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Erdwärme, Wärmepumpe, Erdkollektoren, Wasserwärmepumpen, Bohrungen, Sonden
Rüdiger

Beitragvon Rüdiger » 08.02.2006 15:17 Uhr

Liebe Erdwärmeheizungs-Benutzer,

Der Vorteil der EW-Pumpe in Verbindung mit Fußbodenheizung liegt ja wohl in der niederen Vorlauftemperatur.
Mein Brauchwasser sollte ja aber bei ca. 75° liegen. Brauche ich für das Warmwasser eine andere (zusätzliche) Heizmöglichkeit oder erreiche ich das auch mit der Wärmepumpe?

Vielen Dank

Rüdiger

Beitragvon Rüdiger » 08.02.2006 16:03 Uhr

Vielleicht noch eine zusätzliche Frage:
können neben der Fußbodenheizung auch "normale" Heizkörper benutzt werden oder sind dies spezielle (größer, dicker?). Reicht das für eine anständige Beheizung des Wohnraumes aus?

Danke für evtl. Antworten.
gkhar

Beitragvon gkhar » 09.02.2006 00:19 Uhr

Hallo,

warum brauchst du 75 Grad Brauchwassertemp? Dabei verbrühst du dich ja. Normalerweise reichen 40 bis 45 Grad voll aus.

Gruß

Gkhar
Mukkel
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Beitragvon Mukkel » 09.02.2006 11:59 Uhr

Moin,

1. Warmwasser auf 75°C zu halten ist reine Verschwendung, es sei denn du brühst gleich den Kaffee mit :-)))

2. Ich halte auch 45°C-50°C für aussreichend.

3. Klar kannst du "normale" Heizkörper mit benutzen, allerdings sind die normalerweise für deutlich höhere Vorlauftemperaturen ausgelegt, d.h. kombinierst du Fussbodenheizung und normale Heizkörper, wird der Heizkörper nie den Raum auf einen "vernünftige" Temperatur bringen können.

4. Fussbodenheizung in Verbindung mit einer WP ist das beste. Normale Heizkörper müssten deutlich grösser ausgelegt werden. Ich halte dies für keine gute Lösung.

Gruss

Mukkel
Gast

Beitragvon Gast » 12.02.2006 23:22 Uhr

Hallo Rüdiger,
bei einem Frischwassersystem entfällt das "Legionellenproblem", somit muß daß Warmwasser auch nicht 1x täglich über 60 Grad erhitzt werden.
Gruß
Norbert
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Beitragvon Norbert » 12.02.2006 23:39 Uhr

Hallo Rüdiger,
wenn Du das Warmwasser für den Privathaushalt benutzen möchtest, benötigsz Du eh keine Legionellenschaltung.
Zum einen ist die Umwälzung der Wassermenge im Speicher eh so hoch, das sich bei normaler Gebrauch die Verweildauer im Speoicher so gering ist, dass sich dioe Leginellen nicht bilden können und zum anderen schreibt die Trinkwasserverordnung, so glaube ich, erst ab einen Speicherinhalt von >300l eine Legionellenschaltung vor.

Mit einem Gruß aus dem schönen Mühltal
Norbert

Gast

Beitragvon Gast » 17.02.2006 23:15 Uhr

Hallo,

die Trinkwasserverodnung schreibt einen Legionellenschutzbeschaltung ab 400 Liter erst vor aber auch nur wenn in der längsten Leitung nicht mehr als 7 Liter drin sind - sonst früher.

Bei der Legionellenschutzbeschaltung muss der Speicher kommlett auf mind 60 Grad durchgeheizt werden.

Michael Streib

www.streib.de

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