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vsmotorsport
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Beitragvon vsmotorsport » 30.07.2012 12:01 Uhr

Hallo,

wer hat erfahrungen mit Wärmepumpen von poelershop.de in 12 oder 18KW??

Kann das Gerät was ??

Ich hätte 140qm Altbau mit Aufdachdämmung und 45er Mauerstärke zu heizen, eine Fasadendämmung kommt auch noch drauf.


http://www.ebay.de/itm/260972623540
ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2649

Gruß Volker

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Beitragvon Energhost » 03.08.2012 06:42 Uhr

Hallo Volker, für die Auswahl einer Wärmepume gibst du sehr wenig Informationen an. Grunsätzlich gehört zu Auswahl einer Wärmepumpe eine möglichst exakte Heizlastberechnung, die max erforderliche Vorlauftemperatur und das Heizsystem bzw. mit/ohne WW-Bereitung.
Zum Anbieter: Wer COP Werte angibt ohne die zwingend nötigen Auswahlkriterien zu nennen, arbeitet mit der Unwissenheit seiner Kunden.
Gehen wir von Normatwerten aus,
Vorlauf 35°C; Außentemperatur 2°C dann hat die MD 30, mit 12 KW angegeben, nur noch einen COP von 3,3 und eine Leistung von 7,5 KW. (Angaben aus dem Energiewertediagramm.) wie man auf einen COP Werte von 4 kommt ist mir schleierhaft.
Bei Außen 2°C, Vorlauf 35°C; Input 3 KW, elekt. Output 7,5 kW therm ergibt einen COP von 2,8.
Betrachten wir eine mögliche Situation. Außen -5°C Vorlauf 55°C (Radiatorheizung) ergibt eine Leistung von 4,5 KW und einen COP von 1,5; der Rest zu 12 KW muß elektrisch nachgeheizt werden.
Ganz wichtig sind die max. erforderichen Vorlauftemperaturen und die möglichen Außentemperaturen. Ich würde für die Anschaffung einer Wärmepumpe zu meinen Fachbetrieb meines Vertrauens gehen, denn billig bei der Anschaffung kann dir teuer zu stehen kommen.

Gruß Energhost
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Beitragvon vsmotorsport » 03.08.2012 07:07 Uhr

Also mein Haus ist ein Altbau mir 45-50cm Backsteinmauer , auf die Mauer kommen noch 10cm Dämmung und das Dach hat eine 12cm Aufdachdämmung erhalten.
Zu heizen sind 140qm über eine Fußbodenheizung bzw. Heizkörper mit Rücklaufschleife im Boden, unterstützt wird das ganze durch 5 Platten auf dem Scheunendach.

Ich hatte gerne eine Wärmepumpe für den normalen Winter ( bis ca 0 grad), sollte es längere Zeit viel kälter sein könnte ich ja auf die bestehende Ölheizung umschalten.

Was würdet Ihr für ein Gerät kaufen ?????


Gruß Volker
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Beitragvon Thomas Heufers » 03.08.2012 08:34 Uhr

Ich bin begeisterter Ebayer, aber eine Wärmepumpe bei Ebay, ich weiß nicht.... Das Gerät muss ja eingebaut werden. Welcher Handwerker wird dir den Gefallen tun? Vermutlich keiner!

Wenn ich meine Wasserpumpe beim OEM-Händler kaufe und dann zur VW-Werkstatt gehe, um diese einbauen zu lassen, wird mir auch eine Absage erteilt.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon vsmotorsport » 03.08.2012 08:53 Uhr

Hier geht es ja nicht um Ebay sondern um die Pumpe und die kann ich auch bei anderen Händlern kaufen.
Einbau ist kein Problem, das kann ich selbst bzw. ich kenne Monteure die mir das Werkzeug ausleihen, so habe ich schon 2 Heizungen eingebaut.
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Beitragvon Energhost » 03.08.2012 21:29 Uhr

vsmotorsport hat geschrieben:Also mein Haus ist ein Altbau mir 45-50cm Backsteinmauer , .....

Ich hatte gerne eine Wärmepumpe für den normalen Winter ( bis ca 0 grad), sollte es längere Zeit viel kälter sein könnte ich ja auf die bestehende Ölheizung umschalten.

Was würdet Ihr für ein Gerät kaufen ?????

Gruß Volker


Hallo Volker,
mir scheint du gehst sehr unbedarft an die Planung heran, ohne exate Daten kann man dir garnichts raten. Nur uber eine Heizlastberechnung kannst du den Bivalenzpunkt bestimmen und über den Anteil der Heizleistung Wärmepumpe/Ölheizung eine mögliche Einsparung errechnen. Der COP muß aber min 3,3 betragen ( Heizöl 0,90€/l Strom 0,25€/KW ) um überhaupt günstiger heizen zukönnen als mit Öl. Sonst wird es nur teuer und ein Einspareffekt wird nicht erreicht.

Gruß Energhost

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Beitragvon Der Insider » 02.08.2013 07:56 Uhr

Also ich kann nur eins raten,
bloß nicht bei www.poelershop.de bzw. www.Gondzik.de was kaufen.
Alle waren kommen aus China. Das billigste vom billigsten. Naja.
Nach dem Kauf wird alles abgestritten oder in Rechnung gestellt oder direkt zum Anwalt weiter gegeben. Oder behauptet das Sie denn fehler selbst gemacht haben. Beispiel bei Anschluss von Wärmepumpen oder beim zusammenbau von Schneefräsen usw. oder auch bei Osmoseanlagen (Wasserfilteranlagen). Habe auch mit bekommen das alte benutzte Filteranlagen einfach als neu verkauft werde. Manche werden sogar dreckig und ungereinigt verschickt.

Mit Herr Zarth-Gondzik lässt es sich sehr schwer einigen werden,da er immer recht behalten will.! Falls man Ihn erreicht! Herr Zarth-Gondzik hat BWL Studiert und denkt er wäre was besseres. In den meisten fällen hat er überhaupt keine ahnung!

Habe schon von viele Kunden sehr sehr negative erfahrungen gehört bzw. mitbekommen.
Möchte ungern sagen woher ich die Infos u. alles habe. Aber seien Sie sich, dass alles stimmt. Daher gebe ich Ihnen ein rat, geben Sie lieber etwas mehr geld aus beim anderen Anbieter, dann haben Sie auch wenigstens keine Kopfschmerzen und bekomme das was Sie bestellt haben.

Gerne stehe ich Ihnen bei weiteren Fragen parat.
MfG der Insider
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Beitragvon belaglas1 » 29.08.2013 21:12 Uhr

Schönen Gruß an "der Insider"
Ich bin ein normaler Verbraucher mit einiger handwerklicher Erfahrung und jetzt Heizungsselbstbastler.
Ich habe ein Mehrfamilienhaus ingesamt 300m2 zu beheizen,
Das Haus ist Baujahr 82 mit Fußbodenheizung. mein Heizölbedarf war 2450 liter/Jahr, ohne Warmwasser (es war E-boiler)
Ich habe umgestellt und zur bestehenden Heizung zuerst Heatpipe Kollektoren 30m2, dazugebaut, daraufhin war der Heizölbedarf noch 1880 Liter/ Jahr. Letztes Jahr habe ich bei "Gontzik" den sie ungerechtfertigt Verunglimpfen! eine Wärmepumpe 12 Kw max Heizleistung, gekauft und eingebaut, sie funktioniert einwandfrei und kann teuren EU Produkten fast gleichgestellt werden! (Lebensdauer ist noch ausständig) Ich habe mit einem wasserführenden Kaminofen (17Kw max Heizleistung) diesen Winter 4,5 m3 Buchenholz verbraucht, den Rest mit der neuen Wärmepumpe Stromverbrauch 6800Kw 1Jahr Keinen Tropfen Öl!
Ich bin mit "poehlershop" sehr zufrieden!
Meine Meinung L/W Wärmepumpen sollten nur bivalent betrieben werden! Bei diesem Preis kann ich alle 4 Jahre eine neue kaufen. ich bezahle €0,16/Kwh Strom.
Aus bequemlichkeit(wenig Kamin heizen) kaufe ich jetzt eine größere zum Test.
Mit freundlichen Grüßen belaglas1,
melde mich wieder im Frühjahr mit neuem Erfahrungsbericht!
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Beitragvon heizerhermann » 08.07.2015 15:27 Uhr

Grundsätzlich sollte man das nicht zu negativ sehen, auch wenn viele Einwände berechtigt erscheinen; meine Bedenken sind:
10 Jahre Erfahrung des Herstellers bei WP sind fast garnichts!
In DE wurden seit der zweiten Ölkrise (1978-1979)WP gebaut und sowohl von Herstellern als auch Installateueren viele Fehler vor allem bei der Dimensionierung und Anbindung ans Heizsystem gemacht!
Ob der "Neuchinese" seine Konstruktion an unsere Klimabedingungen angepasst hat, bezweifle ich stark!(Abtaulogik?)
Wenn eine solche Maschine im bivalenten Betrieb nur die Grundlast einer Fußbodenheizung bis zu null grad AT decken und kein Brauchwasser auf 60 grad aufheizen muß, könnte man es damit versuchen, sofern man "keine zwei linken Hände" hat und eine Überdachung über der schrägen Luftauslaßfläche sowie ein Untergestell selbst bauen kann, damit das festfrierende Tauwasser das Gerät nicht beschädigt! Interessant wäre, welche JAZ im praktischen Betrieb einer FBH damit erreicht werden- da glänzen die deutschen Hersteller auch nicht sonderlich gut!
Ich überlege mir den Betrieb einer solchen Billig-WP mit Heizöl-alt-BHKW-Strom(BHKW funktioniert, jedoch abgeschaltet wegen weggefallener KWK-Vergütung)- da könnte eine reale JAZ von 3,0 schon zu einem unschlagbaren Wärmepreis um 4Ct/kWh führen!
MfG heizerhermann
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Beitragvon energieprojekt » 08.07.2015 17:31 Uhr

Nun ob und was solch eine Wärmepumpe kann oder nicht merkt man erst wenn man sie hat. 10 Jahre "Erfahrung" sind wirklich nicht viel. Dies muss allerdings nichts heißen.
Was viel wichtiger ist sind andere Punkte:
-Wie sieht es mit einem funktionierenden Kundendienst aus ?
-Gewährleistung / Garantie. Dieser Punkt ist sehr wichtig (war hier auch schonmal Thema), denn rechtlich sieht es so aus das der montierende auch die Gewährleistung übernimmt.
Damit sind die meisten Internethändler außen vor was sich dann natürlich auch in der Kalkulation niederschlagen kann.
Ein weiterer Punkt wurde hier schon angesprochen und zwar die Heizlastberechnung, diese wird ein Internethändler nicht machen denn da sagt der Käufer "ich möchte dieses oder jenes Gerät haben" egal ob es passt oder nicht.
Beim Heizungsbauer vor Ort sieht dies meist anders aus den fragt der Kunde "was brauche ich denn für ein Gerät"
Die Aussage die dann der Heizungsbauer trifft kann weitreichende Folgen haben falls es falsch ist. Er hat nämlich faktisch eine Heizlastberechnung gemacht und dies meist noch Kostenfrei !
Dadurch kommen am ende des Tages dann die Preisunterschiede.
Gruß Udo von energieprojekt.biz

Wir haben die Welt von unseren Kindern geliehen und nicht von unseren Eltern geerbt. So sollten wir auch damit umgehen !

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