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| Gast1 hat Folgendes geschrieben: | | Getreide darf jeder verheizen, der damit zu tun hat. Wie z.B. Landwirte oder Getreidemühlen. Bei Privatpersonen sieht das anders aus. |
das ist nicht ganz richtig
In der 1. BImSchV sind Brennstoffe aufgeführt, die in Kleinfeuerungsanlagen verbrannt werden dürfen. Unter anderen werden dort neben verschiedenen Holzbrennstoffen "Stroh und ähnliche pflanzliche Stoffe" als Regelbrennstoff genannt. In Erläuterungen
zur 1. BImSchV werden als strohähnliche Energiepflanzen z. B. Schilf, Elefantengras, Heu, Maisspindeln genannt. Getreide ist hier nicht aufgeführt und demnach kein Regelbrennstoff. Die Auslegung, ob Getreide ein strohähnlicher Brennstoff ist oder nicht, ist Sache der Länder.
In Bayern besteht die Möglichkeit, auf Antrag beim zuständigen Landratsamt eine Ausnahmegenehmigung zum Betrieb von Getreideverbrennungsanlagen zu bekommen. Wer also Getreide verbrennen möchte, sollte sich rechtzeitig mit der zuständigen
Genehmigungsbehörde in Verbindung setzen, um die rechtliche Situation
vor Ort zu klären und ggf. eine Ausnahmegenehmigung einholen.
Für den Fall, dass Getreide als strohähnlicher Brennstoff anerkannt und eine Ausnahmegenehmigung erteilt wird, endet für diesen Brennstoff der Kleinfeuerungsbereich bei 100 kW Feuerungswärmeleistung (zum Vergleich: bei Holzbrennstoffen liegt die Grenze bei 1.000 kW Feuerungswärmeleistung). Da die Feuerungswärmeleistung
nicht mit der Nennwärmeleistung gleichzusetzen ist und in diesem Leistungsbereich in der Regel nur die Nennwärmeleistung vom Hersteller angegeben wird, sollte auch hier vorab geklärt werden, welche Anlage für den vorgesehenen Einsatz geeignet ist (unter Berücksichtigung des Kesselwirkungsgrades kann die Nennwärmeleistung aus
der Feuerungswärmeleistung errechnet werden). Für Anlagen mit höheren Leistungen greift die 4. BImSchV mit den Emissionsgrenzwerten der TA Luft, was nicht nur mit einem erhöhten Aufwand für Genehmigungsverfahren und Rauchgasreinigung verbunden
ist, sondern auch deutlich höhere Investitions- und Betriebskosten verursacht, so dass ein Einsatz im landwirtschaftlichen Betrieb in der Regel nicht in Frage kommt. Getreide kann auch als Sonderbrennstoff (in 4. BImSchV-Anlagen) eingesetzt werden. Die Anlagenhersteller bestätigen, dass aber vor allem eine Nachfrage für Anlagen zwischen 30 und 80 kW für den Einsatz auf landwirtschaftlichen Betrieben
besteht. Auch die untere Leistungsgrenze für die Verfeuerungen fester Brennstoffe ist in der 1. BImSchV festgelegt. Danach dürfen in Anlagen unter 15 kW Nennleistung nur Holzbrennstoffe als biogene Brennstoffe eingesetzt werden. Für die Getreideverbrennung bedeutet dies, dass z. B. in Pelletöfen, wie sie unter anderem mit Leistungen unter 15 kW zur Wohnraumaufstellung angeboten werden, Getreide nicht verwendet werden darf.
Steht alles auf den Seiten von http://www.carmen-ev.de
und hier bekommt man adressen bzw referenzanlagen die auch besichtigt werden können. www.tip-grosshandel.de
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Habe letztens wieder einen großen Artikel in unserer Tageszeitung gelesen. Das Thema heizen mit Getreide wird immer "heißer". Denke, dass hier einiges bald gelockert wird.
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Der Ansatz ist ja auch nicht verkehrt...
Wir haben schließlich früher für den Transport Rohstoffe auf Feldern angespflanzt. Nämlich um die Zugtiere zu füttern.
Nun müssen wir hergehen unere Landwirtschaft auf energiereiche Pflanzen umzustellen. Daraus können wir z. B. Treibstoff wie "Sunfuel" herstellen. Die für die Nahrung notwendigen Güter werden sowieso im Ausland weit günstiger produziert. So könnte man die Globalisierung nutzen.
Die Kombination von Energiebedarf senken und diesen Rest dann mit nachwachsenden Rohstoffen zu decken ist eine gute Idee die auch langsam umgesetzt wird.
Durch die technische Überlegenheit der westlichen Nationen muss das Umdenken von fossilen auf nachwachsende Rohstoffe generiert werden.
So retten wir uns einerseits den eigenen Hintern vor Klimakatastrophen bzw. schaffen eine Umverlagerung der Märkte. - Aber natürlich nicht von heute auf morgen. Aber peux à peux kann man so zu einer klimafreundlichen industrieallisierten Wirtschaft gelangen.
Man darf nicht vergessen, dass immer noch für den Menschen Arbeit da sein muss. D. h. die Tausenden von Stellen in der fossilen Energiewirtschaft müssen umstrukturiert werden, was wieder eine gewisse Zeit braucht.
Mit diesem Ansatz ist es auch möglich die Landwirtschaft zu erhalten und dieser eine reale Perspektive zu geben.
_________________ Grüße vom
AS Solar Kundendienst
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Hallo,
habe im Forum von Getreideheizung einiges erlesen können. Müsst da mal schauen.
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| Gast hat Folgendes geschrieben: | z.b. twinheat (firmenname) aus dk
www.twinheat.dk... (nur auf dänisch)
deutsche seite hab ich beim googeln entdeckt. www.geizenbeimheizen.de...
da natürlich auf deutsch. sind sogar preise dabei.
gibt noch zahlreiche andere hersteller.
musst mal bei carmen-ev.de nachsehen. da gibts ne herstellerseite. viele skaninavische firmen auch aus den alpenstaaten.... |
Gibt es hier Referenzen? Ist ne sehr interessante Anlage. Würde mich über Antworten freuen.
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Servus,
gibt es eigentlich eine Liste der Bundesländer, wo Getreidefeuerung erlaubt ist? Weiß jemand einen Rat?
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vielleicht gibt es solch eine liste bei carmen ev. musst du mal schauen
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Hallo Johann,
habe zwie Adressen von Betreibern des TwinHeat. Kann ich Dir mal mailen, wenn Du möchtest.
Gruß
Mike
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Hallo NullAhnung,
hast Du Dir jetzt schonmal Kessel angesehen, und Dich für einen entschieden?
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Tja irgendwie kommt man hier schnell vom Thema ab
Der von mir oben irgend wann mal beschriebene TDA ist ab Mai in Hannover zum Anfassen im Betrieb.
_________________ Grüße vom
AS Solar Kundendienst
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Hallo,
ich habe seit 2 Jahren schon eine Gilles Pelletsheizung und die funktioniert super mit Stückholz!Ich habe diesen Winter sicher 80% nur mit Holz geheizt und habe nicht ein einziges Problem gehabt!Das tolle an meiner Heizung ist, dass sich das Holz durch die Pelletsflamme entzündet und sobald dass Holz brennt schaltet es die Pelletsschnecke automatisch ab.Auserdem brauche ich überhaupt nichts umstellen wenn ich Holz heizen will!Die ganze Heizung putzt sich vollautomatisch und Asche habe ich fast keine durch die saubere Verbrennung was die Anlage hat.Also nur zum weiterempfehlen.
Gruss Eurer Holzheizer
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| Fachplaner Passivhaus hat Folgendes geschrieben: | rechne doch mal aus was der neue ölkessel (summe 6000.- euro) auf 20 jahre bei ca. 7% ölpreissteigerung im jahr kostet, heizöl jetzt 0,65 euro/l, entsprechend 0,065 euro/kwh.
der pelletskessel kostet mit austragung 15.000.- euro( mit puffer 18.000.-,der auch bei öl sinnvoll wäre).
pellets kosten 180.- euro/tonne, entsprechend 0,035 euro/kwh und max 2% preissteigerung.
die holzlösung rechnet sich in etwa 10-12 jahren !
den scheitholzofen (ca. 1000.- euro) mit kamin (1500.- euro) stellst du ins wohnzimmer, wenn du unbedingt mit etwas scheitholz zufeuern willst. kombikessel sind nicht wirtschaftlich, oder teuer, da in geringen stückzahlen hergestellt.
am sinnvollsten wäre, das alte haus erst ordentlich zu dämmen und dann eine angepasste neue heizung einzubauen.
fragen hierzu ?
www.herz-lang.de...
herz&lang die fachplaner für energieeffizientes bauen. |
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