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Erdwärme, Wärmepumpe, Erdkollektoren, Wasserwärmepumpen, Bohrungen, Sonden
ivo seidel

Beitragvon ivo seidel » 31.08.2005 16:40 Uhr

Hallo Gemeinde,

in meinem Haus (BJ 1905) ist derzeit eine 21KW Öl-Heizung aus dem Jahr 1997 installiert.
Das Haus ist ein altes auf dem Berg (und damit im Wind) stehendes Bauernhaus (mit ca. 180 qm Wohnfläche) mit 65 cm dicken Feldsteinaussenmauern und komplett saniert.
Wir verbrauchen pro Jahr so ca. 5000 l Öl.

Da jetzt wieder mal eine Öllieferung ansteht und die 2500 € für das Öl ganz schön heftig ins Kontor hauen, nun die Frage nach der Flucht nach vorn.

Lohnt sich eine Erwärmeheizung für solch ein "High-Energie-Haus" ?
Wie hoch muss man die zusätzlichen Stromkosten ansetzen?
Sind 25.000 € ausreichend um eine vernünftige Lösung mittels Erwärme hinzubekommen.

Ist das Ganze sinnvoll?
Fragen über Fragen.....

Vielen Dank für Eure Antworten

Ivo

H.A. Bauer

Beitragvon H.A. Bauer » 31.08.2005 16:40 Uhr

Hallo Ivo,

Sie schreiben "komplett saniert".

* Sind demzufolge die Außenwände, das Dach usw. gedämmt (wenn ja, wie?).

* Wie wird beheizt (Heizkörper oder Fußbodenheizung).

* Anzahl der im Haushalt lebenden Personen (wegen Warmwasserbedarf).

* Ihre Frage "reichen 25.000 €": dürfte ausreichen!

* Denken Sie jedoch auch bitte daran, dass Sie für die SWWP und sonstige Dämmungen "öffentliche Fördergelder" beantragen können (dürfen).

MfG
H.A. Bauer
www.EnEV-Check.de
ivo

Beitragvon ivo » 31.08.2005 16:40 Uhr

» Hallo Ivo,
»
» Sie schreiben "komplett saniert".
»
» * Sind demzufolge die Außenwände, das Dach usw. gedämmt (wenn ja, wie?).

Das Dach ist gedämmt mit so ner Art "Wolle" zwischen den Sparren. Die Fenster sind auch Thermofenster, die Außenwände sind nicht gedämmt. (EG 65 cm Feldstein, OG 31,5 cm Ziegel)
»
» * Wie wird beheizt (Heizkörper oder Fußbodenheizung).

Im EG in zwei Räumen Fußbodenheizung (Bad+Küche nihct unterkellert). Sonst in allen Räumen Heizkörper.

»
» * Anzahl der im Haushalt lebenden Personen (wegen Warmwasserbedarf).

Zur Zeit 2 aber irgendwann mal wieder 4 :-)
»
» * Ihre Frage "reichen 25.000 €": dürfte ausreichen!
»
» * Denken Sie jedoch auch bitte daran, dass Sie für die SWWP und sonstige
» Dämmungen "öffentliche Fördergelder" beantragen können (dürfen).

wa ist SWWP? und gibt sförderung für jede Art von Dämmung?
»
» MfG
» H.A. Bauer
» www.EnEV-Check.de

Danke für Ihre Antwort

MfG
Ivo Seidel
H.A. Bauer

Beitragvon H.A. Bauer » 31.08.2005 16:40 Uhr

Hallo Herr Seidel,

die vorhandene Dämmung, die Personenzahl (keine Großfamilie, kein Pool im Garten) und die angesetzte Investitionsgröße sprechen angesichts stetig steigenden Heizöl- und/oder Gaspreisen eindeutig für eine Wärmepumpe (zum WP-Strom-Tarif).

Bei unzählig vielen Altbaumodernisierungen konnten wir bisher immer (neutral und unabhängig) nachweisen, dass sich durch den Einsatz einer Wärmepumpe die neuen Heizungs- und Warmwasserkosten (Betriebskosten) auf rund 1/2 bis 1/3 der bisherigen Kosten reduzieren lassen. Strom ist zwar auch teuer, aber im Gegensatz zu Öl- und Gasheizungen immer noch sehr günstig. Eine WP benötigt ja z.B. nur runde 20% elektrischen Strom und 80% kostenlose Umweltenergie, um eine 100%ige Bedarfsdeckung zu erzielen. (WP-Stromkosten bitte nicht mit Strom-Direktheizungen verwechseln!)

Die Kurzbezeichnung "SWWP" steht für "Sole-Wasser-Wärmepumpe".

Ihre Frage: "... Förderung für jede Art von Dämmung ...":

Die öffentliche Förderung (KfW) ist in verschiedene Programme aufgeteilt, wobei außer dem "Modernisierungsprogramm 2003" stets eine energetische Maßnahme durchzuführen und zu belegen ist.

Beim "KfW-Gebäudesanierungsprogramm" können derzeit sogar noch 20% Teilschuldenerlass beantragt werden (ab 01.11.04 nur noch 15%), die betreffenden Maßnahmen sind obligatorisch durch einen "zugelassenen" Sachverständigen zu bestätigen.

Mit freundlichen Grüßen
H.A. Bauer
www.EnEV-Check.de
Gast

Beitragvon Gast » 15.02.2006 15:59 Uhr

H.A. Bauer hat geschrieben:Hallo Herr Seidel,

die vorhandene Dämmung, die Personenzahl (keine Großfamilie, kein Pool im Garten) und die angesetzte Investitionsgröße sprechen angesichts stetig steigenden Heizöl- und/oder Gaspreisen eindeutig für eine Wärmepumpe (zum WP-Strom-Tarif).

Bei unzählig vielen Altbaumodernisierungen konnten wir bisher immer (neutral und unabhängig) nachweisen, dass sich durch den Einsatz einer Wärmepumpe die neuen Heizungs- und Warmwasserkosten (Betriebskosten) auf rund 1/2 bis 1/3 der bisherigen Kosten reduzieren lassen. Strom ist zwar auch teuer, aber im Gegensatz zu Öl- und Gasheizungen immer noch sehr günstig. Eine WP benötigt ja z.B. nur runde 20% elektrischen Strom und 80% kostenlose Umweltenergie, um eine 100%ige Bedarfsdeckung zu erzielen. (WP-Stromkosten bitte nicht mit Strom-Direktheizungen verwechseln!)

Die Kurzbezeichnung "SWWP" steht für "Sole-Wasser-Wärmepumpe".

Ihre Frage: "... Förderung für jede Art von Dämmung ...":

Die öffentliche Förderung (KfW) ist in verschiedene Programme aufgeteilt, wobei außer dem "Modernisierungsprogramm 2003" stets eine energetische Maßnahme durchzuführen und zu belegen ist.

Beim "KfW-Gebäudesanierungsprogramm" können derzeit sogar noch 20% Teilschuldenerlass beantragt werden (ab 01.11.04 nur noch 15%), die betreffenden Maßnahmen sind obligatorisch durch einen "zugelassenen" Sachverständigen zu bestätigen.

Mit freundlichen Grüßen
H.A. Bauer
www.EnEV-Check.de


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