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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Lion
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Beitragvon Lion » 06.02.2013 16:42 Uhr

Wir haben ein älteres Haus gekauft (aus einem Nachlaß), in dem anscheinend nur sehr wenig renoviert wurde. Tapeten erneuern, Wände streichen, Bad neu fliesen usw haben wir inzwischen selbst erledigt - kein Problem. Bedenken gibt es unsererseits bei den Stromleitungen. Das Haus ist jetzt 50 Jahre alt und anscheinend wurden nie die Stromleitungen ausgetauscht. Muß man da jetzt prophylaktisch was unternehmen bzw besteht eine erhöhte Brandgefahr bei alten Stromleitungen? Gibt es eine Faustregel zur Lebensdauer von Stromleitungen?

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Beitragvon machtnix » 06.02.2013 21:49 Uhr

Hmm,ich wohne z.Zt in einem Haus von 1929.
Manchmal wünsche mir das ich schon neue Stromleitungen hätte.
Ab und zu flackert mal das Dimmerlicht.
Wenn ich meinen großen Staubsauger ohne Verlängerungskabel anschließe fliegen alle Sicherungen.
Da sich bei dir um dein eiegenes haus handelt,würde ich einfach mal den E-Check in Anspruch nehmen,zur eigenen Sicherheit würde ich mal das Geld in die Hand nehmen.
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Beitragvon bernhard geyer » 07.02.2013 21:00 Uhr

Ich würde sagen: Alles raus und neu. Ich vermute mal das auch noch Schmelzsicherungen im Einsatz sind und kein FI-Schutzschalter verbaut is (FI hat mir schon das Leben gerettet als ich als Kind an den Steckdosen gespielt habe)
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Beitragvon lemora » 08.02.2013 13:09 Uhr

mir wäre es nicht geheuer, wenn ich nicht wüßte, ob die leitungen sicher sind ... sicherheit geht vor ... da würde ich keine kompromisse machen ... und vor allem kein risiko eingehen ... und wenn man auf die kosten schaut: es wird billiger, die leitungen bei zeiten auszuwechseln ... wenn alles niederbrennt dann wird es deutlich teurer...
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Beitragvon sunflow » 08.02.2013 16:50 Uhr

Wenn es noch keine konkreten Anhaltspunkte dafür gibt, daß mit den Stromleitungen etwas nicht stimmt, würde ich nichts verändern. Wenn erst einmal ein "Fachmann" die Leitungen inspeziert, wird er daran auch etwas verdienen wollen, der wird sich sicher nicht nur mit einer wenig lukrativen Besichtigung zufrieden geben.
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Beitragvon machtnix » 08.02.2013 19:43 Uhr

Wie sunflow schon schreibt,keinen Fachmann ins Haus holen.
Alles so lassen wie bisher.Die alten leute die vorher drin gewohnt haben habens ja auch bis zur Rente geschafft.
Vielleicht solltest du lieber noch eine Feuer und Brandversicherung abschließen,denn man kann ja nie wissen wan sich der nächste warme Abbruch ergibt.

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Beitragvon ralf29 » 09.02.2013 18:07 Uhr

Wahrscheinlich sind nicht nur die Stromleitungen veraltet, sondern auch die Dämmung und die Wasserrohre.

So ein altes Gemäuer kann sich schnell als Groschengrab erweisen.

Ich weiß, wovon ich spreche.

Bei uns gab es einen ähnlichen Fall in der Verwandtschaft.

Das angebliche Schnäppchen hat sich als teure Fehlinvestition erwiesen.

Die Renovierungsarbeiten - besser Sanierungen - waren nochmal so hoch wie der Kaufpreis, wenn man alle Arbeiten der ersten 5 Jahre mitzählt.

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Beitragvon oakgast » 18.02.2013 16:52 Uhr

Kommentar von "hans" erstellt am 09.02.2013,22:43
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Auch wenn einigen hier klar ist, vielen nicht,
auch Elektroleitungen unterliegen Verschleiss!
Hä Kupfer in der Wand wird schlecht? da fragt ich mich, was will der???
Nein das Kupfer nicht, aber alle Klemmstellen, Automaten altern, Kunststoffe brechen.
Eine Elektronanlage hält ähnlich lange, wie ein Dach.
25-40 Jahre

ALSO alles raus, Schlitzmaschine Staubsauger kaufen, und dein Haus verwüsten. Und wenn du dabei bist, Wasser und Abwasser muß auch neu!!

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