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spitfire01
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Beitragvon spitfire01 » 05.02.2006 13:03 Uhr

Hallo,
haben uns ein Haus Bj1936 gekauft und schon entkernt.Da wir weder ÖL noch Gas haben wollen und Erdwärme zu teuer ist wollten wir einen Pelletskessel einbauen.
Da ist die auswahl ja riesengroß,mit welchen Herstellern habt ihr die besten Erfahrungen gemacht???
Uns wurden von verschieden Heizungsbauern Kessel angeboten die allesamt natürlich das beste sind was es auf dem Markt gibt (komme mir da vor wie auf einer Kaffeefahrt).
Angeboten wurden mir: Fire Fox PK15, Therminator 20 von Solarfocus und der Hargassner mit 15KW.
Hatte auch dei Firma Windhager angeschrieben aber die sagten mir fürs Saarland gibt es keinen Kundendienst und Vertriebsnetz,also würden sie hier auch keine Kessel verkaufen.
wir haben ca 160 m2 und wollen das Haus mit 4 Personen bewohnen,Neue Fenster und Dach bzw Außendämmung werden auch noch gemacht.Es soll auch eine Solaranlage inst. werden (hier gehen die Meinungen bei den Heizungsbauern stark auseinander,Röhre contra Flachkolektor).

Freu mich auf Eure Tips und Anregungen.

Gruß aus dem Saarland

Stephan Ostermann
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Beitragvon Stephan Ostermann » 07.02.2006 01:45 Uhr

Hallo...

Jeder möchte natürlich das von ihm vertretene Produkt platzieren.

Was nun für dich das Richtige ist kann man über deine Angaben aus der Ferne aber auch nicht sagen.

Mein Tip ist beim Kessel z. B. auf eine Lamdasonde zu achten. Dann spielt der Preis genau wie die Sympathie eine große Rolle.

Wenn du einen Heizungsbauer kennst, der noch keinen Pelletkessel eingebaut hast, kannst du ihm ja auch einen Ersten ermöglichen.

Das Thema Kundendienst ist immer ein wichtiges Thema. Hierbei ist aber zu sagen, dass wir z. B. unsere Kunden auch dem entsprechend schulen. So sind auch Neulinge in der Lage sich am Pelletmarkt zu etablieren.
Grüße vom

AS Solar Kundendienst
Thomas B

Beitragvon Thomas B » 16.02.2006 10:42 Uhr

Hallo spitfire01,

habe seit 2 Monaten einen Hargassner am Laufen und bin zufrieden,
Fire Fox sagt mir nichts, Solarfocus kenne ich vom Namen und der außergewöhnlichen Optik. Wenn man zu diesem Thema in anderen Foren stöbert fallen eigentlich oft die Namen Hargssner, Windhager, Biotech, meistens in einem positiven Zusammenhang.
Sehr wichtig ist meines Erachtens auch der Kundendienst. Ich hatte am Anfang durch einen Montagefehler des Heizungsbauers (mit dem ich aber sonst sehr zufrieden bin) eine defekte Dosierschleuse und einen defekte Saugturbine. Da die Gebietsleitung für Hargassner in Morbach, also nicht weit von mir sitzt und der Service auf Zack ist war die Reperatur innerhalb eines Vormittages erledigt. Ich würde mich auf jeden Fall für einen großen Kesselhersteller entscheiden, da die eine oder andere Firma schon mal pleite gegangen ist oder die Kesselserie radikal aus dem Programm geholt hat.
Zu den 3 oben genannten würde ich deshalb auch KWB und Ökofen dazunennen, auch wenn diese auf eine Lamdasonde verzichten und meist nur in 3 festgelegten Stufen modulieren können. Pufferspeicher ist bei Deiner Absicht Solarunterstützung mit einzubauen ja sowieso Pflicht.
Die Wirtschaftlichkeit ist bei Solarerwärmung ein heiß diskutiertes Thema, die bei Röhrenkollektoren auf jeden Fall eher ungünstig ist. Diese haben meiner Meihnung nach nur bei wenig Dach- oder Aufstellfläche eine Existenzberechtigung. Also wenn dann eher Flachkollektoren.
Mein Tipp: Erst das Haus ordentlich dämmen und dann die Kesselgröße optimal darauf ausrichten (Genaue Berechnung durch Heizungsbauer, besser noch durch Energieberater).
Wenn Du bei den 3 Angeboten bleiben willst die Du eingeholt hast, würde ich mich auf jeden Fall für den Hargassner entscheiden, allein schon wegen der Größe des Unternehmens.

Viele Grüße von der Mosel
Thomas

PS: Gebietsvertretungen von Hargassner, Biotech, und Ökofen sitzen bei Dir in der Nähe, einfach mal auf die Herstellerseiten im Internet gehen und denen eine Mail zukommen lasse
Stephan G.

Beitragvon Stephan G. » 28.03.2006 16:16 Uhr

Hallo

wir beheizen unser KfW-40-Haus (ca. 180 m² beheizte Wohnfläche) mit einem Hargassner HSV 14 und sind damit wirklich sehr zufrieden (bis jetzt keine Störungen oder Ausfälle). Im letzten Winter haben wir z.B. zwischen Oktober 2005 und Heute ca. 1,8 to Pellets verbraucht. Zusätzlich haben wir noch eine Solaranlage (6 m², Flachkollektor, 300 l Speicher) auf dem Dach, die reicht um unsere Pelletheizung im Normalfall von Mai bis Oktober ausschalten zu können.

Viele Grüße
Stephan
Saldern

Beitragvon Saldern » 17.05.2006 11:03 Uhr

Hallo,

haben vor uns einen Hargassner anzuschaffen. Braucht man da einen Pufferspeicher??

Danke für die Info
Saldern
Klaus-

Beitragvon Klaus- » 17.05.2006 13:34 Uhr

Pufferspeicher nein nicht unbedingt ist aber besser sonst taktet der Hargassner öfter.
Hab auch den Hargassner 14,9 kW 6 qm Röhre Sandler Frischwasserspeicher Peletlager 7 to.
Ob ich auch 1,8 to im Winter brauche ?
Wir werden sehen

Margareta

Beitragvon Margareta » 18.05.2006 19:01 Uhr

Hallo Pelletsfreunde,
wir überlegen auch für unser kfw40-Haus eine Pelletsheizung zu nehmen. Was kostet denn ein Ofen, der 180 qm heizen kann? Weiß noch nicht, wieviel kw der haben müßte.
Danke für Eure Antworten.
Gruß
Margareta
machtnix

Beitragvon machtnix » 18.05.2006 19:40 Uhr

Die größe des zu wählenden Kessels ist nur über eine Heizlastberechnung nach DIN 12831 aufschlußreich.
Bei einem KfW 40 Haus würde ich mal grob 7-8kW schätzen.
Eine Heizlastberechnung kannst du hier machen lassen:
www.waermebedarfservice.de

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