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KapHorn
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Beitragvon KapHorn » 04.05.2013 12:39 Uhr

Hej

Eben gerade neue Nachrichten wie es um meinen kleinen Waldhof steht.
Der Fruehling ist noch immer nicht eingezogen, aber aller Schnee ist weg. Allerdings, die Sonne tut ihren "Dienst".
Da ich nach alle den Jahren ja das Haus kenne, so weiss ich dass um diese Jahreszeit die Innentemperatur höchstens mal gerad sechs Grad betragen hat, wenn nicht sogar weniger bei diesem kalten Fruehling wenn lange nicht geheizt wurde und die Luft wegen der hohen Feuchtigkeit immer ein wenig "ungemuetlich" war.

Und jetzt: der Kollektor hatte irgendwann in den vergangnen drei Wochen seit dem ich zur See bin die höchste Temperatur von 62 Grad erreicht bei ca 150 m3/h (tagsueber um die 7-8 Grad und Nachtfrost von minus 2). Um die gleiche Zeit waren es dann beinahe 20 Grad in dem kleinen Häuschen!!!

Heute waren es am Nachmittag noch immer 14 Grad und die Luft trocken und frisch und nicht mehr "ungemuetlich".
So ganz langsam klettert tatsächlich die Innentemperatur selbst ohne Feuer!

Das nenne ich doch mal prima Nachrichten!!!

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KapHorn
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Beitragvon KapHorn » 02.06.2013 12:13 Uhr

Hej

So, jetzt ist auch der "Hybrid der zweiten Generation" bis auf die Erdrohre im Einsatz.

Erste Daten sagen: Wärmegewinn wie zuvor bei ca 35 Grad ueber Lufttemperatur, Stromverlust ca 20 % wie vorher geschätzt wegen der Scheibe vor den Sonnenpanelen.

Ein paar Bilder:
http://www.einfacherweise.com/2013/06/der-graf-von-monte-christo.html
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Beitragvon KapHorn » 02.10.2013 18:37 Uhr

Hej

Das erste Rohr von ca 4 m Länge liegt im Boden, allerdings nur ca 30 cm tief weil dann schon stellenweise der Granit im Wege war.
Das zweite Rohr fehlt noch da die Baufirma nicht mehr Material auf Lager hatte als ich Zeit zum graben hatte.
Im Rohr liegt ein Seil damit ich falls nötig ein Tuch zum säubern durch das Rohr ziehen kann. Außerdem sind wegen möglicher Kondens Löcher an der tiefsten Stelle in das Rohr gebohrt damit Feuchtigkeit absickern kann.
Der Ansaugstutzen liegt ca einen halben Meter über dem Erdboden mit einem neunzig Grad Winkel damit es nicht reinregnet. Außerdem Netz und Filter.
Die T-Rohre direkt unten am Rahmen lassen mich die Luft ohne die Rohre ansaugen und auch zum reinigen gedacht.

Die Temperatur lag ca 10 Grad niedriger als im Netzkollektor, aber er lief schon bei ganz wenig seitlicher Sonneneinstrahlung.
Die PV-Panele haben duch die Scheibe einen Effektverlust von ca 15 % womit ich ungefähr gerechnet habe.
Die Temperaturschwankungen wenn die Sonne mal hinter einer Wolke verschwand waren wegen der Masse und wohl auch wegen der Abwärme der PV Panele bedeutend ginger als bei dem "nur-Netz-Kollektor.

Nachdem dann das erste Rohr im Boden lag und ich die Luft ausschliesslich dort einsaugte, so lief der Kollektor selbst fast eine Stunde nach Sonnenuntergang und lieferte noch immer vier Grad mehr als die Lufttemperatur betrug.
Das war im August als die Erde warm war. Die Erdtemperatur habe ich zum Vergleich leider nicht gemessen.
Ich war erstaunt darüber dass mit nur einem Rohr von vier Metern Länge so viel Energie gesammelt wurde.
Ein zweites kommt natürlich wie geplant so bald als möglich an den Platz denn es lohnt sich meiner Meinung nach.

Kap Horn

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http://www.einfacherweise.com/p/die-kunst-des-sonnenfangen_6077.html
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Beitragvon KapHorn » 09.11.2013 13:23 Uhr

Hej

Sechs Stunden Arbeit...und da ist der x-t Sonnefänger am Platz....

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Mal gespannt was er so bringt...alles was mehr als die Aussentemperatur hat ist PLUS

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Denn die Luft/Luft-pumpe "freut" sich darueber...
Steamtux
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Beitragvon Steamtux » 26.02.2014 14:44 Uhr

Hallo,
ich würde diesem Thema im Forum gerne etwas beleben.
Ich habe die Luftkollektoren das erstmal in Dänemark in Aktion gesehen. Was für eine coole Sache. Einfachste Bauweise und so wirkungsvoll. Selbst bei Minusgraden und Sonnenschein produzieren die ordentlich Wärme.
Ich habe mich jetzt selbst an den Bau ran getraut.Der Kollektor wird ca 2,4m2 groß und soll zunächst nur meinen Keller erwärmen.
Meine Dämmung ist mit 5cm sicher etwas überdimensioniert, aber ich hab sie nun schon mal gekauft.
Ich hab gelesen, dass es bei kollektoren der Größe sinnvoll ist den Ventilator vor den kollektor zu setzen, damit er sich nicht zu sehr aufheizt. Was meint ihr dazu?
Wenn ich in diesem Forum falsch bin, sagt es bitte auch.
Hier geht es ja auch viel um industriell gefertigte Lösungen. Ich halte Die meisten Lösung aber für viel zu teuer. ich bin der Meinung, dass sich so eine investition in erneuerbare Energien spätestens nach 5 jahren bezahlt machen muss. Bei den heutigen Preisen reden wir aber über 20 Jahre. unter der Voraussetzung, dasdie Energiepreise weitersteigen. Und das ist zumindest bei Strom gar nicht so sicher.
Dennoch halte ich die erneuerbaren Energienfür den richtigen Weg.

Grüsse Steamtux
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Beitragvon KapHorn » 26.02.2014 14:57 Uhr

Hej Steamtux

Gratuliere zu Deinem Entschluss. Klar, sitzt der Ventilator vor den Dosen, so wird er weder heiss noch hörst Du mehr Geräusch von ihm.
Die Verbindungen und alles andere muessen nur dicht sein, denn sonst bläst Dir ja die warme Luft "sonstwohin".
Das ist der einzige Nachteil den wie ich es sehe.

Ist es bei Sog irgendwo undicht, so saugst Du ja "nur" kalte Luft an!

Nach zwei Jahren freue ich mich noch immer ueber diese billige Xtraenergie die sich auch auf meiner Stromrechnung bemerkbar macht!!!

Zuletzt geändert von KapHorn am 09.05.2014 07:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Steamtux » 26.02.2014 15:47 Uhr

Hi KapHorn,
Danke für die Antwort. ok, dann setzte ich den Ventilator davor. Bisschen problematisch ist bei mir noch die Strecke, die die warme Luft bis zum Keller zurücklegen muss. da werd ich wohl Aluschläuche nehmen und diese fett isolieren, um die Wärmeverluste gering zu halten.Hast Du damit schon Erfahrung?

Gruss Steamtux.

PS: Das Wort Sonnenfänger gefäält mir gut. Mal kein englisches Kunstwort.
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Beitragvon KapHorn » 26.02.2014 15:48 Uhr

Hej

Leider (oder besser zum Glueck) keine Erfahrung nur durch die Wand bei mir...
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Beitragvon Steamtux » 08.05.2014 21:22 Uhr

So leute, der Kollektor ist fertig und arbeitet im Probebetrieb. Der Thermoschalter arbeitet so wie soll. Ich lass ihm bei 30 C amspringen u d bei 26 wieder ausschalten. Wenn die Sonne scheint läuft er kontinuierlich mit 40 C. Wenn es nicht so sonnig ist, dann kühlt der Ventilator recht schnell runter. Mal schauen wie das dann im Winter wird. Die angesaugte Luft hat dabei im Augenblick so 15C. Ist also noch etwas Feinjustierung notwendig. Eventl muss ich was an der Laufgeschwindigkeit des Ventilators machen. Hab aber noch keinen Plan wie ich das mach.
Jetzt muss ich erstmal die warme Luft ins Haus bekommen. Das "kleine" Detail fehlt nämlich noch.

sonnige Grüße
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Beitragvon KapHorn » 09.05.2014 07:05 Uhr

Hej Steamtux

Gratuliere, das Teil sieht ja gut aus.
Von der Grösse her muesstest Du da mindestens 1,5 kW rauskriegen.

Der Ventilator sieht ja recht stark aus (wohl wegen der langen Leitung denke ich) und wenn die Luft schnell abkuehlt, dann wohl wegen dem hohen Durchsatz denke ich.
Und das Rohr wirst Du sicherlich noch isolieren.

Im April habe ich meist die höchsten Werte bei mir, da ist der Sonneneinfallswinkel noch nicht so steil und es kommen dann ca 150 m3/h 80 Grad heisse Luft ins Haus.

Dieses Jahr hat mein Waldhaus zum ersten Mal zwei Kollektoren am laufen und obwohl die Nächte noch bei Null lagen, so hatte ich ohne zu heizen an den sonnigen Tagen ganze 15 Grad im Haus.
Das sind mindestens 10 Grad mehr als sonst der Fall war.

Wirst sehen, wenn die Anlage läuft, dann kannst Du sie schlicht und einfach "vergessen".

Ich bin noch immer erstaunt wie wenige diese einfache Technik fuer sich selbst verwirklichen...ich sehe ja wie mein Energieverbrauch im Haus gesunken ist (ca 2000 kW/Jahr)...das ist bares Geld direkt!!!

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