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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
nasutra
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Beitragvon nasutra » 31.10.2020 17:31 Uhr

Hallo,

die Heizung meines Badezimmers schafft dort nur eine Temperatur von maximal 18 Grad. Die Therme für die ganze Wohnung ist auf 20 Grad eingestellt und alle anderen Räume erreichen diese Temperatur auch.

Der vom Vermieter bestellte Fachdienst sagt, der Heizkörper an sich sei in Ordnung (er hat sie nur aus 1 m Entfernung angeschaut) und er empfiehlt mir die Raumtemperatur an der Therme auf 23 Grad zu erhöhen und die Regler der Heizungen in den restlichen Räumen einfach zu drosseln, damit im Bad 20 Grad erreicht werden.

Die Vermieter würden sich wohl der Anschaffung eines größeren Heizkörpers verweigern.

Ist sein Lösungsvorschlag so üblich und sollte man sich damit zufriedengeben? Erwarten mich dadurch höhere Heizkosten?
Danke fürs Lesen.

Grüße
Anna

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Beitragvon rosebud » 31.10.2020 19:54 Uhr

Ein paar Fragen: Wie ist das Haus isoliert? Wie groß ist die Grundfläche des Bades? Wie groß ist die Frontfläche des Heizkörpers? Wie hoch ist die VorlaufT° des Heizkörpers? Werden die übrigen Räume der Wohnung ebenfalls mit Heizkörpern beheizt oder z.B. mit FBH?
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Beitragvon nasutra » 01.11.2020 15:26 Uhr

Danke rosebud für deine Fragen. Ich habe leider erst später gesehen, dass ich eigentlich im komplett falschen Forum bin. Sorry dafür. Jetzt steht es schonmal hier und löschen wär jetzt auch doof.
Also das Bad hat 2 x 3 Meter und der Heizkörper mißt 60 x 40 cm. Gedämmt ist, soweit ich das beurteilen kann, mit Styropor. In den anderen Zimmern sind auch normale Heizkörper gleicher Art.
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Beitragvon rosebud » 01.11.2020 20:15 Uhr

Über den Daumen: Der Heizkörper müßte mindestens die vierfache Frontfläche haben. So ab 1 qm aufwärts hat man annehmbare Temperaturen.
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Beitragvon energieprojekt » 01.11.2020 21:35 Uhr

Hallo Anna,
wenn nur dieser eine Raum nicht warm genug wird würde ich sagen das die Heizfläche nicht ausreichend ist.
Grundsätzlich wird für jeden Raum, vor Installation der Anlage, die Heizlast berechnet. Daraus ergibt sich dann auch die notwendige Heizfläche.
Das für alle Räume die gleiche Vorlauftemperatur zur Verfügung steht sollten die Räume dann auch alle gleich warm werden. Oft geht man in Bädern her und installiert größere Heizkörper um hier auch eine höhere Raumtemperatur zu erreichen.
Dies scheint in deinem Falle nicht geklappt zu haben.
Einfach den Raumthermostaten höher zu stellen bekämpft die Symtome nicht aber die Ursache.......
Ausserdem kann dies zu sehr hohen Verbrauchskosten führen und einer nicht ausgewogen funktionieren Heizung.
Falls du die Anforderungstemperatur einfach anhebst werden die anderen Räume überhitzen oder aber abshalten was dann höchstwahrscheinlich zum takten des Wärmeerzeugers führen das er die bereit gestellte Leistung nicht schnell genug abführen kann.
Häufiges Takten bedeutet mehr unvollständige Verbrennung, größere Belastung für die Zündeinrichtung mit dem dadurch höheren Verschleiss.
Nun ohne die nötige Heizlast und den Aufbau der Gebäudehülle zu kennen ist jede Aussage zur Größe der Heizfläche Kaffeesatzlesen oder eine Berechnung mittels Glaskugel.
Heizflächenberechnungen oder Auslegungen von Wärmeerzeugern "über den Daumen" vorzunehmen sind heutzutage sträflich und nicht zielführend.
Dies mag von 40 Jahren bei Energiekosten von ca 7 Pfennig je Liter Heizöl (oder umgerechnet 0,35ct/KWh) noch vertretbar gewesen sein bei dem heutigen 20fachen Kosten eher eine immense Kostenfalle.

Ich würde hier den Vermieter in die Pflicht nehmen, der Hinweis auf Mietkürzungen sind da oft Hilfreich.
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Beitragvon nasutra » 02.11.2020 20:08 Uhr

rosebud und Udo,
ganz herzlichen Dank für die Antworten.
Udo, dein Post werde ich speichern, sehr informativ, einleuchtend und hilfreich! Ich denke damit kann ich argumentieren, wenn sich der Vermieter quer stellt. Danke für die Mühe.
Liebe Grüße
Anna

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Beitragvon energieprojekt » 03.11.2020 16:52 Uhr

Hallo Anna dafür nicht.....
Aus diesem Grund bin ich hier im Forum, bei Fragen ruhig wieder fragen
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Beitragvon NatalieBurgessS » 23.11.2020 10:29 Uhr

Nun, mit einer Wasserhärte zwischen 12,6 und 18,3 macht es tatsächlich Sinn… So ein hartes Wasser kann Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Geschirrspüler, aber auch kleinere Geräte wie Sterilisatoren, Dampfgarer usw. beschädigen. In der Tat ist es ein sehr ärgerliches Problem und der Schaden hat seine Kosten …
Ein zentrales Gerät hat jedoch natürlich bestimmte Kosten. In einigen Fällen kann sich die Investition lohnen, aber wir haben uns beispielsweise für einen einfachen Wasserionisierer
entschieden, der im Internet anhand einiger https://vernunftigewahl.de/wasserionisierer-test/ von Experten auf diesem Gebiet überprüft wird. Ich muss sagen, dass wir ziemlich zufrieden sind und das Problem sichtbar zurückgegangen ist.
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Beitragvon rosebud » 23.11.2020 12:22 Uhr

Die Enthärtung von Wasser besteht darin, Calcium-Ionen gegen Natriumionen zu tauschen. Vielleicht kann man mir erklären, wie das mit den beschriebenen Geräten funktionieren soll. Das hört sich fast schon esoterisch an, was da zum Besten gegeben wird.

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