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Wolfgang_Uhr
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Beitragvon Wolfgang_Uhr » 25.11.2005 16:59 Uhr

Hallo

Einen wunderschönen guten Tag und vielen Dank für die Möglichkeit dieser Diskussion. Weiterhin möchte ich mich für das doppelte Anmelden entschuldigen aber ich habe versehentlich behauptet, dass ich Jünger bin als 12 Jahre. Das ist seit mehr als 35 Jahren nicht mehr zutreffend.

Doch zu meiner Frage: Ich habe verschiedene Informationen über die Solarthermie im Web gefunden, wie groß ein Kollektor für zwei Personen sein muss und wie er auszurichten ist usw. aber keiner sagt mir, wie viel Liter Öl ich in der Regel durch einen Thermiekollektor tatsächlich sparen kann. Sagen wir einfach einmal wir haben eine Fläche von 2 m^2 mit einem 35°-Dach und einer guten schattenfreien Südausrichtung.

Was ist da eigentlich üblich? Ich weiß, dass es keine genauen Zahlen geben kann aber man kann doch schon sagen, ob wir über 10, 100, 500 oder sogar 1000 Liter im Jahr sprechen.

Herzliche Grüße
Wolfgang Uhr

achim

Beitragvon achim » 26.11.2005 15:30 Uhr

Wolfgang_Uhr hat geschrieben:Hallo

Einen wunderschönen guten Tag und vielen Dank für die Möglichkeit dieser Diskussion. Weiterhin möchte ich mich für das doppelte Anmelden entschuldigen aber ich habe versehentlich behauptet, dass ich Jünger bin als 12 Jahre. Das ist seit mehr als 35 Jahren nicht mehr zutreffend.

Doch zu meiner Frage: Ich habe verschiedene Informationen über die Solarthermie im Web gefunden, wie groß ein Kollektor für zwei Personen sein muss und wie er auszurichten ist usw. aber keiner sagt mir, wie viel Liter Öl ich in der Regel durch einen Thermiekollektor tatsächlich sparen kann. Sagen wir einfach einmal wir haben eine Fläche von 2 m^2 mit einem 35°-Dach und einer guten schattenfreien Südausrichtung.

Was ist da eigentlich üblich? Ich weiß, dass es keine genauen Zahlen geben kann aber man kann doch schon sagen, ob wir über 10, 100, 500 oder sogar 1000 Liter im Jahr sprechen.

Herzliche Grüße
Wolfgang Uhr
hallo wolfgang pro qm und jahr ca 50l öl bzw 50m3 gas sind also bei 3 kollektoren=6m2 300l öl=160€
Wolfgang_Uhr
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Beitragvon Wolfgang_Uhr » 26.11.2005 20:25 Uhr

achim hat geschrieben:b]hallo wolfgang pro qm und jahr ca 50l öl bzw 50m3 gas sind also bei 3 kollektoren=6m2 300l öl=160€[/b]


Danke - ich kam auf ca. 100 Liter und konnte es nicht glauben. Naja ...
Sigi

Beitragvon Sigi » 29.11.2005 06:18 Uhr

Ich habe ca 11m2 Kollektorfläche installiert.
Damit habe ich im vergangenen Sommer ca 240 m3 Gas eingespart, das entspricht ca 450 Euro.
Energhost
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Beitragvon Energhost » 28.12.2005 22:48 Uhr

Wolfgang_Uhr hat geschrieben:Was ist da eigentlich üblich? Ich weiß, dass es keine genauen Zahlen geben kann aber man kann doch schon sagen, ob wir über 10, 100, 500 oder sogar 1000 Liter im Jahr sprechen.


Die Angaben hier sind so falsch wie richtig, erst einmal müssen die Randbedingungen geklärt sein, welche Anlage WW oder Heizungsunterstützt, Temperature, Heizsystem usw.

Was hast du vor?

Gruß Energhost
Frauke H. / Gast

Beitragvon Frauke H. / Gast » 05.01.2006 20:54 Uhr

Wir haben uns gegen eine Soaranlage entschieden.
Laut Viesmann , siehe Text auf der Internetseite, betrug die Einsparung
bei Heizungsunterstützung und Warmwassererwärmun 370 Euro !!!
Dafür legen wir uns keine Anlage mit Speicher Steuerung ect. von ca 5000 Euro , auf das Dach.
Da investieren wir lieber nur in eine moderne Brennwerttechnik und Heizen zusätzlich direkt mit Holz.
Herzliche Grüße Frauke Horch

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Beitragvon ariba » 05.01.2006 21:23 Uhr

Hallo Frauke H.

immerhin ist dann die Solaranlage dann nach ca 13 Jahren bezahlt. Wahrscheinlich STand heute der Kosten für ihren fossilen Brennstoff. Aber dieser wird die nächsten Jahr sicher teurer, also wird die Amortisationszeit kürzer.
Und was sind 5000€ bei einer Baussumme von angenommen ca 250.000€.
Macht doch dann wohl den " Bock nicht Fett".
Wir haben seit unserem Neubau( Niedrigenergiehaus) vor 10 JAhren eine Solaranlage auf dem Dach, und ein Gasbrennwertgerät. Jeder hat damals von diesem Gerät und dieser Solaranlage und Niedrigenergiehaus abgerate, zu teuer und rendiert sich nicht. Aber egal trotzdem gebaut. Und heute siehe da nur ca 650€ inkl Mwst. Heizungs- Warmwasserkosten, lachen wir über die anderen die da 3-fache haben und jetzt die Wände aufklopfen um eine Solaranlage zu installieren.
Rentiert sich das?
Ab und zu ein wenig Weitblick würde unsere Gesellschaft nicht schaden. Frage mich sowieso, wieso soviel über Heizungen diskutiert wird.
Baut doch einfach ein Haus ohne Heizung.

sonnige Grüße
Jürgen
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Beitragvon Fachplaner Passivhaus » 06.01.2006 18:43 Uhr

der meinung von ariba kann ich mich 100% anschließen.
der die künftige preissteigerung fossiler energieträger mit in die kalkulation nimmt, wird feststellen, dass sich jede gut und im gesamtsystem sinnvoll geplante investition zur einsparung dieser energien, innerhalb von 10-15 jahren rechnet. auf 30 und mehr jahre hinaus ist die einsparung das 3- bis 5-fache dessen, was an investitionskosten mehr zu bezahlen war.
wir haben diese erfahrung gemacht mit solaranlagen aber auch und vor allem mit passivhäusern, die ohne eine nennenswerte heizung auskommen.
was bei solaranlagen oft nicht berücksichtigt wird ist, dass der jahreswirkungsgrad des kessels verbessert wird, wenn dieser im sommer nicht mehr ständig kurz taktet und dadurch nicht so wirkungsvoll verbrennt.
die sonne schickt uns keine rechnung (zitat franz alt), auch in 50 jahren noch nicht. wer also aktiv und passiv sonnenenergie nutzt, wird mittel- und langfristig zu den gewinnern gehören und dazu beitragen dass die umwelt unserer kinder geschont wird.
GERADE wer an kosteneffizienz heute denkt und 20 jahre finanziert, MUSS sich eine teurere solaranlage, eine teurere holzheizung oder ein teureres passivhaus leisten; WEIL SICHS RECHNET !!!!!!
Bauen ist nicht eine Chance der Gegenwart, sondern im Besonderen eine für die Zukunft !
*Denen gehört die Zukunft, die sich bereits heute darauf vorbereiten* Zitat Martin Luther King
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Beitragvon Wasserwärmer » 11.02.2006 23:26 Uhr

So viel wie möglich Kollektorfläche!

Viele Grüße aus dem sonnigen Norden
(Rügen Hiddensee und Darß)

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