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Erdwärme, Wärmepumpe, Erdkollektoren, Wasserwärmepumpen, Bohrungen, Sonden
bergfan-12
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Beitragvon bergfan-12 » 05.06.2006 20:01 Uhr

Hallo!
Bin dabei mir eine ETW zu kaufen. Insgesamt 4 Parteien. Münchner-Umland.
Die Käuferparteien stehen nun vor der Entscheidung, eine
LUFT-WASSER oder
WASSER-WASSER-WÄRMEPUMPE

zu kaufen.

Allerdings kamen mir zwischenzeitlich "Gerüchte" bzgl. der Betriebskosten einer LUFT-WASSER-WP zu Ohren. Angeblich schalten diese WP bei kälterer Außentemparatur "zu häufig" auf die Zusatzheitzung (Tauchsieder) um und vernichten somit einen Großteil der Einsparung.
Hat evtl. ein/e FACHMANN/FRAU einen guten Rat/Erfahrungswert für mich
Herzlichen Dank im Voraus von einem absoluten Laien
bergfan-12
LG
BERGFAN-12

Gast

Beitragvon Gast » 06.06.2006 21:24 Uhr

Grundwasserwärmepumpe ist immer effizienter (COP, JAZ), die effizienteste überhaupt.

Problem allerdings - wie tief ist das Grundwasser ...? Man braucht zwei Brunnen - Quelle und Senke. Die zu bohren kann sehr sehr teuer sein. Das ist einzig und allein die grundsätzliche Rechnung.

Grüsse
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Beitragvon bergfan-12 » 06.06.2006 22:37 Uhr

Gast hat geschrieben:Grundwasserwärmepumpe ist immer effizienter (COP, JAZ), die effizienteste überhaupt.

Problem allerdings - wie tief ist das Grundwasser ...? Man braucht zwei Brunnen - Quelle und Senke. Die zu bohren kann sehr sehr teuer sein. Das ist einzig und allein die grundsätzliche Rechnung.

Grüsse


HALLO GAST,
Danke für Deine Nachricht.
Gemäß Auskunft des Landratsamtes liegt das Grundwasser bei ca. 12m (bis ca. 20m); Bodenbeschaffenheit: Schotter
Blöde Frage...sind diese Bohrungen IMMER EIN LOTTERIESPIEL???
VG
BERGFAN-12
LG
BERGFAN-12
Gast

Beitragvon Gast » 09.06.2006 21:30 Uhr

Hallo Bergfan 12

Richtig ist, die wasser/ wasser WP ist die effektivste Variante überhaupt.
energetisch gesehen habe ich alle Trümphe in der Hand. Von den Betriebskosten der absolute Knaller. Allerdings tu sich ein paar kleine Probleme auf. Das erste Problem ist dann schon mal die wasserqualität.
Dies kann keiner einschätzen. Auch eine Grundwasserprobe ist nicht aussagefähig. Denn der Saugbrunnen zieht im Heizbetrieb soviel wasser in die Anlage so das ich dann andere wasserqualitäten bekommen kann.
Dh. eisen und Maganhaltiges wasser, Verockerung Oxidierung des
Wärmetauschers7 bei uns in Norddeutschland wissen wir nach 3 JAhren Reperatzren an der Anlage / Kosten 2000-3000 €.
Nun zum Thema Luft/Wärmepumpe.
Neuerdings empfehle ich die Luftwärmepumpe besonders die TTL Serie von Tecalor. Klar habe ich im Winter höhere Betriebskosten, gleiche aber vieles wieder aus im Frühjahr da ich dann auf höhere Außentemperaturen zurückgreifen kann. JAZ von 3,1 sind hier realistisch
bei einer Umrüstung. Im übrigen arbeitet sie bis - 18 Grad Außentemperaturen noch erträglich. ab dann werdfen die Leistungszahlen gegen 1.
gruß aus MV
windSurfer
Man muß allerdinngs auch hier die Aufstellungsorte ( Innen/ Außen betrachten

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