Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik
energieportal24 Startseite Aktuelle News Tools, Onlinerechner und Newsletter Diskussionsforum forum
Anlagenförderung, Umweltaktien, Ökofonds, Beteiligungsangebote, Versicherungen,...
Linearnetrik
Beiträge: 1
Registriert: 05.01.2006 21:30
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon Linearnetrik » 05.01.2006 22:08 Uhr

Hallo,
ich habe im Sommer 2005 eine Altbau-Doppelhälfte gekauft (Baujahr ca. 1900)

Im Erdgeschoß haben wir bereits selber die Wände von Innen mit Glaswolle isoliert und anschließend mit Rigibs verkleidet. Außerdem sind neue isolierende Fenster eingebaut worden. Außerdem wurde eine neue Gasheizungsanlage eingebaut.
Für dieses Jahr planen wir die erste Etage zu dämmen, eine neue dichtere Haustür einbauen zu lassen und möglichst auch noch den Dachboden und den Schuppenanbau mit Glaswolle abzudichten.

Stehen uns irgendwelche Förtdergelder zu ?

Stephan Ostermann
Aktivität: hoch
Beiträge: 466
Registriert: 05.01.2006 00:31
Wohnort: Sehnde / Niedersachsen
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon Stephan Ostermann » 06.01.2006 11:58 Uhr

Hallo...

allgemein gesagt gibt es keine richtige Förderung für Dämmung.

Aber....


Wir eine Dämmmäßnahme mit anderen Sanierungs und Co2-Mindernden Maßnahmen durchgeführt (Heizung, Fenster) kann es ein zinsgünstiges Darlehen von der KfW geben.

Informationen unter www.kfw.de

Co2 - Gebäudesanierungsprogramm
Grüße vom

AS Solar Kundendienst
Fachplaner Passivhaus
Aktivität: hoch
Beiträge: 110
Registriert: 18.12.2005 15:05
Wohnort: 87480 Weitnau / Oberallgäu
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon Fachplaner Passivhaus » 06.01.2006 14:19 Uhr

leider bist du genau den falschen weg gegangen, um maximale fördergelder zu erhalten. jetzt hast du nur noch die möglichkeit beim kfw-gebäudemodernisierungsprogramm zinsvergünstigte darlehen (3,5-4%) zu erhalten.
der richtige weg wäre gewesen:
1.gebäudeenergieberatung von einem fachmann
2.abstimmung der massnahmen auf die max. förderung
3.abstimmung auf die gesamtfinanzierung, mit kalkulation der kosten
4.erstellung eines bauzeiten- und finanzierungsplanes

der austausch/erneuerung der technik ist die große chance zur erreichung der besten förderung (co2-sanierungsprogramm 1,96% zins, 10 Jahre fest, 15% teilschulderlaß), wenn damit eine homogene dämmung des gebäudes in dach, wand+fenster, kellerdecke einhergeht und die maßnahmen innerhalb 18 monaten durchgeführt werden.
wir haben bereits über 100 gebäude, vom einfamilien- bis 20-familienhaus saniert. davon über 50 auf neubaustandard mit 15 % teilschulderlaß und hohem eigenleistungsanteil. weitere infos unter www.herz-lang.de

ich kann nur jedem besitzer eines hauses baujahr < 1979 raten, sich vor dem ersten sanierungsschritt beraten zu lassen. hier an fachmännischer
unterstützung zu sparen, kostet letztlich viel mehr geld, als es einspart.
energieberatungskosten liegen je nach umfang der tätigkeiten, bei 2-3% von den sanierungskosten, in der regel bei 1500-2000.- euro (neubaustandard, qualitätssicherungsmaßnahmen, baubegleitende beratung, max. förderungen, ohne architektenleistung-werkplan, detaile, bauphysik, ausschreibung, vergabe, bauleitung)
Bauen ist nicht eine Chance der Gegenwart, sondern im Besonderen eine für die Zukunft !
*Denen gehört die Zukunft, die sich bereits heute darauf vorbereiten* Zitat Martin Luther King
Gast

Beitragvon Gast » 15.01.2006 21:48 Uhr

Hallo,

leider haben Sie mit Ihrer Innendämmung einen fatalen bautechnischen Fehler gemacht. Wie dick haben Sie isoliert? Wie dick sind die Außenwände des Hauses, Material? Wie funktioniert die neue Heizung?.

Bevor Sie weiter machen, ziehen Sie einen Architekten zu Rate.

Gut gemeint
metatron

Beitragvon metatron » 17.02.2006 16:31 Uhr

Habe mich auch mal schlau gemacht und habe herausgefunden, dass man für die Dämmung, beispielsweise Dachgeschoss auch Fördermittel erhalten kann. Dies geht allerdings nur, wenn man mit Naturstoffen dämmt. Hanf zum Beispiel wird gefördert. Ist allerdings in der Anschaffung auch teuer als andere Dämmstoffe. Müsste man sich dann ggf. ausrechnen.
Jedenfalls gilt immer: Zuerst beantragen, dann renovieren.

Ist doch klar.
Bevor ich anfange, informiere ich mich doch erst mal, was für Zuschüsse ich noch bekommen kann.

tschö,
Metatron
Gast

Beitragvon Gast » 12.03.2006 21:05 Uhr

Gast hat geschrieben:Hallo,

leider haben Sie mit Ihrer Innendämmung einen fatalen bautechnischen Fehler gemacht. Wie dick haben Sie isoliert? Wie dick sind die Außenwände des Hauses, Material? Wie funktioniert die neue Heizung?.

Bevor Sie weiter machen, ziehen Sie einen Architekten zu Rate.

Gut gemeint
:)


Zurück zu Förderung & Finanzen & Öko-Investment



Seit 2001 online, über 35.000 Beiträge
a n z e i g e n
 

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag



Sie lesen gerade die Forendiskussion: Förderung bei Hausdämmung ?