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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
prinzessin

Beitragvon prinzessin » 18.05.2006 11:26 Uhr

Hallo ,
Nachdem ich schon viele Beiträge gelesen habe, möchte ich nun auch fragen:

wir stehen in Verhandlung zu einem Hauskauf Bj.1960 mit Ölheizung.

Das Haus hat aber keinenKeller und auf dem in der mitte ca 1 ,10m hohenDachboden einen Wassertank
das ist sicherlich uraltes Zeug
und einen lauten Brenner ? :oops:in der Küche.
Nun habe ich in Erfahrung gebracht, das auch ein Gas Anschluß möglich wäre.ABer auch über Pellets gelesen aber dies Öfen brauche ja irre viel Platz .
Wohin damit ??
Überhaupt :??
welche heizung kann für ein kellerloses haus 100 qm eingebaut werden?
Wer könnte mir denn ,da was raten oder gleich einen Energieberater?
Es
grüßt euch die prinzessin

machtnix

Beitragvon machtnix » 18.05.2006 21:14 Uhr

Unbedingt Energieberater hinzuziehen.
Vorschlag:Alles auf Fußbodenheizung umrüsten und dann eine Wärmepumpe einsetzen.z.B. die:www.oekotherm.com
Ist für die Außenaufstellung gedacht.Dann eine Brauchwasserwärmepumpe ins Dachgeschoß und gut is.
prinzessin

Beitragvon prinzessin » 19.05.2006 09:00 Uhr

hallo machnix,

Danke für die antwort,die fußbodenheizung fand ich auch ganz super,.

Da muß dann wohl,der Estrich runter an den Böden oder? ,
denn sonst passen ja Türen und ectr,nicht mehr?

Was wird so was nur gaanz grob kosten mit Bodenarbeiten kosten?

Es grÜßt euch alle
die prinzessin
peterem

Beitragvon peterem » 19.05.2006 14:38 Uhr

Hallo Prinzessin,

ich gratuliere Ihnen erst mal zum möglichen Erwerb eines hoffentlich auch hübschen „Klassikers“ aus den 60iger Jahren und würde Ihnen hierzu mit bestem Gewissen und aller "wärmstens" eine Infrarot-Wärmewellen-Heizung empfehlen.
Entweder als „Marmorheizung“ oder als „Magnesium-Aluminium-Silikat-Platten mit Emailstahloberfläche“ (Verschmelzung von Stahl und Hartglas = hoch kratz- und säurefest)
Infos z.B: unter www.redwellstudio.de oder unter
www.viktor-hammerschmidt.de

Für ein Gebäude dieser Bauart mit wohl noch massivem Mauerwerk würde ich für eine Infrarot-Wärmewellenheizung (je nach Bauart) i.M. etwa ansetzen:

100qm x i.M. 2,30m = 230cbm zu beheizendes Volumen

230cbm x 29,5W/cbm = 6.785W x 6Std (durchschn.Betriebzeit) x 180 Tage

= 7.327.800Wh/1000 = 7.327kWh Bei einer Infrarot- Wärmewellenheizung
sind 18Grad Oberflächen-/max.Lufttemperatur i.d.R ausreichend , jedes
weitere Grad (Kelvin) benötigt 5-7% mehr Energie deshalb können im Verhältnis
zu den sonst üblichen mind. 20-22Grad Lufttemperatur ruhigen Gewissens 10% Minderung angesetzt werden. (tendenziell 20%)
- 733kWh
= 6.594kWh x 0,14€ = 923,16 zzgl. Mwst.

= Jahresheizkosten ca. 1.070,-€

Für die Warmwasserbereitung würde ich Ihnen auch aus Energieeffizienz-gründen den Einsatz kleinerer dezentraler El-Durchlauferhitzer empfehlen.

ca.25% aus Jahresheizkosten = Warmwasserbereitung ca. 268,-€

Summe: 1.338,-€ (111,50€/Monat)


Vergleichs- und rein schätzungsweise mit Öl :

250cbm x 100kWh/cbm a (10l/cbm a) = 2.500l

2.500l x 0,65€ (incl. Mwst.) = ca. 1.690,-€
zzgl. Warmwasser ca. 25% = ca. 422,-€
zzgl. Pumpenstrom = ca. 75,-€
zzgl. Kaminfeger = ca. 75,-€
Wartung und Ersatzinvestition = ca. 300,-€
(gem. VDI nach 12 Jahren)
Summe: ca. 2.562,-€
(213,-€/Monat)

Kosten für den Betrieb einer Ölheizung tendenziell stark steigend!
Kosten für Strom tendenziell moderat steigend – langfristig stabil bis sinkend!

Weitere Vorteile für einen Bestandsbau:

Fenster ,"sofern sie nicht schon in Auflösung begriffen sind und aus den Wänden fallen" könnten verbleiben.
Sie haben i.d.R nicht nur einen besseren g-Wert (Energiedurchlassgrad) für die ganzjährigen (besonders im Winter) solaren Wärmegewinne von außen sie sorgen zudem kostenlos, zugfrei (mit einem IHS), regelmäßig, für ausreichend hygienisch wertvollen Luftwechsel. (Das Lichtspektrum im Innenraum bleibt zudem ebenfalls besser erhalten; Wachhormone usw.)

Mit einem Infrarot-Heiz-System bräuchten Sie dabei aus meiner persönlichen Erfahrung absolut kein schlechtes Gewissen haben, weil mind. 80% der eingesetzten Energie zur Erwärmung der Bauteile und Gegenstände eingesetzt werden und nicht zur Erwärmung der Luft. Dadurch werden die verbleibenden Lüftungswärmeverluste über den hygenisch notwendigen Luftwechsel hinaus nahezu bedeutungslos.
Eine Kondensatbildung an den Bauteiloberflächen ist zudem systembedingt und nahezu (man soll ja nie, nie sagen) unmöglich, weil die Oberflächentemperaturen nicht ausreichend tief unter die Raumlufttemperaturen absinken können.

Im Falle einer kontrollierten Lüftung würden Sie hierfür abgesehen von den Gestehungskosten beispielsweise für 8 Geräte a´ca.400W/d x 350d/a = 1.120.000Wh/a : 1000 = 1.120kWh/a x 0,20€(incl. Mwst) = 224,-€/a (entspricht ca. 345l Öl) zusätzlich benötigen.

Massives Mauerwerk (davon gehe ich in diesem Fall aus) ist zudem sehr empfänglich und ideal zur Aufnahme und Speicherung der ganzjährig anliegenden Global- bzw. Wärmestrahlung von außen.( auch bei sehr kalten Außenlufttemperaturen)
Heute weis man u.a., dass hier die solaren ganzjährigen Wärmegewinne 9-20% der Jahresheizbedarfes betragen. Auf diese verzichten Sie von vornherein wenn Sie u.a., Ihr Gebäude z.B. mit einer äußeren Wärme-dämmung davor abschirmen.
Es gibt u.a. noch mehr Gründe weshalb der Einhaltung von derzeit im Raum schwebenden Vorgaben (u.a. bei Altbauten) div. Verordnungen ggf. auch gegenüber Baurechtsämtern offiziell widersprochen werden kann. Einen entsprechenden Antrag hierfür gibt es schon seit länger Zeit.

Ein Infrarot-Heizsystem besitzt zudem ein enorm hohes Austrocknungs-potenzial, so dass der max. u-Wert (Wärmedämmfähigkeit) Ihrer Wände dadurch sichergestellt und erhalten bleibt. (trockene Bauteile dämmen besser)

Außer den bereits genannten Vorteilen:

- Sie sparen sich ggf. Kosten für eine Kaminsanierung bzw. Quer
schnittsverengung
- Sie gewinnen im Falle eines Kaminabbruchs zusätzlichen Wohnraum (die "Kachelöfen" würden dann ja ggf. an den Wänden hängen)
- Sie haben insgesamt ein geringeres Schadensrisiko im Bereich „Leitungswasser-Versicherung o.ä. (Holzbalkendecke?)
- Sie könnten die bestehende Verteilung ggf. samt Heizkörpern auch belassen, denn die Anordnung eines IHS kann auf den Innenwänden erfolgen. (Wärmewellen durchdringen hierbei kein übliches Fensterglas)
- Sie bleiben mit der Anordnung der Heizelemente flexibel auch im Falle einer späteren Änderung z.B. Ihrer Möblierungswünsche sowie bei Um- und Anbauvorhaben.
- Diese Anlagen können ohne aufwändige Stemm- und Schlitzarbeiten installiert werden. (Schlitzfräse für Kabel)
- Diese Technik arbeitet geräuschlos
- Stromzuleitungen könnten im Bedarfsfall und bei Nichtbenutzung auch stromlos geschaltet werden. (El.-Smog?)

Die Investitionskosten für eine Komplettlösung mit IHS, dezentraler Warmwassererzeugung schätze ich incl. Montage auf ca. 11.000,-€ (incl. Mwst.) wobei ich mir generell auch abschnittsweise oder teilweise Lösungen bis hin zu mobilen Einzelraumlösungen vorstellen kann.

Sofern der Finanzierungsrahmen es zulässt und eine Dachumdeckung evtl. ohnehin ansteht wäre die Ergänzung dieses Hauses mit einer PV(Photovoltaik) Anlage noch anzudenken mit ca. 6,7kWp (ca. 70qm Dachfläche/Primärenergiefaktor max. 1,0) oder auch etwas mehr kWp. (ggf. auch als Indachlösung z.B. von Solar-World gleichzeitig als Dachdeckung)
Bedenken Sie bei dieser Kombination, daß Sie Mehrwertsteuer aus den einteiligen Dachsanierungsarbeiten auch wieder zurückerstattet bekommen können im Rahmen sog. vorbereitender Maßnahmen zum Betreiben eines Gewerbes. (Sie werden dann ggf. ja zur „Stromprinzessin“/ -produzentin)

Mit sinnvollen Einsparungen oder auch Vermeidung weniger wirksamer Ausgaben bei heute üblichen Sanierungsmaßnahmen sowie mit einer entsprechenden Finanzierung und ca. 5000,-€ als einmalige Eigenkapitaleinlage für eine PV-Anlage (in Verbindung mit ggf. noch freien Anteilen an einer Grundschuld zur Kreditsicherung o.ä.) rechnet sich diese mit der derzeit noch gültigen Einspeisevergütung ganz interessant, und könnte für Sie der Einstieg in einen teilweisen oder auch kompletten Ausstieg aus fossiler Verbrennungstechnik bis hin zum Null-Emissions-/ Null-Heizkostenhaus werden. (trotz Altbau)

Zum Betrieb Ihrer Heizung und für Ihren Haushaltsstrom sollten Sie dann idealer Weise „grünen“ Strom (aus Wasserkraft oder regenerativer Erzeugung) als Heiz-/ Doppeltarif oder ggf. sogar (über 10.000kWh/a Gesamtabnahme) als Industriestrom ggf. Sonder-Einzel-Tarif beziehen.
Grüner Strom kostet i.d.R. 1-2Ct/kWh mehr könnte dann aber mit dem ganzjährig eingespeisten Strom aus einer bezahlten PV-Anlage wieder aufgerechnet werden.
Wenn Sie also der verbrauchte Strom unterm Strich ohnehin nichts kosten würde wäre es Ihnen wohl auch egal was er kostet ohne dass ich Sie damit zur künftigen Energieverschwendung auffordern möchte.
Mit einer solchen Konstellation hätten ich jedenfalls das gute Gefühl, auch einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz geleistet zu haben.

Abgesehen davon würde ich mich heute natürlich immer auch für ein „gesünderes“ (für mich und meine Familie), wartungsfreies IHS (Infrarot-Heiz-System) entscheiden das nachweislich auch noch einen massiven Beitrag zur Substanzerhaltung meines Hauses leisten kann.

Ich wünsche ihnen nun noch recht viel Erfolg, eine glückliche Hand beim evtl. Erwerb, eine gute Entscheidung und hoffe, dass ich Ihnen und auch noch dem/der einen oder anderen Leser/In eine weitere Strategie auf dem Weg zur künftigen, emissions- und möglicherweise sogar kostenfreien Nutzung von sauberer Energie (auch zur Wärmeerzeugung) aufzeigen konnte. Gemäß dem Buchitel von Franz Alt: „Die Sonne schickt uns keine Rechnung“
machtnix

Beitragvon machtnix » 19.05.2006 18:21 Uhr

Hört bloß auf mit dem Bockmist Marmorheizung.
Dazu gibt es in anderen Foren schon genügend schlechte Beispiele.
Die Leute die sowas empfehlen sollte man sofort verhaften.

@prinzessin,
Estrich muß raus,doch mittlerweile gibt es von vielen Herstellern auch schon Systeme mit geringer Aufbauhöhe.
Habe im letzten Jahr das System von Roth bei einem Kunden verbaut.
www.roth-werke.de ist wirklich prima.Ansonsten noch das cufix System www.cufix.de,oder andere Hersteller von FBH Heizungen.
Vielleicht gibt es auch noch die Möglichkeit die Wärmepumpe komplett auf den Dachboden oder in einem Hauswirtschaftsraum unterzubringen.
www.hautec-ag.de die Monoeinheit wäre nicht schlecht,oder von Nibe die Fighter.
peterm

Beitragvon peterm » 22.05.2006 20:09 Uhr

Hallo machtnix,

ich habe übrigens auch schon gehört, daß Boris Becker schwul sein soll. Obwohl ich es nicht so genau weis ob es wirklich stimmt habe ich es trotzdem vorsichtshalber mal weiter erzählt.
Diese Art von Informationsfluss lehne ich persönlich eigentlich ab, trotzdem möchte ich versuchen das Niveau dieses Forums wieder etwas zu heben.

Ich habe mir deshalb u.a. auch die Kurzinfos der Fa. Roth angesehen und habe mit einiger Begeisterung festgestellt, daß das Thema "Ober-flächentemperierung" hier ebenfalls nicht nur schon angedacht wurde sondern wohl auch schon bis zur Serienreife weiterverfolgt worden ist, wenngleich auch mit anderen Mitteln. Für die Ober- bzw. Hüllflächen-temperierung sprechen schliesslich einige Gründe, wenn man sich damit erst einmal etwas näher beschäftigt. So offensichtlich auch schon geschehen bei Fa. Roth.

Nun aber zurück zum Ausgangspunkt. Es ging um ein Gebäude aus den 60iger Jahren quasi eine Art "Oldtimer" der, wenn er zwischenzeitlich nicht schon halb todsaniert wurde noch ein paar Qualitäten vorzuweisen hat, die manchem Neubau heute oft zu fehlen scheinen.

Es gibt nun zwei grundsätzliche Möglichkeiten mit einem solchen Bauwerk
um zu gehen:

Entweder man tut so, als wäre die Bausubstanz nur so etwas wie ein "veredelter" Rohbau und stülpt dem Ganzen mit viel Zeit- Material-und Geldaufwand etwas über um daraus etwas zu etwas zu machen, was es eigentlich nicht ist. (aus einem alten "Horch" macht man schliesslich auch nicht so ohne weiteres und ohne Folgen einen "Audi" Quattro)

Bauart- oder auch konstruktiv bedingt stößt man deshalb oft auf Stellen, die im Detail entweder nur mit sehr hohem Aufwand in den Griff zu bekommen sind oder sie entwickeln sich nach erfolgter Sanierung zu möglichen, späteren Problemzonen.

Der andere Weg ist, die Qualitäten und den möglicherweise noch vorhandenen, besonderen Charme eines solchen Bauwerks sensibel wieder zum Leben zu erwecken. ("Oldtimer")
Dazu muß man u.a. nur wissen, daß gute alte Gebäude energetisch gesehen und vor allem auch bauphysikalisch oft viel besser funktionieren als dies allgemein angenommen oder auch unterstellt wird, jedenfalls solange nicht an den falchen Parametern oder "Schrauben" gedreht wurde. (Äußere Einflüsse unberücksichtigt)

Diese Gebäude sind u.a. auf einen ausreichenden, funktionierenden
Luftwechsel angewiesen der heute aus Energiespargründen und aus überwiegend konvektivem Denken heraus (einschl. der konvektiven Technik) nahezu verteufelt wird und deshalb heute von fast jedem Immobilienbesitzer oder auch -erwerber als pure Energieverschwendung angesehen werden "muß".
Es folgt deshalb i.d.R. der Rattenschwanz an üblichen, z.T. recht kosten-intensiven Maßnahmen wie u.a. neue, möglichst dichte Fenster, Wärme-dämmmaßnahmen bis hin zu kontrollierten Lüftungstechnologien.

Im Grunde geht es dabei immer nur um die Sicherstellung der Behaglich-keit in den Räumen. Um diese herzustellen gilt es jedoch ziel- und objekt-spezifisch zu prüfen, was für den jeweiligen Fall energetisch und in der Summe wirtschaftlich am sinnvollsten sein könnte u.a. hinsichtlich:
- Gesamtinvestitionaufwand / zu Nutzen- bzw. Einsparffekten.
- Verbrauchs- Betriebs- Wartungs- und Instandhaltungskosten.
- ggf. persönliche Ansprüche an emissionsfreier Wärmeerzeugung.
- Wunsch nach mittel- bis langfristiger Unabhänigkeit von fossilen
Energieträgern ggf. sogar samt der Energiekosten.

Mit dem Einbau einer Fußbodenheizung ohne die "üblichen", zusätzlichen, flankierende Maßnahmen (Wärmedämmverbundsystem und dgl.) hätte ich bei diesem Objekt kein sehr gutes Gefühl. Warum?

Obwohl ich kein Freund (mehr) von konvektiven Heizsystemen bin, so würden sich in diesem Fall u.a. durch den Verzicht auf wichtige Teile der Konvektion insbesondere an den wärmeströmungstechnisch ohnehin meist unterversorgten Raumecken die "Dinge" eher ungünstig entwickeln.

Ein stark verändertes Temperaturgefälle (von unten nach oben), kann besonders bei nicht unterkellerten Gebäuden u.a. zu erhöhtem Feuchtigkeitstransport über die eigentliche Sockelzone hinaus in den bewohnten Bereich führen mit den bekannten Folgen einer über längeren Zeitraum anhaltenden Feuchte in diesem Bereich.
Hier kündigen sich quasi als technische Folge schon wieder allerlei möglicherweise notwendige, flankierende, zusätzliche Maßnahmen an um dort ein Problem zu lösen wo bisher möglicherweise keines war.

Eine Wärmepumpe liegt meines Wissens in den Gesamtherstellungs-kosten zwar im obersten Segment und ist abgesehen davon, daß sie nach wie vor ein konvektives Heizsystem speist (mit den bei Altbauten dann eben fast unvermeidlichen Zusatzinvestitionen betreffs Gebäude-hülle) sicher keine schlechte Möglichkeit.
Der durchschnittliche, jährliche Stromverbrauch zum Betrieb einer Wärmepumpe (z.B. Luft/Wasser) liegt jedoch erfahrungsgemäß und ver-gleichsweise nicht wesentlich niedriger oder auch höher als der eines gut und vernünftig ausgelegten Infrarot-Heizwärme-Systems. (Egal ob nun Marmor oder ein anderes geeignetes System)
Schön wäre es jedoch generell wenn der für beide Systeme benötigte Strom auch "sauber" wäre d.h. aus regenerativer Erzeugung stammen würde. (die Wärme für den Verdampfer ist schliesslich ja schon gratis)

Zum Thema "Bockmist" Marmorheizungen empfehle ich Ihnen abschlies-send u.a. einmal mit Herrn Viktor Hammerschmidt persönlich Kontakt aufzunehmen. Er wurde "noch" nicht verhaftet und ist deshalb jederzeit u.a. auch über seine Homepage erreichbar; zudem ist er eine absolute Kapazität auf dem Gebiet der Infrarot-Wärmewellenheizung. Mit seinem System (es hat gegenüber anderen "Marmorheizsystemen" ein paar entscheidende, Ihnen bisher vielleicht noch unbekannte Vorzüge. Deshalb wurden damit u.a. schon ganze Wohnblocks umgerüstet mit den allerbesten Ergebnissen und Erfahrungen aus der Praxis hinsichtlich Behaglichkeit, Kundenzufriedenheit und natürlich auch den jährlichen Heizkostenabrechnungen.
Ich denke, daß Sie mit den richtigen Informationen durchaus in der Lage sein werden sich eine objektive Meinung bilden zu können.

Generell begrüße auch ich im Bestand besonders die Arten von Techno-logien und Lösungen, die für den jeweiligen Fall in der Anschaffung günstig sind, möglichst wenig "Sowiesokosten" oder auch vermeidbare bauliche Folge-oder Zusatzkosten verursachen, die wirtschaftlich sind im Verbrauch, flexibel und effizient in der ganzjährigen Nutzung (insbe-sondere in den Übergangszeiten), flexibel sind in der Anordnung ("Verschattungen" u.a. durch Möblierung; wie auch bei Fußboden-heizungen) die die Gebäudesubstanz erhalten (z.T. sogar verbessern) und das Wohlbefinden (i.M. 9 Monate Heizperiode) der Menschen in den Gebäuden steigern können.
Wenn eine solche Technologie dann noch emissionsfrei und für die Zukunft "nahezu" wartungsfrei arbeitet, zudem noch eine reelle Aussicht auf mittel- oder langfristige Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern bietet, dann kann ich mich dafür im wahrsten Sinne des Wortes sehr "erwärmen".

Unterm Strich denke ich Sie wollen vielleicht sogar das Selbe erreichen wie ich. Möglicherweise gehören Sie bis jetzt einfach nur noch zur Gattung der "Pferdehändler" die, als sich damals der erste diesel-betriebene Kolben auf und ab bewegte aus den allerverständlichsten Gründen nicht akzeptieren wollten und deshalb auch nicht akzeptieren konnten, daß sich so etwas wie das "Automobil" in Zukunft durchsetzen könnte.
Es wird sicher auch hier noch einige Zeit brauchen (übrigens gab es damals sogar hochwissenschaftliche und medizinische Abhandlungen darüber wonach einem Menschen ab 30 oder 50km/h Dauergeschwindig-keit der Schädel platzen soll usw.) aber mal ganz ehrlich, wann haben Sie denn das letzte mal ein Pferdefuhrwerk auf der Autobahn gesehen?

Zum Fortschritt hat es neben den vielen Zweiflern eben auch schon immer der vermeintlichen "Spinner" bedurft, die in der Vergangenheit ihre Rehabilitation leider all zu oft nicht mehr erlebt haben, gerade weil sie u.a. "verhaftet" wurden. (Es konnte schon oft nicht sein, was nicht sein durfte)

Diese Zeiten (es muß auch im Mittelalter gewesen sein?) sind hoffentlich für immer vorbei um weiterhin Platz zu schaffen für offene, geistig belebende und vorallem inspirierende Informationen. Informationen die u.a. nicht den Stillstand predigen, weil jede Neuerung oder Veränderung im Denken "Schmerzen" verursachen könnten sondern Informationen die möglichst vielen dabei helfen können gedankliche Steine auf dem Weg in eine energetisch hoffentlich immer "sonniger" werdende Zukunft aus dem Weg zu räumen.

Mit freundlichem Gruß.


PS. Meine evtl. nächste Anwort wird mit Sicherheit wesentlich kürzer
werden aber hier ging es mir einfach um etwas Grundsätzliches.
OK?

gundr

Beitragvon gundr » 23.05.2006 12:55 Uhr

[quote="prinzessin"]Hallo prinzessin,


die kostengünstigste variante wäre die installation einer gas- brennwert- therme als dachheizzentrale. hierfür ist nicht einmal ein seperater schornstein erforderlich.
den so frei werdenen rauchabzug könnte man eventuell mit einem wassergeführten (unterstützt die heizungsanlage und vermindert die heizkosten nicht ungering) kaminofen als wohnliches ambiente belegen.
zu prüfen wäre da noch die einsatzmöglichkeit einer solaranlage für die nutzwasserbereitung.
so die vorhandenen heizkörper in ordnung sind, sehe ich aus kostengründen keine notwendigkeit zum austausch gegen fußflächenheizung, welche in den verbrauchswerten keine wesentliche einsparung erbringt.

mit besten grüßen
gundr
gundr

Beitragvon gundr » 23.05.2006 12:59 Uhr

[quote="prinzessin"]Hallo prinzessin,


die kostengünstigste variante wäre die installation einer gas- brennwert- therme als dachheizzentrale. hierfür ist nicht einmal ein seperater schornstein erforderlich.
den so frei werdenen rauchabzug könnte man eventuell mit einem wassergeführten (unterstützt die heizungsanlage und vermindert die heizkosten nicht ungering) kaminofen als wohnliches ambiente belegen.
zu prüfen wäre da noch die einsatzmöglichkeit einer solaranlage für die nutzwasserbereitung.
so die vorhandenen heizkörper in ordnung sind, sehe ich aus kostengründen keine notwendigkeit zum austausch gegen fußflächenheizung, welche in den verbrauchswerten keine wesentliche einsparung erbringt.

mit besten grüßen
gundr
www.heizung-guenstig.de

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