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kreuzundkwer
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Beitragvon kreuzundkwer » 01.02.2019 11:46 Uhr

Ich bin einen Schritt weiter, aber nicht am Ziel.

Bivalenzpunkt auf 0° hochgesetzt und es stellt sich Besserung ein. Bestätigt aber nur, dass die Leistung der Wärmepumpe nicht ausreicht.

Kontakt zu Stiebe Eltron aufgenommen. Es gibt keine Heizlastberechnung. Stiebel hat damals basierend auf der Werkplanung und dem bereits von mir hier im Thread veröffentlichten Dokument eine Abschätzung von 7,2 kWh vorgenommen. Die Wärmepumpe hat laut Stiebel eine Leistung von 7,5 kWh. Auch dieser Sachverhalt zeigt nur, dass das alles spitz auf Knopf ist und bei geringsten Abweichungen nicht funktionieren kann.
Stiebel Eltron hat damals dem Sanitärunternehmen die LWZ 404 SOL empfohlen. Warum dann doch die kleinere Anlage verbaut wurde, versuche ich auch noch zu klären.

Meinem Kontakt bei Stiebel ist zusätzlich aufgefallen, dass die Wärmepumpe einen ungewöhnlich hohen Aufwand für die Warmwassererzeugung hat. Hier könne seiner Meinung nach ein weiter Grund liegen, warum dann keine Energie mehr für die Heizung vorhanden ist.
Wenn unser Haushalt nun um zwei weitere Personen wächst, die zukünftig auch duschen wollen, wirds vermutlich noch schlimmer.

So, nun bin ich mit dem Architekten in Kontakt um zu klären, was wir tun können. Wärempumpe pimpen, neues Gerät ...

energieprojekt
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Beitragvon energieprojekt » 01.02.2019 13:46 Uhr

Nun das zeigt doch eigentlich wieder wie wichtig eine vernünftige Planung ist.
Man geht her, um Kosten zu sparen (wer auch immer), und macht solch extenziell wichtigen Sachen "aus dem Bauch heraus".
Wenn dann das Kind in den Brunnen gefallen ist wird gebohrt und gebohrt, am Ende kommt aber nichts vernünftiges dabei raus.
Jetzt einen Schuldigen zu finden und ihn dann zur Verantwortung zu ziehen halte ich für ziemlich aussichtslos.
Ich hoffe bei dir kommt es zu einem guten Ende,
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Beitragvon kreuzundkwer » 01.02.2019 21:15 Uhr

Ja, das ist wirklich ärgerlich. Ich habe auch die Befürchtung, dass am Ende ich in die Röhre gucke, weil sich keiner den Fehler annimmt. Aber mal schaun.
Danke für die Unterstützung hier im Forum. Hat mir geholfen!
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Beitragvon GESBB » 02.02.2019 07:08 Uhr

kreuzundkwer hat geschrieben: Stiebel hat damals basierend auf der Werkplanung und dem bereits von mir hier im Thread veröffentlichten Dokument eine Abschätzung von 7,2 kWh vorgenommen. Die Wärmepumpe hat laut Stiebel eine Leistung von 7,5 kWh.
kWh ist keine Leistung(kW), sondern die Einheit für Energie!
Bei LWP ist eine einzige Leistungsangabe völlig sinnlos! Hier sind die Leistungskennlinien zu berücksichtigen.
z.B.:
http://www.gesbb-energieberatung.de/images/gesbb/waermeerzeuger/luftwaermepumpen.png

Um wirtschaftlich und CO2-arm zu sein, müssen Anlagen für Heizung und WW-Bereitung fachgerecht dimensioniert werden!
Ohne fachgerechte Anlagendimensionierung sind Energieausweise nicht rechtskonform.


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Beitragvon kreuzundkwer » 02.02.2019 14:03 Uhr

Ich habe jetzt doch noch eine weitere Frage:
In meinem Schaltschrank wurde eine Zeitschaltuhr "Schütz EVU" für die Heizungsanlage verbaut. Bisher konnte mir niemand sagen, was genau und wann geschaltet wird. In der Dokumentation der Anlage habe ich zumindest ein Schaltbild gefunden.
EVU
Schaltuhr.png
EVU Schaltuhr.png (68.93 KiB) 385-mal betrachtet


Kann mir hier jemand sagen, was genau das Dingen schaltet?
Diese Schaltung hat vermutlich nichts mit "meinem Problem" zu tun, oder?
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Beitragvon GESBB » 02.02.2019 14:45 Uhr

kreuzundkwer hat geschrieben:Ich habe jetzt doch noch eine weitere Frage:
Diese Schaltung hat vermutlich nichts mit "meinem Problem" zu tun, oder?

Doch, sehr! Wie völlig ahnungslos bist Du eigentlich?
Wende Dich damit doch eher an den Verkäufer dieser Murksanlage.

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Beitragvon kreuzundkwer » 02.02.2019 14:52 Uhr

GESBB hat geschrieben:Wie völlig ahnungslos bist Du eigentlich?


Sehr Ahnungslos. Deswegen suche ich hier Hilfe.
Grade weil mich die Ansprechpartner im Regen stehen lassen, versuche ich das Thema selber aufzubereiten.

Heizungsbauer: "Was macht dieses Gerät? Das hat der Elektriker angeschlossen"

Elektriker: "Darüber wird Tag/Nacht Tarif geschaltet."

Ich: Ich habe keinen Tag/Nacht Tarif. Mein Strom für die Wärmepumpe kostet rund um die Ihr das gleiche. Deswegen der separate Zähler.

Dann: Ahnungslosigkeit.
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Beitragvon GESBB » 03.02.2019 10:09 Uhr

kreuzundkwer hat geschrieben:Sehr Ahnungslos. Deswegen suche ich hier Hilfe.

Meine Antwort war keinesfalls despektierlich gemeint, sondern sollte lediglich Aufrütteln.
kreuzundkwer hat geschrieben:Ich: Ich habe keinen Tag/Nacht Tarif. Mein Strom für die Wärmepumpe kostet rund um die Ihr das gleiche. Deswegen der separate Zähler.

Bei WP ist stets ein separater Zähler notwendig, um die Energieeffizienz in Verbindung mit WMZ feststellen zu können und Optimierungen an Einstellungen z.B. Regelung vorzunehmen.
Im einfachsten Fall ein einfacher Nebenzähler, ohne Rundsteuerempfänger für HT/NT Signale.
HT/NT Tarife vom regionalen Versorger machen heute kaum noch Sinn, da hiermit günstige, aber stets schwankende Angebote überregionaler Versorger (WP Tarife) nicht nutzbar sind. Jährliche Anbieterwechsel sind daher durchaus sinnvoll.
Sie haben den Bivalenzpunkt verschoben und erreichen nun die RT. Allerdings werden hierdurch die Verbrauchskosten deutlich steigen, da der Heizstab mehr mithelfen muß.
Die LWZ 303 passt daher zu Ihrem Gebäude eher weniger, falls geringe Verbrauchskosten interessant sind.
WP Anlagen und ganz besonders LWP erfordern eine fachgerechte Anlagendimensionierung, aus der Hersteller- und Geräteauswahl resultieren.
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Beitragvon WP- Profi Kälteheinz » 03.02.2019 12:21 Uhr

Technikteam vom Kälteheinz.jpg
3 teilige heizlastberechnung nicht wärmelastberechnung
Technikteam vom Kälteheinz.jpg (59.24 KiB) 328-mal betrachtet
wir empfehlen die heizlastberechnung in ihren 3 teilen erstellen zu lassen, sonst ist es wieder unvollständig
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VEA Schäfer
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Beitragvon Tim3005 » 05.02.2019 14:46 Uhr

Hallo zusammen,

habe exakt das gleiche Problem bei uns im Neubau.
Bin aktuell auch im HaustechnikDialog mit dem Thema unterwegs.
Wir haben ALLES getestet, ich habe quasi alle Daten der Anlage durchgegeben und die wirklich mega eifrigen Jungs dort haben auch nur rausfinden könne, dass die Anlage ihren Job macht, allerdings nicht für unser Haus geeignet ist.
Unsere Anlage möchte auch eine VL von 35°C haben, aber die Anlage schafft es nur auf ca 26°C. wir haben den Bivalenzpunkt verschoben, die Heizkurve verschoben, die Hysterese verschoben, einfach alles was man so einstellen kann haben wir versucht, dennoch schafft die Anlage es nur bei ca 3°C AT mit Heizstab auf die vorgegebene Temperatur.

naja gibt es denn schon etwas neues bei deinem Fall??

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