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wosta
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Beitragvon wosta » 16.04.2006 13:41 Uhr

Hallo zusammen!

Wir haben vor, uns eine Photovoltaikanlage errichten zu lassen. Hierzu möchte ich jedoch vorher einige Anmerkungen geben, um später auf mein Problem zu kommen:

Fakten:
Im Jahre 1998 haben wir unser Einfamilienhaus (197 qm) erbaut. Das Heizungssystem beruht auf einer 11-KW-Wärmepumpenheizung mit 3 x 75 m Bohrungen sowie einer Luft-Wärmepumpenheizung für die Warmwasserzubereitung.

Heizungskosten (Wärmepumpenstrom) im Jahr 2005: 8.860 kWh für 777,05 € inkl. MWST. und Meß- und Schaltpreis.

Stromkosten im Jahr 2005: 5.722 für 1.009,69 € kWh inkl. MWST. und Drehstromzähler.

Also sind uns im Jahr 2005 insgesamt 1.786,74 € an Heizungs- und Stromkosten entstanden.

Die nächste Strompreiserhöhung ist hier jedoch noch nicht eingerechnet, sodass wir sicherlich Ende 2006 bei ca. 1850,00 bis 1.900,00 € im Jahr liegen. Ganz zu schweigen, wenn die 25%ige zehnjährige Förderzeit wegfällt (im Jahr 2008), so entstehen uns Kosten in Höhe von ca. 2.100,00 € im Jahr.

Wunsch:
Unser Wunsch ist es nun, eine Photovoltaikanlage errichten zu lassen, deren Ertrag in etwa den oben erwähnten Betrag jährlich abdeckt bzw. auch noch darüber liegen soll (2000,00 bis 2.400,00 € jährlich). Dachneigung 38 Grad, Süd-Ost 12 Grad. Keine Verschattung.

Fragen:
Ist eine solche Investition sinnvoll?
Wie groß müsste eine solche Anlage sein?
Kosten inkl. Montage?
Muss ich vorher das EVU fragen?

Eine andere Frage, die mir schon immer auf den Nägeln brennt: Was passiert nach den 20 Jahren Zahlung durch das EVU? Kann ich dann die gewonnene Energie selber nutzen?

Für die Beantwortung meiner Fragen wäre sich sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
wosta

Obelix der kleine

Beitragvon Obelix der kleine » 24.04.2006 22:50 Uhr

Hallo,

vielleicht nur ein paar Antworten.

Du brauchst ein Dach für eine Solarfläche 40-50 qm = 5-6 kWp SolarLeistung, um den Ertrag zu erwirtschaften.
Diese Anlage wirft abhängig von Deinem Standort einen Überschuss ab, wenn du nicht zu teuer einkaufst und die Qualität stimmt (ist ganz wichtig, denn soll ja schließlich 20 Jahre und mehr halten!!! und China läßt grüssen).
Finanzierung ist heute meist kein Problem merh, denn viele Banken finanzieren fast 100%.
Insofern ist es eine Investition in die Zukunft, oder wie ich immer sage ein wichtiger Schritt in die Unabhängigkeit. Nun fehlt uns nur noch das Bindeglied = Brennstoffzelle. Und dann können die uns doch alle gerne haben oder? Insofern wenn du mehr Dachfläche hast, oder noch welche von deinem Nachbarn nutzen darfst, dann wirst du auch bei deinem kWh-Verbrauch unabhängig und nicht nur mit dem Geld.
mstreib
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Beitragvon mstreib » 25.04.2006 19:57 Uhr

Hallo,

wir haben bei einem Kunden von uns im letzen Frühjahr eine PV Anlage errichtet. Nachdem die alte Ölheizung im letzten Dezember durch eine Wärmepumpenheizung ersetzt wurde bekommt der gute Mann mehr Geld vom EVU zurück als er für den Bezug des Stromes zahlt :-)

Daten der Anlage : 4,8 kWp Solon 215Q6+ Module mit SMA Wechselrichter, Wärmepumpe WPF 13 von Stiebel Eltron mit 300 Liter Standspeicher.

Die Kostendeckung erhält man natürlich nur wenn man zu 100% den PV Strom verkauft und den Strom für die Wärmepumpe zum Wärmepumpentarif über das EVU bezieht ;-)
Was jedoch zu bedenken ist ist die Finanzierung der beiden Systeme ..... und die refinazierung :shock:

Michael

www.streib.de
Lass die Sonne in dein Herz und in deinen Heizungskeller :-)

streib.de
nobody00

Beitragvon nobody00 » 30.04.2006 21:04 Uhr

hallo mstreib!

was hat denn das ganz system inkl. einbau gekostet?


grüße


n!Ce

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