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Brennholz-Heizungen, Heizeinsätze, Kaminöfen, wasserführende Holzöfen
marco80
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Beitragvon marco80 » 08.01.2013 19:24 Uhr

Wir sind grade dabei unser Haus zu renovieren und möchten uns nun gerne den Traum eines Kamins erfüllen. Dahinter stehen bei uns nicht mehr "romantisch" Interessen, sondern wir sind auch an der Energieeffizienz interessiert.
Welche Vor- und Nachteile bringt ein solcher Kamin denn mit sich und wann lohnt es sich?

oakgast
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Beitragvon oakgast » 10.01.2013 18:56 Uhr

Kommentar von "Michael Kozlowski / ****** GmbH " erstellt am 10.01.2013,13:33
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Einen echten Nachteil kann ich leider nicht nennen. Heizen mit Holz hat nur Vorteile. Sehr niedrige Energiekosten. Umweltschonende, angenehme Wärme. Unabhängigkeit von Öl und Gas. Sehr interessant sind Kamine oder Kaminöfen die wasserführend sind. Im Aufstellraum verbreiten sie Strahlungswärme und über den Wasserkreislauf unterstützen Sie die Zentralheizung.

Bei der Wahl der Feuerstätten-Art hast du viele Möglichkeiten. Wenn du wissen willst, wie diese sich technisch Unterscheiden, schau einfach mal hier: http://www.******.de/technik.html

Wenn es nur um einen Kamin geht, dann würde ich den ****** 44 GT ECOplus empfehlen. Dieser konnte im Stiftung Warentest 11/2011 den Testsieg mit der Note gut erringen.

Viele Grüße

Michael Kozlowski
(****** GmbH
<a href='http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=3387' target='_blank'>Mail an Michael Kozlowski / ****** GmbH </a>
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Beitragvon Knatterknarf » 11.01.2013 17:00 Uhr

Hallo in die Runde,
ginge es für mich darum, das Haus mit Holz zu heizen, könnte ich mir gut vorstellen, einen Grundofen in die Wand einzubauen, um diese als Heizkörper zu nutzen und mehrere Räume damit zu heizen.
Die zweite Lösung wäre ein Kamin. Bei beiden Versionen möglichst mit Wärmetauscher und Anschluß an den Brauchwasserspeicher. 8)
Für Leute, die günstig an Holz kommen, hat ein Kamin mit Sicherheit keine Nachteile.
Momentan läuft unsere Ölheizung noch, aber meine Gedanken kreisen schon um die Holzheizung, wobei auch der Holzvergaser noch im Rennen ist. :idea:

MfG,
Thomas
Zuletzt geändert von Knatterknarf am 16.01.2013 19:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon holz-metall-artinger » 12.01.2013 12:40 Uhr

Der Nachteil ist, das Kaminöfen einen Wirkungsgrad von 40- 60 % haben.

Gruß josef
Josef
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Beitragvon Knatterknarf » 12.01.2013 18:34 Uhr

Hallo Josef,

eigentlich ging es nicht um Kaminöfen, zumindest nach den Texten.
Um den Wirkungsgrad etwas zu steigern, würde ich einen Wärmetauscher in den Kamin,( vor Ort gemauert,kein transportabler Werkstattofen) einbauen, um die Abgaswärme zu nutzen.

MfG,
Thomas
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Beitragvon rokko » 16.01.2013 12:57 Uhr

Wer günstig an Brennholz kommt, kann mit dem Kamin richtig Heizkosten sparen. Zu beachten ist, daß das Brennholz vorher ein bis zwei Jahre abgelagert werden muß, bevor es verbrannt werden kann. Ein Kamin ist nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern ist auch gemütlich. :D
Einziger Nachteil aus meiner Sicht: Man kann die Temperatur beim Kamin nicht so gut regulieren wie bei einer konventionellen Heizung.

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Beitragvon Gerald75 » 17.01.2013 12:56 Uhr

Ein Kamin lohnt sich immer dann, wenn man einen großen Raum hat, in dem sich der Kamin befindet. Bei einem Wohnzimmer von beispielsweise 40 qm würde sich ein Kamin auf jeden Fall lohnen, weil sich dort die Wärme gut verteilen kann. Bei einem kleinen Raum wird die Kaminwärme oftmals durch übermäßiges Lüften nicht optimal genutzt. Wenn der Kamin zu sehr bullert, dann werden einfach die Fenster aufgerissen. Das ist Energieverschwendung.
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Beitragvon okastein » 17.01.2013 15:08 Uhr

@Gerald75

>> Wenn der Kamin zu sehr bullert, dann werden einfach die Fenster
>> aufgerissen. Das ist Energieverschwendung.

=> Ja, das Problem haben wir auch bei einem vermieteten Objekt. Der Kaminofen im Wohnkeller kann nicht genutzt werden, weil er den 45qm großen Raum so extrem aufheizt, dass danach immer die Fenster aufgerissen werden müssen. Leider haben wir den Kaminofen auch bisher nicht runter regulieren können (zumindest weiß ich nicht wie).
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Beitragvon Thomas Heufers » 17.01.2013 16:47 Uhr

Ein reiner Holzofen hat seinen Charme und ist eine gemütliche (...romantische...) Wärmequelle. :wink:
Er sollte aber nur als Zusatz- oder Notheizung zum Einsatz kommen. Als Stand-Alone-Lösung ist eher nicht zu empfehlen.

Besonders interessant ist ein autarker Holzofen bei Stromausfall, beispielsweise bei extremen Winterwetter. Dann kann man mit ihm unbesorgt das Haus warm halten, sämtliche stromgesteuerten Heizsystem sind nämlich beim Blackout nicht einsetzbar. :(

Wie schon erwähnt ist der Kaminofen in puncto Energieeffizienz eher nicht der Hit, weil ein Großteil der Wärmeenergie ungenutzt über den Kamin nach draußen geführt wird.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon oakgast » 18.01.2013 21:22 Uhr

Kommentar von "Peter Greif" erstellt am 18.01.2013,16:51
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Hallo,

generell ist die Frage nach Vor- und Nachteilen erst einmal im Einsatzgebiet zu trennen.
Soll es ein Einsatz oder Kaminofen sein?

Bei Kamineinsätzen sind derzeit wasserführende Kamineinsätze interessant.

Dort haben Sie den einen von Ihnen erwähnten Wunsch ganz klar erfüllt, Sie haben das romantische Feuer im Wohnzimmer, dort die wohlige Wärme, ABER auch gleichzeitig das dezentrale beheizen des Hauses.

Sie binden über Ihr Heizsystem das Wasser in den Heizkreislauf und können so auch Schlafzimmer, Kinderzimmer, Büro beheizen.

Der Wirkungsgrad solcher Feuerstätten liegt bei rund 80%.

Wir benutzen seit 2011 einen ROHEM Kamineinsatz mit Wassertasche. Der Anbieter bietet viele Individualisierungen an und ist preislich sehr fair.
rohem.de ist eine Empfehlung.

Das ist jetzt besonders auf unseren (ähnlichen) Fall ausgelegt.

Die Regelung ist sehr wichtig, ist uns aufgefallen, beim Kauf auf jeden Fall beachten!

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