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Beitragvon energieprojekt » 28.04.2014 14:56 Uhr

Die Wiederinbetriebnahme verzögerte sich dem Vernehmen nach wegen der heftigen Herbststürme. Solche Störfälle seien für die ersten Nutzungsjahre dieser Anlagen nicht ungewöhnlich, heißt es immer wieder. Diese Phase häufiger Abregelungen könne mehr als ein halbes Jahr dauern. Die Windpark-Betreiber erhalten vom Netzbetreiber Entschädigung für entgangene Einnahmen, die dieser fast vollständig über die Offshore-Haftungsumlage auf die Netznutzungsentgelte umlegen kann. "Bard 1" gehört der Hypovereinsbank.[/quote]

Ein Schelm der böses dabei denkt........
Wieso bekommen Betreiber dieser Anlagen Entschädigungen für entgangene Einnahmen ? weil es die Hypo ist die besonders gut mit Geld umgehen kann :wink: ?

Ich kenne momentan keinen meiner Kunden (egal welche regenerative Energieerzeugung er betreibt) der die entgangenen Einnahmen erstattet bekommt....
Wäre doch schön eine defekte PV-Anlage, keien Ausfallversicherung einfach dem EVU melden......
defekte therm Solaranlage, das Öl oder Gas zahlt das EVU
Nebel und diesiges Wetter, keine Erträge, das EVU zahlt ???
Gute Idee aber leider mal wieder nur für die GROßEN.....
und wer zahlts? genau der kleine
Wenn eine Anlage nicht das einbringt was prognostiziert wurde oder was kaputt geht dann nennt man dies "unternehmerisches Risiko"
Gleiches fällt mir ein wenn Windkrafträder fertig gestellt werden bevor die Infrastruktur (Stromtrasse) fertig ist und die Betreiber dafür Ausfallgelder bekommen und die Windräder mit Dieselmotoren am laufen halten.......
Wäre genauso als wenn ein Häuslebauer sein Haus erstellt bevor Versorgungsleitungen liegen und er dann auf Gemeindekosten solange in ein Hotel ziehen kann.....
Hier wird wieder mal mit zweierlei Maß und ohne Sachverstand gewurschtelt........... :twisted:
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Beitragvon EuRegEn » 28.04.2014 16:23 Uhr

"Ich kenne momentan keinen meiner Kunden (egal welche regenerative Energieerzeugung er betreibt) der die entgangenen Einnahmen erstattet bekommt...."


.. dann bist du nicht informiert. Auch Windstrombetreiber im Binnenland insbesondere WP in den neuen Bundesländer bekommen die EEG-Vergütung auch dann, wenn aufgrund Sturm das Netz dicht ist und die WKAs abgeschaltet werden.
Bard ist aber -vermutlich ganz absichtlich und geplant- ein GroWiAn-Projekt mit dem Ziel, die Offshorewindkraft madig zu machen....
Warum:
#Kein Eigenkapital bei der Finanzierung
#Absolute Prototypen von WKAs - und werden dann sofort 90 Kilometer weit von der Küste entfernt aufgestellt. Insofern bin ich beim WP Bard für die sofortige Beendigung der EEG-Vergütung aufgrund absichtlicher Fehlleistung...
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Beitragvon energieprojekt » 28.04.2014 18:03 Uhr

ich meinte auch Kleinanlagenbetreiber, bei Bard gebe ich dir recht das ist wieder nur ein Subventionsgrab.......
Ich finde es trotzdem völlig falsch aufgrund von Schlechtwetter Ausfallzahlungen zu leisten :!:
Das könnte ja irrwitzige Ausmaße annehmen
Gruß Udo
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Beitragvon EuRegEn » 28.04.2014 18:44 Uhr

Sogar bei PV wird die Nichteinspeisung vergütet:

http://www.solaranlagen-portal.com/phot ... management

"Zudem muss der Netzbetreiber den Anlagenbetreiber in einem vereinbarten Umfang entschädigen, wenn der Strom nicht eingespeist werden konnte. Ohne Vereinbarung steht dem Anlagenbetreiber die entgangene Photovoltaik Einspeisevergütung zu, abzüglich der ersparten Aufwendungen."

Auch dies finde ich nicht gut, weil dann die Projektierer nicht auf eine gleichmäßige Verteilung der Erzeugungsanlagen wert legen, was dazu führte, dass in Bayern etwa 10-mal mehr an PV installiert wurde als in NRW.
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Beitragvon EuRegEn » 28.11.2014 18:07 Uhr

Mit richtigen Konzepten kann der Windstrompreis auf unter 5 Cent/kWh gedrückt werden.

Auch diese Überlegungen sind nicht perfekt, gehen aber in die richtige Richtung:

http://www.offshorewind.biz/2014/11/06/ ... wind-deal/

Powerchina Beijing Engineering is a Chinese energy, construction and engineering company founded in 1953 with approximately 2000 employees. Powerchina Beijing Engineering is a wholly-owned subsidiary of Powerchina, one of the largest utilities and construction companies in China and a “Forbes 500 company”, making Powerchina one of the largest companies in the world.

Mrs. Guo, Head of the International Department at Powerchina Beijing Engineering, said: “We’ve been working side by side with DWI for several months and we are now together moving into a more detailed evaluation of the various opportunities we see, in particular in Greece. For Powerchina Beijing Engineering, it is of strategic importance to grow in the European renewable market – both as an investor and as an EPC contractor – and we assess that the floating segment of offshore wind power has a bright future, both in Europe and Asia.”

Mr. Anders Tunbjer, CEO of DWI, said: “As a project developer and provider of novel technology, it is of great value to cooperate with such a skilled, experienced and professional partner as Powerchina Beijing Engineering.”

In its project development, DWI employs the “DWI Power Station” – a floating, rotating, multi-turbine offshore wind power plant. The installed capacity of the DWI Power Station ranges from 36 to 86 MW per plant, it has an onboard crew capacity of 2 or 10, is moored to the seabed and is equipped with 18 or 24 turbines per plant. In deep water offshore environments (>50 m), the DWI Power Station enables – due to its size, multi-turbine configuration and capability to align itself to the wind direction – a significantly higher electricity production at a considerably lower cost than other offshore wind power plants.
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Beitragvon EuRegEn » 22.12.2014 18:10 Uhr

2 Cent/kWh ist schon sehr gewagt, aber unter 5 Cent/kWh ist locker drin:

aus diesem Buch:
http://www.randomhouse.de/ebook/Krieg-u ... 187925.rhd

Franz Alts brisantes Buch weist nach, dass Politik und Energiewirtschaft aufs engste verknüpft sind. Und es benennt die wahren strategischen Ziele der Antiterror-Allianz. Leidenschaftlich appelliert der Autor: Schaffen wir die Nutzung fossiler Energien ab, bevor diese uns abschafft! Frieden durch die Sonne statt die Katastrophe durch Öl!

Mit den Suchbegriffen in google
offshore-Windkraft kusan windinseln

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Beitragvon EuRegEn » 22.06.2015 20:07 Uhr

Besonders schön: Die Stadtwerke sind dabei!

Nächster Schritt der Ausbauoffensive Erneuerbare Energien

Der Park befindet sich acht Meilen vor der nordwalisischen Küste in der Liverpool Bay. Er hat eine Fläche von 80 Quadratkilometern, auf der sich 160 Turbinen mit einer jeweiligen Leistung von 3,6 Megawatt drehen. Mit einer installierten Gesamtleistung von 576 MW ist Gwynt y Môr somit der zweitgrößte Offshore-Windpark der Welt. Nach der Inbetriebnahme des Windparks DanTysk am 30.4.2015 ist die Eröffnung der Parks vor Wales der nächste Schritt der Ausbauoffensive Erneuerbare Energien der SWM, wie Dr. Bieberbach betont: „Gwynt y Môr ist ein weiterer wichtiger Baustein unserer Ausbauoffensive Erneuerbare Energien: Mit dieser wollen wir bis 2025 so viel Ökostrom erzeugen, wie ganz München verbraucht. München wird damit weltweit die erste Millionenstadt sein, die dieses Ziel erreicht!“

http://www.muenchen.de/aktuell/swm-offs ... trieb.html

Auf den britischen Inseln ist der Deckel weniger wichtig, weil es dort keinen Flaschenhals der Netze gibt...
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Beitragvon energieprojekt » 22.06.2015 20:20 Uhr

EuRegEn hat geschrieben:Besonders schön: Die Stadtwerke sind dabei!

Ausbauoffensive Erneuerbare Energien der SWM, wie Dr. Bieberbach betont: „Gwynt y Môr ist ein weiterer wichtiger Baustein unserer Ausbauoffensive Erneuerbare Energien: Mit dieser wollen wir bis 2025 so viel Ökostrom erzeugen, wie ganz München verbraucht. München wird damit weltweit die erste Millionenstadt sein, die dieses Ziel erreicht!“

http://www.muenchen.de/aktuell/swm-offs ... trieb.html


Ja sehr schön, aber wie möchte München den Strom in die Stadt bekommen wenn alle Leitungen außerhalb Bayerns verlegt werden sollen ?
Irgendwas läuft bei diesem Bergvolk quer....... alles haben wollen aber nichts dafür tun. Neben der Weigerung die Stromtrasse durch Bayern zu legen kommt jetzt auch noch die Weigerung Atommüll zu lagern obwohl dort der meiste produziert wird.
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Beitragvon EuRegEn » 01.07.2015 19:26 Uhr

Nur noch kurze Zeit, dann wird die Offshorewindkraft so billig, dass ein Deckel nicht mehr nötig sein wird:

http://green.wiwo.de/offshore-revolutio ... -auf-meer/

Das Besondere: Vattenfall will den Strom der Windfarm zwölf Jahre lang für 10,31 Eurocent pro Kilowattstunde liefern, nach dieser Zeit muss das Unternehmen den Strom zu Marktpreisen verkaufen.
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Dies ist insgesamt sogar billiger als Onshorewindstrom!
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Beitragvon EEWELT » 12.09.2017 21:09 Uhr

Überraschend schnell wurde aus "teuer" nun "preiswert". Die Forderung nach dem Ende eines Deckels scheint begründet. Absolut notwendig ist die vorhergehende Klärung, wie leistungsfähiger Stromtransport - auch über D. hinaus, organisiert werden kann:

https://www.ndr.de/nachrichten/Nordlaen ... rk532.html

"Die Unterzeichner fordern ein Ausbauziel von mindestens 20 Gigawatt in Nord- und Ostsee bis 2030 und mindestens 30 Gigawatt bis 2035. Die Windenergie-Erzeugung werde immer günstiger, sagt Andreas Wagner, Geschäftsführer der Stiftung Offshore-Windenergie. "Ab Mitte des nächsten Jahrzehnts werden auf der Nordsee Windparks ans Netz gehen, die keine öffentliche Förderung mehr benötigen", so Wagner."

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