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Philiboy83
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Beitragvon Philiboy83 » 28.01.2013 08:03 Uhr

Hallo

da es ja bei einer Erdwärmepumpe die sinnvollste Lösung ist, diese alleine kaufen zu lassen für Heizung und Warmwasserbedarf frage ich mich, sollte man eine oder zwei Pumpen laufen lassen?

Für die Fußbodeheizung und einem Neubau der dem KFW70 entspricht bedarf es ja nur einer geringen Vorlauftemperatur der Heizung von ca. 30 Grad.

Für den Warmwasserhaushaltbedarf wie z. B. fürs Duschen usw. brauchen wir ja aber höhere Wassertemperaturen.

Was ist hier die eleganteste Lösung?

Zwei Pumpen, sprich eine die "nur" auf 30 Grad arbeitet für die Heizung und eine zweite die das Wasser auf das doppelte Hochfeuert für den Warmwasserbedarf die dann im Sommer auch alleine laufen kann ohne die für die Heizungsanlage?

Oder lässt meine eine Pumpe komplett alles auf 60 Grad hochfeuern und arbeitet bei der Heizung mit einem Rücklaufmischer wo das kühlere Wasser aus dem Rücklauf in den Vorlauf wieder mit eingebunden wird? So kenne ich es bei meiner derzeitgen Wohnung wo wir Fernwärme (70 Grad Eingangstemperatur) haben für die Fußbodenheizung.

Das Haus wird aber nicht mit einer konventionellen Bodenplatte sondern mti einer Klimabodenplatte gebaut (220 mm Dämmung und 100 mm belagsfertiger Beton mit eingebauter Fußbodenheizung im EG, im OG wird normaler Estrich gemacht mit Fußbodenheizung), diese sorgt wie ein großer Wärmespeicher lt. Hersteller.

Eine Solartherme macht ja soweit ich weiß keinen Sinn, da die Erdwärmepumpe ja immer eine konstante regelmäßige Wärmezufuhr aus dem Erdreich bekommt und diese dann konstant aufheißen kann. Die Solarthermie hat ja Schwankung von bis die total Witterungsabhängig sind, diese Schwankungen nach unten müsste die Erdwärmepumpe ja auffangen was nur mittels dem Heißstab funktionieren würde = Stromfresser. Gleiches gilt für einen Wasserführenden Ofen den man ja unregelmäßig nutzen würde. Einzige Lösung die ich sehe ist, wenn Solarthermie dann die Wärme in den Erdboden leiten wo sich die Wärmepumpe die Wärme dann rauszieht und mit einer besseren Effektivität nutzen kann/weniger nachhelfen muss die Temperatur hochzupushen. Oder eben Photovoltaik um die Stromkosten etwas aufzufangen.

Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 28.01.2013 09:49 Uhr

Für den Warmwasserbedarf würde ich bei kleineren Objekten keine separate Brauchwasser-Wärmepumpe einsetzen. Den Warmwasserkomfort kann man mit 45° Celsius Maximaltemperatur im Warmwasserspeicher gut gewährleisten. Speziell dieses Temperatur-Bandbreite (32° C. für Heizung und 45° C. für Warmwasser) kann man mit einer Wärmepumpe sehr gut abdecken; bei guten Arbeitszahlen und energieeffizientem Betrieb.

Gruß

Thomas Heufers

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Philiboy83
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Beitragvon Philiboy83 » 28.01.2013 10:11 Uhr

Ja 45 Grad haben wir derzeit auch bei unseren Durchlauferhitzern in der Wohnung eingestellt, das ist eine perfekte Temperatur.

Wie sind kleine Objekte zu verstehen? Also was ist ein kleines Objekt?
Unser Haus wird 138 qm Wohnfläche (nach Wohnflächenberechnung) haben, klassisches Einfamilienhaus mit Satteldach und 1,0 m Drempel, 5 Zimmer + offene Küche, HWR, Gästebad, Hauptbad und 4 Dauerbewohner (zumindest die nächsten 20 Jahre ca., danach ist man ja meistens nur noch zu zweit). Achja Hund und Katze sind auch noch im Haus *g* ;)

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