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Heinz

Beitragvon Heinz » 13.01.2006 19:33 Uhr

Hallo Unsterblich,

er hat nicht null, er hat 4500 ausgegeben, die sich jetzt langsam durch Alterung, Schnee, Eis, Hagel und Regen in Wohlgefallen auflösen.

Gruß Heinz

Heinz

Beitragvon Heinz » 13.01.2006 19:44 Uhr

Hallo Unsterblich,

Und nochemal. Ich gebe Ihnen 4500, damit Sie für mich mehr daraus machen,
Sie nehmen in 20 Jahren 8800 ein und bezahlen 4500 für die PVA, Sie haben also 4300, die Sie mir zurückgeben können.
Ich gebe Ihnen 4500 und Sie legens aufs Sparbuch, nach 20 Jahren geben Sie mir 7374 zurück.
Im ersten Fall: die gebrauchte PVA will ich nicht.

Gruß Heinz
Elektron

Beitragvon Elektron » 13.01.2006 19:44 Uhr

Unsterblich hat geschrieben:Falsch Er hatte 4500 Euro (vom Gönner)! Die hat er in die Anlage investiert. Also hat er 0 Euro! Keine Schulden und kein Guthaben! Bis hierher einverstanden?


Um diesen Punkt dreht es sich doch die ganze Zeit. Hier geht Heinz doch immer von zwei verschiedenen Standpunkten aus zwischen PV und Sparbuch. Das ist der ganze Knacks an der Geschichte.
Und wie es scheint wird Heinz wohl nie davon abkommen.

@Heinz: sicherlich kommen Menschen bei allen Arbeiten und Tätigkeiten ums Leben. Auf das habe ich hier auch nicht angesprochen. Mir ging es um die PayBack-Time von unserer Energiegewinnung. Fakrt ist auch das die Endlagerung von Brennstäben mehr Energie verbraucht wie sie je mals erzeugt hat. Stell Dir nur mal vor in jedem Endlager (wenn es dies überhaupt mal gibt) brennt nur eine 100Watt Glübirne für den Zeitraum der Endlagerung......

Ich bin sicherlich auch keinen grünen Daumen und bin mir ist es auch ganz bewußt, dass durch Solarstrom derzeit kein Atomkraftwerk abgeschalten werden kann. Die installierte Solarenergie muss derzeit sogar aus anderen Kraftwerken als Reserve vorgehalten werden. Nur irgendwas müssen wir tun das steht auf alle Fälle fest!

Gruß Elektron

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Heinz

Beitragvon Heinz » 13.01.2006 20:13 Uhr

Hallo Elektron,

Richtig, es muß was getan werden, nämlich dass die Regierung für eine sichere Energieversorgung sorgt. Da wie Sie selbst erkannt haben konventionelle Energie vorgehalten werden muss, sparen wir nicht, im Gegenteil wir geben unsinnig aus:

Das KW Emsland liefert mit einer Nennleistung von 1.400 MW jährlich rd. 11 Milliarden KWh an die Verbraucher. Nach Angaben von Trittin sind zur Zeit 5,5 Millionen Quadratmeter PV-Solarzellen verbaut. Das entspricht bei 10 m² je 1 KWp einer Nennleistung von etwa 550 MW. Bei 850 KWh/a mittlerer Stromproduktion liefern alle PV-Anlagen rd. 470 Millionen KWh.
Alle PVA haben heute also knapp 40% der Nennleistung eines KKW, aber sie haben nur 4,3 % Anteil von der Strommenge eines einzigen KKW!
Wollte man also ein KKW mit PV ersetzen, bräuchte man 100 / 4,3 = rd. 23-mal so viel PV-Anlagen wie heute. D. h. über 126.000.000 m² (126 km²!) und 12.600 MW. Die Kosten dafür betragen dann bei niedrigen 4000 €/1KWp gerechnet: 50 Milliarden €!!!!!! Und der Strom ist nicht stetig da.
Für das Geld könnte man 25 KKW oder 50 Kohlekraftwerke bauen oder allen 20 Millionen Wohnungen oder bei beliebter Subventionitis 2.500€ zur Modernisierung ihrer Heizungen oder Stromverbraucher dazugeben.

Nach den Angaben des statistischen Bundesamtes haben die Atomstromler im letzten Jahr rd. 165 Milliarden KWh an die Verbraucher geliefert. Wenn 10 Quadratmeter Solarzellen 1 KWp und 850 KWh ergeben, dann bräuchte man für 165 Milliarden KWh rd. 1.940 Quadratkilometer Solarzellen und 194 Millionen KW Nennleistung.
Wenn 1 KWp im Mittel 4.000 Euro kostet, dann sind 776 Milliarden Euro erforderlich, um die Atomkraft mit PV zu ersetzen, aber nur in der produzierten Strommenge, KKWs arbeiten auch nachts und bei trübem Wetter.
776 Milliarden verteilt auf die 80 Millionen Deutschen ergibt rd. 10.000 Euro pro Kopf, also fast soviel wie die gesamte Staatsverschuldung jetzt schon beträgt.
Und das nur um ein Drittel Strom zu ersetzen?

Fazit: Mit PV lässt sich kein Atomstrom ersetzen, es sei denn man nimmt einen Staatsbankrott und die Reise ins Mittelalter in Kauf.
Wenn ich mich mit den vielen Nullen vertan habe, bitte berichtigen.

Gruß Heinz

PS: Elektron, siehe meine letzte Meldung an Unsterblich, den Lapsus, dass ich in die falsche Tabelle geschaut habe, bitte ich zu entschuldigen.
"verschiedene Standpunkte" - Sie vergleichen äpfel und birnen, wir reden aber nur von äpfeln.
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Beitragvon Unsterblich » 13.01.2006 20:59 Uhr

Wo reden denn Heinz und ich aneinander vorbei? Nach 30 Jahren ohne Kredit weil Eigenkapital gilt doch noch immer:

PVA: 4500 Eigenkapital - 4500 Anschaffungskosten + 30*400 Jahresplus (wenn die Förderung nach 20 Jahren weiterläuft) = 12000

Sparbuch: 4500 Eigenkapital + 2,5% Zinsen/a = 9439

Ich glaube nicht, daß ich da was falsch rechne! Wenn doch, so erklär mal bitte irgendwer warum Heinz die Ausgaben für die Anlage doppelt rechnet?
Elektron

Beitragvon Elektron » 13.01.2006 21:01 Uhr

Hallo Heinz,

Für das Geld könnte man 25 KKW oder 50 Kohlekraftwerke bauen oder allen 20 Millionen Wohnungen oder bei beliebter Subventionitis 2.500€ zur Modernisierung ihrer Heizungen oder Stromverbraucher dazugeben.


Du vergisst hier die laufenden Kosten der KKW sowie der recht hohe technische Standard der ständig erneuert werden muss.

Ja von reinem PV-Strom können wir nicht leben. Aber es gibt ja den Energiemix und darin sehe ich die Zukunft. Die Photovoltaik steckt noch absolut in den Kinderschuhen verglichen mit anderen Energiegewinnungen. Hier ist noch mächtig Potenzial drin. Derzeit haben die Module einen Wirkungsgrad von 12-15% (Labor etwas mehr) wenn wir hier weiter forschen wird es sicherlich in ein paar Jahren Wirkungsgrad geben die die jetzigen weit übersteigen. Aber die Industrie investiert Forschung in die Gebiete, die auch einen Gewinn abwerfen. Und derzeit gibt es wohl keinen Modulhersteller der keinen Gewinn macht (sind wir wieder beim Sparbuch :lol: ).

Gruß Elektron
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Gast

Beitragvon Gast » 13.01.2006 21:06 Uhr

Unsterblich hat geschrieben:Ich glaube nicht, daß ich da was falsch rechne! Wenn doch, so erklär mal bitte irgendwer warum Heinz die Ausgaben für die Anlage doppelt rechnet?


Das kann Dir wohl nur Heinz erklären.
Wäre es so wie Heinz jede Investition in Material und Güter ein Verlustgeschäft. Das einzig wahre was zählt wäre das Sparbuch. Nur was würde unser ganze Wirtschaft tun wenn jeder nur ein dickes Sparbuch hätte und in nix investieren würde?

Gruß Elektron
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Beitragvon Unsterblich » 13.01.2006 21:13 Uhr

Nochmal zu Ihnen Hein.

Sicher haben Sie absolut recht, wenn Sie sagen, daß eine komplette Absetzung der AKWs durch PVA viel zu teuer ist. Ich würde sogar soweit gehen, ein solches Vorhaben als total bescheuert einzustufen. Aber wenn man Bauherren verpflichten würde pro Hausbewohner 1 KWp zu installieren, dann wäre das doch schonmal ein Schritt in die richtige Richtung! Oder wie wärs mit 50% des Daches müssen mit PV oder/und Kollektoren bedeckt sein. Es gibt viele Möglichkeiten und sich auf eine einzige Form der Energienutzung zu beschränken kann und wird sicher nicht funktionieren. Man stelle sich auch mal bitte unser Land vor, wenn man versuchen würde sämtlichen Strom mit Windenergie zu gewinnen. Jeder Vogelschwarm der sich hierher verirren würde wäre so gut wie vernichtet! :wink: Aber an jedem passenden Ort eine alternative Energiequelle installier wenn sich das gerade anbietet und es ist schon viel geholfen! :) Und Solarzellen aufm Dach stören wohl kaum irgendwen! In Deutschland wurden 2004 gerade mal 0,077% des Strombedarfs von Solarzellen geliefert! Jeder mag sich selbst ausrechnen wieviel da die 54 oder so Cent pro KWh ausmachen! Ein Tipp: 0,05 Cent/KWh. Und sogar ich als Nicht-PVA-Fan wäre einverstanden 2-3 Cent pro KWh extra zu zahlen, Sie nicht? :)
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Beitragvon Unsterblich » 13.01.2006 21:20 Uhr

Hi Elektron

Wir überlegen gerade wegen der Förderung unser Dach mit einer PVA zuzupflastern, allerdings nicht um damit irgendwann mal Gewinn zu erwirtschaften sondern um die Dachfläche sinnvoll der Umwelt zur Verfügung zu stellen. Wenn ein paar Euro für uns abfallen soll uns das dann auch recht sein, aber in erster Linie gehts um Umweltschutz und ungenutzte Dachfläche. Von daher bin ich natürlich an jeder Sichtweise interessiert, damit ich vor allem alle Möglichkeiten vergleichen kann. Da wir die Anlage über einen Kredit finanzieren würden, wäre Sparbuch ja eh keine Alternative! :wink: Von daher würden mich natürlich alle Rechenfehler meinerseits sehr interessieren! Schade, daß Heinz nicht registriert ist, ansonsten könnte ich privat mit ihm in Kontakt treten!
Heinz

Beitragvon Heinz » 13.01.2006 21:20 Uhr

Hallo Unsterblich,

30 Jahre mal 440 = 13200€ Einnahmen, Wo sind die 4500 investierten???
30 Jahre Sparbuch = 9439€.

13200-4500 = 8700!

Sie negieren das Eigenkapital.

Gruß Heinz

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