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binratlos
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Beitragvon binratlos » 13.11.2012 15:51 Uhr

Hallo,
ich suche nach Erfahrungen zu zentralen Wohnraumlüftungen. Wir sanieren einen Altbau, Dämmung und neue Fenster sind vorhanden. Das Haus hat 2 Stockwerke. Welche Wohnraumlüftung ist empfehlenswert und auch einigermaßen bezahlbar? Wäre über Tipps dankbar.
Grüsse
binratlos

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Beitragvon Thomas Heufers » 13.11.2012 20:40 Uhr

InVenter Lüftungstechnik ist eine dezentrale Nachrüstalternative für den Bestandsbau. Das System ist besonders bei Sanierung im Altbau interessant, eine aufwendige Verlegung für eine zentrale, kontrollierte Lüftungstechnik entfällt.
Die Lüftung erfolgt nach dem Querlüftungsprinzip. Der Wärmerückgewinnungsgrad des InVenter-Systems liegt über 90%.

Ausführliche Beschreibung zu der InVenter Wohnraumlüftung unter folgendem Link.
http://www.ecotec-energiespartechnik.de ... ftung.html

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon binratlos » 13.11.2012 21:58 Uhr

Hallo Herr Heufers,

wir haben uns für die zentrale Wohnraumlüftung entschieden. Die Rohre werden an die Decken montiert und anschließend verkleidet. Wir wissen jetzt nur nicht, welche zentrale Wohnraumlüftung. Wir würden ca. 500 Kubik pro Std. als Leistung benötigen. Zum einen wissen wir nicht ob mit Feuchterückgewinnung bzw. ob dies dann auch wirklich einen großen Unterschied macht zu den Anlagen ohne Feuchterückgewinnung? Wie sich die Anlagen im Stromverbrauch und Wartung unterscheiden? Wenn Feuchterückgewinnung, dann die Frage, ob die Feuchterückgewinnung auch gesondert eingestellt werden kann, oder ist diese immer gekoppelt an den Luftstrom/Leistung? Also letztendlich bräuchten wir Entscheidungskriterien. Vielleicht gibt es auch Erfahrungswerte über die eine oder andere Marke bzw. zentrales System, die oft mehr aussagen als geschriebene Fachinfo.
Schöne Grüsse
binratlos
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Beitragvon machtnix » 13.11.2012 22:49 Uhr

Lieber Herr/Frau Ratlos,

ich würde Ihnen raten sich einmal mit der Firma Lüfta in Verbindung zu setzen:http://www.luefta.de/
Die können Ihnen sicher weiterhelfen.
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 14.11.2012 14:38 Uhr

Ich persönlich würde keine Feuchterückgewinnung einbauen.

Lüftungsanlagen mit Feuchte- und Wärmerückgewinnung haben im Vergleich zu Lüftungsanlagen mit einem reinen Wärmetauschersystem einen höheren Stromverbrauch. Der zusätzliche Energieverbrauch ist erheblich. Lüftungsanlagen mit Feuchterückgewinnung benötigen funktionsbedingt einen höheren Luftwechsel. Was auch den Effekt hat, dass die Wärme- und die Strömungsverluste größer sind. Das führt auch zu energetischen Nachteilen bzw. Effizienzeinbußen.

Fakt ist, dass es bei extrem niedrigen Außentemperaturen zu einem starken Abfall der Luftfeuchtigkeit kommen kann, weil die zugeführte Kaltluft sehr trocken ist.
Hier kann man aber auch Abhilfe schaffen, wenn man den Luftwechsel für diese Zeit herabsetzt. Die Luft wird dann weniger trocken und die Lüftungswärmeverluste sind dann auch geringer als bei normaler Luftwechselrate.

Übrigens, eine Feuchterückgewinnung in der Wohnraum-Lüftungsanlage lässt sich nicht abschalten oder individuell regeln. Auch bei feuchter Raumluft wird es zu einer weiteren Feuchtezufuhr über die WR-Lüftungsanlage mit Feuchterückgewinnung kommen.

Gruß

Thomas Heufers


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