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okastein
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Beitragvon okastein » 27.08.2012 17:58 Uhr

Hallo,

vor einigen Wochen hatten wir uns dem Thema der Energiespeicherung gewidmet und auch einen ersten Wissensbereich unter http://www.energieportal24.de/cms1/wiss ... eicherung/ aufbereitet.

Offenbar wurde ja, wie auch hier zu lesen http://www.ftd.de/politik/deutschland/: ... 67162.html , die Investitionen vom Bund gestoppt.

Was meint Ihr? Wohin geht die Reise und was ist überhaupt möglich beim Thema Energiespeicherung? :?:

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Beitragvon oakgast » 04.09.2012 14:55 Uhr

Kommentar von "Lenebi" erstellt am 04.09.2012,15:44
Thema: Energiesparen(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Also Fakt ist, dass sehr viel Zeit und Ideenreichtum für Entwicklungen eingesetzt wird die zu neuen und optimalen elektrischen Energiespeichern beitragen sollen. Diese sollen klimafreundlicher, risikoarmer und auch nachhaltiger in unterschiedlichen Anwendungsfeldern sein.
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Beitragvon okastein » 04.09.2012 18:39 Uhr

Hi,

aha evtl. eine neuer kleiner Impuls für das Theme Energiespeicherung:

Schub nach vorne für die deutsche Batterieproduktion - ZSW in Ulm erhält Erweiterungsbau für eine Forschungsproduktionslinie für Lithium-Ionen-Technologien. Das Land Baden-Württemberg finanziert das Gebäude mit 3.000 Quadratmeter Fläche....
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Beitragvon okastein » 17.04.2013 14:34 Uhr

So ENDLICH...

Förderprogramm für Solarstromspeicher startet im Mai 2013!

Batteriespeicher sollen zum wichtigen Baustein der Energiewende werden und Kosten senken / Solarbranche erwartet rege Nachfrage, da Verbraucher nach Unabhängigkeit streben und Solarstrom möglichst selbst nutzen wollen. Die Solarbranche begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung, ab dem 1. Mai 2013 die Markteinführung von Batteriesystemen zur Solarstromspeicherung zu fördern. Die Finanzierung des neuen Förderprogramms ist gesichert, wie heute vom Bundesumweltministerium bestätigt wurde.

=> http://www.energieportal24.de/artikel_4383.htm
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Beitragvon Thomas Heufers » 17.04.2013 17:00 Uhr

Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob die Solarstromspeicherung sich durchsetzen wird. Es ist letztlich auch eine Frage der Rohstoffe, bei steigender Nachfrage könnte es zu Verknappungen der Zellen-Rohstoffe kommen.

Speicherkraftwerke sind für mich die realistische Energiespeicherlösung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Speicherk ... 8Wasser%29

Auf der "Hannover Messe" hat man Druckluftspeicher vorgestellt, ein durchaus interessantes Produkt für den gewerblichen Bereich.

Aber man kennt ja meine Devise, den Energiebedarf auf ein Minimum reduzieren. Anders sind unsere Energiefragen nicht zu lösen. Gebäude dämmen, intelligenter Individualverkehr, grundsätzlich schonenderer Umgang mit Energie etc..

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon axel_jeromin » 04.08.2013 11:16 Uhr

Rechenbeispiel

Eine 3,2KW peak Anlage macht an guten Sonnentagen 18KWh

Bei einem Eigenverbrauch von etwas ca. 40% müsste ich ca.10KWh speichern und die 8KWh verbrauche ich sofort.
Damit der Akku leer wird müsste ich dann die 10KWh in der Nacht verbrauchen (Fernseher, Kühlschrank etc) .Ich bezweifele, ob so viel Verbrauch in der Nacht da ist.
Aber OK vorrausgesetzt das geht, braucht man für 10KWh Kapazität von:
10000wh /12V =833Ah in 12V Blöcken.
Verbraucht man in der Nacht nicht alle gespeicherte Energie, wird der Akku natürlich größer, da man dann über mehrere Tage speichern muss bis mal ein Wolkentag kommt und der Akku dann entleert werden kann.

Zur Zeit gibt man für Solarakkus 900Zyklen bei 50% Entladetiefe an. Dass heißt man kann den Akku nur halb nutzen. Das verdoppelt natürlich die benötigte Kapazität. Macht 1666Ah Kapazität in 12V Blöcken oder 17 Akkus mit 100Ah

17 mal ca. 200€ macht 3400€ Investion die nach 900 Sonnentagen verbraucht sind. Das gilt nur für die relativ kleine Anlage in Beispiel. Bei einer 10KW peak Anlage ist der Eigenverbrauch kleiner und damit steigt noch mal die benötigte Kapazität.
Wenn man die Energie bis zum Winter speichern will, wird der Akkt utopisch groß

Damit sich das Energiespeichern in Akkus lohnt müssen die Akkupreise drastisch fallen.

Dann kommt natürlich die Frage, vieviel Schwermetall Abfall fällt bei der Akkuherstellung und beim Akkurecycling an?


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