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Peter_Nordsee
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Beitragvon Peter_Nordsee » 23.09.2021 10:41 Uhr

Hallo zusammen,
ich bin mir leider nicht sicher, ob ich in diesem Portal richtig bin, aber ich möchte trotzdem gerne mal meine Frage stellen:

Ich bin Besitzer eines Resthofes der bisher mit Holz & Kohle geheizt wurde, denn es gibt keine Gasleitung. Als Notfall Wärme gibt es zusätzlich noch elektrische Heizkörper. Nun stelle ich mir die Frage, wie ich am besten das Haus warm bekommen ohne dass ich in meinem Alter weiter Holz hacken muss.
Da es ja auch kleine Heizkörper im Haus habe, stelle ich mir die Frage was wohl die sinnvollste Alternative zu meinen Kachelofen ist.

Viele Grüße
Peter

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Beitragvon energieprojekt » 23.09.2021 20:27 Uhr

Hallo Peter,
willkommen hier auf Energieportal24.de
Nun wenn du weiterhin mit kleinen Heizkörper dein Haus erwärmen möchtest wird dir nur ein anderer zentraler Wärmeerzeuger bleiben. Statt mit Scheitholz / Kohle würden sich Pellets anbieten.
Solche Systeme können mit Silo und dadurch automatischer Zuführung kombiniert werden.
Falls du statt "kleine" keine Heizkörper meintest könntest du nach wie vor mit Warmluft heizen allerdings auch mit Pellets statt Scheitholz/ Kohle.
Gruß Udo
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Beitragvon Peter_Nordsee » 24.09.2021 07:38 Uhr

Dank Udo für deine Rückmeldung! Auch wenn sich Pellets nicht gerade sexy anhören.

Gerne hätte ich ja Geothermie (aber dafür habe ich keine Heizkörper) aber das macht vermutlich wirtschaftlich keinen Sinn, oder?

Wie ist es denn mit Solarzellen auf dem Dach? Kann man damit ein Haus beheizen? Also zumindest an 340 Tagen im Jahr?

Mir geht es einfach nur um eine wirtschaftlich sinnvolle Investition in meinen Hof.

Viele Grüße
Peter
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Beitragvon gergen-dv » 24.09.2021 08:27 Uhr

Hallo Peter.
Zunächst einmal solltest Du ein paar Details Deines Hauses mitteilen, so z.B. zu beheizende Wohnfläche, Baujahr das Hauses bzw. Dämmstandard, Größe und PLZ Deines Grundstücks, Eigenleistungen geplant etc.
Im Grunde ist der Einsatz einer Erdwärmeheizung möglich, auch mit dem nachträglichen Eibau von Niedertemperatur-Konvektoren - dazu muss man aber mehr wissen.
Bitte berücksichtigen, dass es ganz erhebliche ZUSCHÜSSE des Bundes für solche Maßnahmen gibt.
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Beitragvon Peter_Nordsee » 24.09.2021 08:44 Uhr

Hallo,
gerne stelle ich hier ein paar zusätzliche Infos zu meinem Resthof ein.
Der Hof ist von 1789 und liegt direkt am Deich ist über 4000qm groß, PLZ 26427 in Niedersachsen. Die Wohnfläche liegt bei 180qm und das Gebäude bei 400qm. Über die Dämmung kann ich nicht viel sagen, ich habe aber am Haus eine gesehen, aber das Dach der Scheune ist bisher nicht isoliert.

VG Peter
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Beitragvon rosebud » 24.09.2021 12:33 Uhr

Wieviel Holz, Kohle und Strom war bisher jährlich fällig, um das Gebäude zu beheizen?
Vergessen Sie NiederT°heizung, Solarthermie und ähnliche grünlichen und vom Steuerzahler subventionierten Träumereien.

Der ärgste Gegner der erneuerbaren Energien ist die Dreisatzrechnung
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Beitragvon energieprojekt » 24.09.2021 16:48 Uhr

Hallo Peter,
ein wenig Input hast du ja nun schon bekommen.
Zu wissen wie hoch dein derzeitiger Energieverbrauch und der Dämmstandard des Gebäudes ist würde bestimmt helfen.
Eine Kombination aus Wärmepumpe und PV-Anlage funktioniert eigentlich nur im Bereich Niedrigenergie-/ Passivhaus.
Überall wo hohe Vorlauftemperaturen nötig sind (und das ist bei schlecht gedämmten Gebäuden so) wirst du mit eine Wärmepumpe nicht glücklich. Also würden dir hier auch keine Heizkörper weiterhelfen, wenn du dann welche hättest.
Hinzu kommt das dieses Heizsystem auch mit die höchste Investition mit sich zieht. Ja natürlich gibt es Fördermittel aber nicht für den Bereich PV, sondern nur für den Wärmeerzeuger und ggf Wärmeverteilung !
340 Tage im Jahr wirst du keinesfalls mit deiner PV-Anlage heizen können, der Grund ist ganz einfach in den schlechten Monaten (Dez,Jan, Feb) bringt die PV-Anlage ca 2-10 % der Nennleistung, da braucht es kein Mathegenie um auszurechnen wie groß dann die Modulfläche (ersatzweise der Speicher) sein müsste.
Las dir da bitte keine Märchen erzählen, oft hilft der gesunde Menscheverstand.

Gruß Udo
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Beitragvon gergen-dv » 29.09.2021 07:47 Uhr

Hallo Peter.
Zusammenfassend was bisher gepostet wurde:
Es muss unbedingt eine HEIZLASTBERECHNUNG her.
Je nach echtem Heizwärmebedarf kann man auch mit Wärmepumpe und niederen Vorlauftemperaturen einen Altbau beheizen
Hierzu gibt es besondere NIEDERTEMPERATUR-Konvektoren, die mit nur 35 °C VLT die Wärme sicherstellen
Hier kannst Du Dich mal darüber schlaumachen: https://www.jaga.com/de/produkte/horizontal/linea-plus.html
Die NT-Konvektoren können relativ einfach in den Zimmern installiert werden (s. technische Anleitung)

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