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Him1972
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Beitragvon Him1972 » 17.03.2006 10:42 Uhr

Hallo,

habe von zwei Anbietern Angebote für Luft/Wasser WP. Sowohl kompakt für innen als auch für Split.

Erste WP hat eine Leistung von 6 kW bei A2/W35 mit elektrischen Heizstab.

Zweite WP hat eine Leistung von 11 kW bei L-7/W35 ohne elektrischen Heizstab.

Haus ist ein Neubau mit 150 qm WF auf zwei Vollgeschossen. Massivhaus nach EnEV-Standard. KfW 60 wahrscheinlich durch Heizungstechnik (wegen 50 % Technik). 100 kW/h Primärenergieverbrauch.

Nun meine Frage:

Ist die erste WP zu klein ausgelegt, um ein günstigeres Angebot unterbieten zu können?

Oder ist die zweite WP zu groß ausgelegt und dadurch doppelte Sicherheit zu haben?

Ich habe leider keine Ahnung wie groß die Heizleistung einer Luft/Wasser WP sein muss. Habe auch keine Lust durch (schlechte) Erfahrung klug zu werden und dafür viel Geld zum Fenster hinauszuwerfen.

Gast

Beitragvon Gast » 17.03.2006 14:58 Uhr

Hallo,

erste ist zu klein, läuft die halbe Zeit mit Nachheizstab, dann kannst du gleich eine Nachtspeicherheizung einbauen. Zweite passt, denke die reicht ohne Nachheizstab.
Aber wieso Luft-Wasser-WP??? Viel besser ist Sole-Wasser. Bei Jahresenergievrbrauch 15000 kWh brauchst du max 150m, also 2 Bohrungen je 75m. Kostet 8000 Euro, aber die WP selbst ist billiger
als die LWWP. 8kW Leistung reicht hier, denn die geht bei tiefen Aussentemperaturen nicht so in die Knie wie LWWP. Die Bohrung zahlst du einmal für die nächsten 100 Jahre, sparst aber dann mindestens 25% Strom gegenüber LWWP, und jeder Austausch wird auch billiger.
Denk nochmal drüber nach.

Gruß
Frank
Gast

Beitragvon Gast » 17.03.2006 15:22 Uhr

Wir haben auch Angebote über Sole/Wasser-WP. Da bietet der gleiche Anbieter eine WP mit 8 kW bei S0/W35 an. Dann aber über Flächenkollektor. Bekannter hatte eine Tiefenbohrung und musste nach 20 Jahren neu bohren lassen. Also hohe Kosten, inkl. verunstalteter Garten.

Luft-Wasser WP war aber über 4.000 Euro günstiger und sollte jährliche Mehrkosten von 150,00 € für Strom haben (650 € statt 500 €), somit Mehrkosten erst nach fast 27 Jahren amortisiert. Langsam glaube ich aber, dass die LW-WP noch mehr Strom verbrauchen wird.
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Beitragvon Him1972 » 17.03.2006 15:25 Uhr

Obige Antwort war von mir, zwar vorher angemeldet, aber irgendwie nicht übernommen.
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Beitragvon Fachplaner Passivhaus » 17.03.2006 16:08 Uhr

die heizlast beim enev-haus ist ca. <80 watt/qm beheizbare fläche.
fürs vorliegende haus bedeutet dies ca. <12.000 kwh/a oder <12kw.
hat die luftwasser-wp einen erdwärmetauscher vorgeschaltet oder ein heizregister in der zuluft zum gerät ?
problem der l-w-wp sind die niedrigen zulufttemperaturen wenns draussen sehr kalt ist. (vereisen der wp, wenig energie in der luft enthalten)
meine empfehlung :
die hülle soweit verbessern, dass kfw40-standard (heizlast 40-50 w/qm, wp 7kw ), erreicht wird ! der strom hat fossilen oder atomaren ursprung und wird in zukunft steigen wie der öl-/gaspreis. darum jetzt zukunftsfähig energiesparend bauen. die enev ist der baustandard von 1995 (wsvo 1995-25%=neh). das haus wird sicher finanziert bis 2025 und bewohnt noch viel länger !
die poroton-ziegelwand 240 mm mit wdvs 120-160 mm kostet nahezu gleich viel wie die 365er wand mit teuerem wärmedämmziegel.
ein erdwärmetauscher (luft/sole) ist bei l-w-wp immer empfehlenswert.
Bauen ist nicht eine Chance der Gegenwart, sondern im Besonderen eine für die Zukunft !
*Denen gehört die Zukunft, die sich bereits heute darauf vorbereiten* Zitat Martin Luther King
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Beitragvon Bauherr » 19.03.2006 21:39 Uhr

Hallo,
bin neu hier und noch nicht viel, sogut wie keine Ahnung von Wärmepumpen.

eine Frage: Die Luftansaugung oder wie die auch heist bei Luftwärmepumpe, kann die nicht dort sein wo nicht so kalte Luft im Winter ist z.B. Garage oder Dachboder???
Oder sind die Laut???


MfG
D.Schäfer


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