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wiesenthaler
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Beitragvon wiesenthaler » 25.01.2013 22:03 Uhr

Ja, ich werde daneben stehen, wenn der Wechsel vollzogen wird. Habe gerade einmal überschlagen. Wir sind sogar bei bis zu 16 Takten pro Tag im Winter. Wenn Du Recht hast, was ich befürchte, dann würde mit den derzeitigen Einstellungen auch der neue Verdichter keine längere Lebenserwartung haben. Ich muss dann wohl in den sauren Apfel beißen und auch die Räume beheizen, die wir im Moment nicht nutzen.

Der größere Volumenstrom sollte die Laufzeiten verlängern. Probiere ich auf jeden Fall aus, auch wenn wir eventuell ein paar Kilowattstunden mehr verbrauchen sollten, wird das immer noch günstiger sein, als ein weiterer Verdichterwechsel in 6 Jahren.

willy
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Beitragvon willy » 25.01.2013 23:17 Uhr

zusätzliche Räume (keller?)heizen bringt hier nichts, ausser infolge evt. Schimmelgefahr auf ca. 18°C. Denn mehr heizen heisst mal längere Aufheizzeit und jedoch gleichzeitig kürzere Stillstandzeiten bis die WP wieder anspringt.
Besser ist z.B. wie selbst gemacht die Hysterese von evt. 2°C auf +/-2,4°C somit 4,8°C erhöhen und die Kurve flacher legen weil diese meistens zu steil ist.
Bei mir RL-Soll um 3°C angehoben und der -20°C-Punkt auf 28°C, RL max. auf 37°C gestellt, dann bleibt die Temp. in den Räumen absolut konstant bei Aussentemperaturen von +16°C bis - 19°C wie letzten Winter.
Bad-Wohnzimmer-Küche immer min. 22,0°C, Büroraum und 1gr. SZ= 21°C, Hauseingang Treppe nach oben 20°C,
Korridore , Treppenhaus um 21°C, unser gr. SZ auf 19° und kleines SZ auf 20°C .
kl. Abstellraum mit Tiefkühler nicht geheizt /zugedreht 21°C.

Hausgrösse netto Wohn-Fläche 180m2 (5 1/2 -Z)Normal aussenisoliert 14cm, jedoch Unterdach im Estrich zw. Sparren und Keller-Garagedecke /Wände nach innen zusätzlich mit 6cm Styropor beklebt. Waschküche mit Li11 und Kelleraussenwände nicht beheizt jedoch innen zusätzlich mit Styropor isol.

Das grösste Problem ist die verbrauchte Abtauenergie (Umkehrbetrieb, bis diese wieder Nachgeheizt ist eine Ewigkeit.
Ist auch ein zusätzlicher Puffer wie bei uns von 140L im Vorlauf verbaut? Dieser stellt die komplette Abtauenergie zur Verfügung.

Dies als Info zum vergleich, berichte bitte was bei Verdichtertausch ge-/verbastelt wurde.
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Beitragvon wiesenthaler » 27.01.2013 23:37 Uhr

Wir haben bereits eine sehr flache Kurve mit 0,3 K VL-Anhebung je K weniger draußen. Bei 0°C AT haben wir ein Vorlaufsoll von 34°C. Hysterese steht bei 2,8 (ab Werk auf 2). Insofern haben wir die Taktung schon optimiert.

Wohnzimmer, Küche, Windfang, Gäste-WC und Bäder sind dauerhaft geöffnete Heizkreise, wobei im Wohnzimmer, Küche und in den Bädern 23,5°C Raumtemperatur herrschen. Schlafzimmer ist auf 17°C gedrosselt, Gästezimmer auf 15°C, Kinderzimmer auf 21°C und Arbeitszimmer auf 15°C. Ich werde Gästezimmer und Arbeitszimmer mal auf 18°C hochsetzen, mal sehen wo ich dann mit den Taktungen lande.

Wir beheizen insgesamt 188 qm Wohnfläche mit einer 9,6 kW Sole/Wasser-WP. Jahresverbrauch mit WW sind durchschnittlich 5.000 kWh. Das ist eigentlich ganz ok.
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Beitragvon willy » 28.01.2013 10:21 Uhr

Sollte es nicht Rücklaufsoll heissen? Vorlauf zu regeln, wäre ja wie mit mit dem Bremspedal die Geschwindigkeit zu regeln.
Ist die angebene Hysterese total 2,8° oder doch 5,6°?

Vorlaufsoll in der WP oder nahe dem Verteiler gemessen?
wie hoch ist dann der Rücklauf in der WP?, nahe dem Verteiler?

Bei uns 0,2°C/ je Grad Aussentemperaturänderung für den RL-Soll.Vergessen das/die 2. WC/Dusche, welche wir nur als WC benutzen 20°C.

Nach dem hochsetzen mind. 48 Std. warten bis sich Boden/Wände eingepegelt haben. Wobei einfach eine längere Aufheizzeit zu Ungunsten der Stillstandzeit damit erreicht wird+ zusätzlich mehr Abtauungen.
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Beitragvon wiesenthaler » 28.01.2013 19:17 Uhr

Ja, ich hab nochmal nachgeschaut, die Heizkurve zeigt beim Einstellen den Rücklaufsoll an. Standardkurve ist

33°C RL/0° AT, 38°C RL/-10°C AT, 43° RL/-20°C AT

Wir haben aktuell

32°C RL/0°C AT, 35°C RL/-10°C, 38°C RL/-20°C AT

eingestellt (Neigung 0,3).

Geregelt wird das ganze über den RL-Sensor. Die Hysterese von 2,8 K meint schon, dass die WP einschaltet, wenn der Rücklaufsoll um 2,8 K unterschritten wird und natürlich abschaltet, wenn der Rücklaufsoll um 2,8 K überschritten ist.

Da wir ca. 8 K Spreizung haben, musste die WP bei -15°C Außentemperatur 44°C Vorlauf erzeugen, was sie noch gerade so geschafft hat, wobei sie da fast den ganzen Tag lief. Bei -20°C müsste sie 46°C Vorlauf bringen - das ist utopisch. Sie pegelt sich dann so bei 43°C ein und im Haus haben wir dann noch 22°C statt 23°C. ABER immerhin brauchen wir keine Zuheizung.

Wie gesagt, wir waren ja zufrieden bis auf den Lärm, aber Kompressorschaden nach 6 Jahren ist arg zeitig. :cry:
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Beitragvon wiesenthaler » 31.01.2013 21:08 Uhr

So, der neue Verdichter wurde heute eingebaut und was soll ich sagen. Man hört ihn fast nicht. Ein Unterschied zum vorigen wie Tag und Nacht.

Das Kältemittel wurde auch ersetzt und ein neuer Filtertrockner eingebaut. Ich habe auf der Wärmesenkenseite erst einmal alles beim Alten belassen, wobei mir aufgefallen ist, dass die Spreizung jetzt 10 K statt vorher 8 K beträgt. Wenn ich richtig liege, bedeutet das, dass der Verdichter jetzt mehr Wärme liefert, als der defekte. WW-Bereitung läuft auch wieder ohne Probleme und der neue Verdichter werkelt auch bei den hohen Vorlauftemperaturen deutlich ruhiger.

Ich werde die Zahl der Einschaltungen mal beobachten. Wenn sie deutlich ansteigen sollte, gebe ich die Heizkreise der beiden bis jetzt gedrosselten Räume auch frei und schaue, ob es eine Verbesserung bringt.

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Beitragvon wiesenthaler » 27.02.2013 19:25 Uhr

So, nach einem Monat Laufzeit kann ich den ersten Eindruck bestätigten.

Mit dem neuen Verdichter beträgt die Arbeitszahl akutell 4,02 wo wir vorher immer nur bei 3,65 lagen. Demzufolge, wird wohl der alte Verdichter tatsächlich von Anfang an eine Macke gehabt haben. Leider haben wir deshalb 6 Jahre lang ca. 10% zuviel an den Stromversorger bezahlt.

Durch Vergrößerung der Hysterese sind wir wie vorher auch bei momentan 15 Einschaltungen pro Tag und einer durchschnittlichen Laufzeit von 43 Minuten. Hoffentlich haben wir diesmal länger Freude am Wärme pumpen.

Die Sonden verkraften die Mehrbelastung übrigens bisher problemlos.
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Beitragvon techno2 » 13.09.2013 12:41 Uhr

ich habe bis jetzt nicht so die schlechten Erfahrungen mit Viessmann gemacht. Habe mal ein bisschen recherchiert im Internet um mir andere Meinungen einzuholen. z.B. hier kundendienst-info.de/viessmann-service/. Die Service Hotline ist auch gut und natürlich gibt es auch immer wieder welche die nicht zu frieden waren. Vielleicht hilft es euch ja :wink:

viel erfolg noch
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Beitragvon kraeuterhexe » 26.11.2014 12:18 Uhr

Die neue Heizung wurde 2011 von Fa.Viessmann an eine nicht autorisierte Heizungsfirma verkauft und wurde bei uns verbaut. Seitdem ist sie nicht in Betrieb. Seitdem läuft der Notbetrieb über Strom mit imensen Kosten.Fa. Viessmann lässt sich mehrfach einen Notdienst bezahlen ohne die Heizung wieder funktionstüchtig herzustellen.
Nie wieder Viessmann, keine Hilfe für den Kunden, stattdessen ein Angebot sich ein neues Gerät im Wert von 10.000.- zu kaufen.
es gibt viele Kunden die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

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