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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Luft Wärmepumpe

|

jörg

Erfahrung: Gast
,
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ANZEIGEWärme fürs Leben
60% Heizkosten sparen:
JUNKERS Wärmepumpen


Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Liebe Experten,
wir stecken gerade in der Planung für den Umbau einer Scheune. Um eine gewisse Unabhängigkeit von Gas und Öl zu bekommen würde ich gerne eine Wärmepumpe einbauen. Nach ersten Schätzungen benötigen wir ca 28.000 kWh/a für zwei Wohneinheiten mit ca. 300 m² Wohnfläche. Von einem unabhängigen Anbieter habe ich mir eine Anlage zur Erdwärmenutzung anbieten lassen. Nach seinen Berechnungen sind Tiefenbohrungen von 240 m erf. Hierdurch steigt der Preis in unwirtschaftliche Höhe.
Alternativ hat er mir eine "Solar-atmosphärische Anlage" angeboten. Die Anschaffungskosten sind vergleichbar mit einer Erdgasanlage. Nach seinen Ausführungen liegen die Energiekosten bei ca. 60 % gegenüber einer Erdgasanlage. Referenzen hierzu gibt es in deutschland leider nicht so viele. Nun meine Fragen:
- Hat jemand Erfahrung mit Luft-Wärmepumpen und kann positives wie negatives berichten?
- Hören sich die Zahlen belastbar an?
- Wie ist es mit den Geräuschen bei den Anlagen?
- Wie sieht es mit der Lebensdauer aus? Anlagenteile sind ja der Witterung ausgesetzt?
Über Antworten wurde ich mich freuen.
Gruß, Jörg

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Gunnar Maisel

Erfahrung: Gast
,
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Moin Jörg,
ruf´mal bei der Firma Daufenbach unter der Nummer 06571 7953 an, die haben schon Luft/Wasser WPs eingebsut, die Bauherren sind zufrieden.
Gruß Gunnar Maisel

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Lukas

Erfahrung: Gast
,
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Hallo Jörg,

damit Du von Gas und Öl unabhängig wirst, können wir Dir ein sehr interessantes Angebot unterbreiten. Bitte um Zusendung Deiner Telefonnummer. Vielen Dank im voraus.
LUKAS LIPOWSKI
(EFRO Consulting)

Lukas.Lipowski@web.de

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Schönberg

Erfahrung: Gast
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» Liebe Experten,
» wir stecken gerade in der Planung für den Umbau einer Scheune. Um eine
» gewisse Unabhängigkeit von Gas und Öl zu bekommen würde ich gerne eine
» Wärmepumpe einbauen. Nach ersten Schätzungen benötigen wir ca 28.000 kWh/a
» für zwei Wohneinheiten mit ca. 300 m² Wohnfläche. Von einem unabhängigen
» Anbieter habe ich mir eine Anlage zur Erdwärmenutzung anbieten lassen.
» Nach seinen Berechnungen sind Tiefenbohrungen von 240 m erf. Hierdurch
» steigt der Preis in unwirtschaftliche Höhe.
[..]

*seufz*

Genau das hören wir jedesmal von Kunden. Aber wie die Kosten über 10 Jahre gerechnet aussehen, das steht auf einem anderen Blatt. Da fallen nämlich die Anschaffungskosten, die zugegebenermaßen jeden erstmal schlucken lassen, wieder hinten runter.

Durchschnittlich hat sich die Erdwärmepumpe (mit Sonden!) eines EFH nach 6-7 Jahren amortisiert, verglichen mit der Neuanschaffung und Betrieb einer Heizöl- oder Gasheizung (Brennwertkessel).

Glaubt bloss keiner.

Wir reden uns da den Mund fusselig.

Egal, genügend zufriedene Kunden stehen hinter uns.. Smile)

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Börner

Erfahrung: Gast
,
Antworten mit Zitat
Also ich will auch mal was zu der ganzen Problematik sagen:

Wir bauen momentan selbst und haben uns aus diesem Grunde auch für eine Erdwärmeanlage entschieden.

Etwa 6 Heizungsbauer haben wir hierfür um ein Angebot gebeten und die unterschiedlichsten Reaktionen erhalten.

Preislich bewegte sich das ganze bei +-30% (also ne stolze Summe).


Ich kann nur abraten sich bei der Erdwärmeanlage lediglich auf das Produkt und nicht den Heizungsbauer zu stützen, das geht meiner Erfahrung nach kräftig nach hinten los.

Sucht euch eine "sehr"-gute Firma, die Erfahrung mit der ganzen Sache hat und auch genügend WP´s verlegt hat.

Die wird euch dann schon ganz von selbst alle eure Fragen beantworten.

Wir haben uns für eine Firma entschieden, die ca. 100 Anlagen pro Jahr installiert und auch wartet. Was nützt es euch, wenn Ihr euch auf den Jaguar unter den WP´s stürzt (soweit es sowas gibt Wink und der Heizungsbauer kann eure Fragen nicht beantworten und die Anlage nicht so auslegen, wie sie in genau eurem Fall benötigt wird.

Achtet genau darauf, wie die Firma mit euch umgeht!

Schickt sie schnell ein Angebot ... kann Sie alle Fragen beantworten und auch erklären ... kümmert man sich um euch, auch wenn noch kein Vertrag unterschrieben ist / Zahlung geleistet ist ...usw.

Wir haben uns für www.energiegenie.de... entschieden, weil die einfach super kompetent sind und sich schon stunden mit unserer Anlage/unseren Wünschen beschäftigt haben, ohne die Hand aufzuhalten.

Sie haben super Angebote abgegeben (nicht ein paar Wurstzettel mit Pauschalbeträgen), sondern detailliert alles aufgelistet, was benötigt ist. Zudem kennen Sie sich mit der Förderung aus und haben uns den gesamten Behördenkram gemacht.

Also, in diesem Sinne ...

... allen ein gutes Bauvorhaben!

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123-Energiesparen

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 21.07.2009,
Beiträge: 22
Benutzer-Profile anzeigen http://www.123-energiesparen.de Antworten mit Zitat
Hallo,

Luftwärmepumpe rechnet sich das gegenüber Erdwärme?

Wir haben sehr gute Erfahrungen mit Luftwärmepumpen gemacht.
Die Betriebskosten sind geringfügig höher als bei der Erdwärme.
(In diesem Fall ca. 250,- Euro pro Jahr.)
Sie müssten bei einer Luftwärmepumpe mit ca. 9000kwh rechnen.
Das entspricht ca. 1200,-Euro im Jahr.

Gibt es Geräusche?

Geräusche gibt es . Es sollte immer vorab eine Referenzanlage
mit den identischen Leistungsdaten angeschaut werden. Je nach Größe sind die Geräte auch lauter oder leiser. Am besten Inverterwärmepumpen die sind in 75% der Laufzeit sehr leise, da diese in der Leistung modulieren. Nur wenn es sehr kalt ist fahren diese auf volle Leistung. Manche Wärmepumpen-Experten bieten auch eine Schallsimulation Vorort an.

Wann ist eine Luftwärmepumpe effizient?

Das wichtigste bei der Luftwärmepumpe sind geringe Vorlauftemperaturen unter 50°C. Dies erreicht man mit einer Fußbodenheizung oder sehr groß ausgelegten Heizkörpern.
Wenn alte Heizkörper vorhanden sind können diese mit einem
Gebläse nachgerüstet werden. Dadurch verdoppeln Sie die Heizleistung und können mit niedrigeren Vorlauftemperaturen die Anlage effizient betreiben.

Weitere Infos findet Ihr unter: http://www.123-energiesparen.de...

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123-Energiesparen

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 21.07.2009,
Beiträge: 22
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Hallo,

Luftwärmepumpe rechnet sich das gegenüber Erdwärme?

Wir haben sehr gute Erfahrungen mit Luftwärmepumpen gemacht.
Die Betriebskosten sind geringfügig höher als bei der Erdwärme.
(In diesem Fall ca. 250,- Euro pro Jahr.)
Sie müssten bei einer Luftwärmepumpe mit ca. 9000kwh rechnen.
Das entspricht ca. 1200,-Euro im Jahr.

Gibt es Geräusche?

Geräusche gibt es . Es sollte immer vorab eine Referenzanlage
mit den identischen Leistungsdaten angeschaut werden. Je nach Größe sind die Geräte auch lauter oder leiser. Am besten Inverterwärmepumpen die sind in 75% der Laufzeit sehr leise, da diese in der Leistung modulieren. Nur wenn es sehr kalt ist fahren diese auf volle Leistung. Manche Wärmepumpen-Experten bieten auch eine Schallsimulation Vorort an.

Wann ist eine Luftwärmepumpe effizient?

Das wichtigste bei der Luftwärmepumpe sind geringe Vorlauftemperaturen unter 50°C. Dies erreicht man mit einer Fußbodenheizung oder sehr groß ausgelegten Heizkörpern.
Wenn alte Heizkörper vorhanden sind können diese mit einem
Gebläse nachgerüstet werden. Dadurch verdoppeln Sie die Heizleistung und können mit niedrigeren Vorlauftemperaturen die Anlage effizient betreiben.

Weitere Infos findet Ihr unter: http://www.123-energiesparen.de...

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parcus

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 10.07.2009,
Beiträge: 171
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energieeffizient-sanieren.org Antworten mit Zitat
Durch das Wiederholen von Beiträgen wird eine Luft-Wärmepumpe auch nicht besser.

Bekanntlich gibt es keine ineffizienteren Wärmepumpen als Luft-Wärmepumpen.

Genau aus diesem Grund sind diese auch am unteren Ende der Wirtschaftlichkeit zu finden.

Zitat aus der Homepage:
"Wann ist eine Wärmepumpe hoch effizient...COP bei 3,7"

Da COP bekanntlich nicht gleich JAZ, sieht das nicht nur die BAFA anders...

Und wer es genau nachlesen will, findet hier...hier einen 2 Jahres Test.


lg parcus

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Dipl.-Ing. Arch. | Dipl.-Wirt.-Inf. | BAFA & KfW Sachverständiger

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Thomas Heufers

Erfahrung: *****
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Beiträge: 1982
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@ parcus - Die von Dir verlinkte lokale loklae Agenda 2 bezieht sich auf einen Testfeld mit Gebäuden, die keine besonderen energetischen Standards erfüllen. http://energie-effizientes-haus.de/Daten/WP-Bericht-2006-07.pdf...
Ich würde nie und nimmer eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe in einem ungeeigneten Gebäude einsetzen. Aber in einem Gebäude mit einer Heizlast von kleiner 35 Watt pro m², entsprechendem Gebäudevolumen, Fußboden oder anderweitige Flächenheizungen ist die Alternative einer (modulierenden) Luft-/Wasser-Wärmepumpe von der Investition und den Betriebskosten in den meisten Fällen die optimale Entscheidung.
Ist ein ausreichend großes Grundstück vorhanden, kann man über ein erdkollektorgeführte Sole-/Wasser-Wärmepumpe etc. nachdenken. Das ist aber bei den heutigen Grundstückssituationen speziell in Ballungsräumen selten möglich.
Mich hatte ein Interessent aus Rastatt (Rhein-Oberlauf) auf den Beitrag aufmerksam gemacht und seine Zweifel zur Luft-/Wasser-Wärmepumpe geäußert. Die baulichen Bedingungen waren sehr gut, Dach und Wand mit einem U-Wert von kleiner 0,15 W/m²K, gegen Erdgeschossboden 0,16 W/m²K, Fenster mit Ug-Wert 0,7 W/m²K. Die Klimaregion im Raum Rastatt ist auch besser als in beispielsweise im Riesengebirge. Also durchweg gute Ausgangsbedingungen!
Hier haben alle Parameter für eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe gesprochen, die Vorlauftemperatur für die Fußbodenheizung kann unter 33° Celsius liegen.
Ohne Frage ist diesem Fall eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe mit Inverter-Technik mit besonderem Wirkungsgrad die optimale Lösung.

Bei den tiefsten Temperaturen, über das gesamte Jahr betrachtet, reden wir über einige wenige Tage und dann auch nur über wenige Stunden der Nachttiefstwerte. Das ist wenig objektiv.
Die Verbrauchswerte einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe werden von mir seit 2004 mit Tageswerten erfasst, hier sind auch Wetterdaten (Außentemperatur) der Klimaregion Ostwestfalen-Lippe hinterlegt.
http://ecotec-energiesparhaus.de/html/energieverbrauch_waermepumpe.htm...
Meine praktischen Erfahrungen stehen denen der lokalen Agenda 21 entgegen, nach deren Betrachtung müsste die Anlagetechnik in unserem Fall mit eine solegeführten Wärmepumpe ausgeführt sein. Wie soll ich die Mehrausgabe von 8.000 € bei einer monatlichen Ersparnis von höchstens 5 € erklären?

Gruß

Thomas Heufers

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http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...

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parcus

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@Thomas Heufers

keine Frage, der energetische Stand eines Gebäudes ist immer ein ganz wesentlicher Parameter. Da nutzt auch die beste Heizung nichts, wenn ich gleich meinen Vorgarten mit heize.
Ich bin davon ausgegangen das hier die wenigsten Leser über ein Passivhaus verfügen, wo es natürlich schon völlig reichen kann, nur die Luft nach zu wärmen. Oder mal für ein paar Tage einen Pullover zu tragen. Very Happy

Dennoch würde mich interessieren auf welchen JAZ Du bei Deinen Aufzeichnungen kommst ?

lg parcus

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Thomas Heufers

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2004 war es keine Pflicht einen Wärmemengenzähler einzubauen. Statistische Daten zu besonders energiesparenden Bauweisen mit JAZ-Auswertungen werde ich ab 2010 in Netz stellen, wenn die Daten bei mir einfließen.
Unter http://energiesparprojekte.info/... werden solche Daten dann veröffentlicht.

Gruß

Thomas Heufers

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parcus

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@Thomas Heufers

das war auch nicht als Kritik gemeint.

Nur der Vergleichbarkeit halber.

lg parcus

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