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Beitragvon rosebud » 01.05.2020 08:28 Uhr

Ob Sie in der Lage sind zu beurteilen, wie man redlich ein Ingenieurdiplom erwirbt, entzieht sich meiner Kenntnis.
Beruflich habe ich mit anderen Gerätschaften zu tun als mit 5-kW-Wärmepümpchen für Einfamilienhäuser: Ich befasse mich mit und realisiere Regelungsstrategien für Klimaanlagen in Bürogebäuden mit über hunderttausend qm Fläche. Bei Lüftungsanlagen, die Hunderttausende m³ Luft pro Stunde umwälzen und Kältemaschinen mit Leistungen in der Gegend von MW sind andere Einsparpotentiale realisierbar als mit Miefquirls und umgedrehten Kühlschränken.
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Beitragvon gergen-dv » 01.05.2020 08:38 Uhr

rosebud: das Dumme ist nur, dass in einem Einfamilienhaus keine MW-Leistungen benötigt werden, sondern angepasste kleine Wärmepumpen. Die Überheblickeit Deiner Aussagen sprechen im Übrigen für sich.
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Beitragvon GESBB » 01.05.2020 09:35 Uhr

gergen-dv hat geschrieben:rosebud: das Dumme ist nur, dass in einem Einfamilienhaus keine MW-Leistungen benötigt werden, sondern angepasste kleine Wärmepumpen. Die Überheblickeit Deiner Aussagen sprechen im Übrigen für sich.

Völlig korrekt. Kleine Einheiten benötigen infolge der spezifischen Notwendigkeiten völlig andere Aufmerksamkeit, als MW-Großprojekte. Wer das nicht versteht, hat von der Gesamtmaterie keinerlei Ahnung.

Um wirtschaftlich und CO2-arm zu sein, müssen Anlagen für Heizung und WW-Bereitung fachgerecht dimensioniert werden!
Ohne fachgerechte Anlagendimensionierung sind Energieausweise nicht rechtskonform.

Evtl. nachträglich eingefügte Werbung stammt nicht von mir!
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Beitragvon energieprojekt » 01.05.2020 11:41 Uhr

jedes Projekt hat seine Eigenheiten und muss getrennt betrachtet werden. Wenn es für alle Anlagen die Universallösung gäbe bräuchte es uns nicht

udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon rosebud » 01.05.2020 12:35 Uhr

Das Problem der Wärmepumpenheizung sehe ich in der geringen Differenz der T° von Wärmeträger und zu beheizendem Raum. Dadurch sind große Austauschflächen notwendig (Wand- oder Fußbodenheizung anstelle überschaubarer Heizkörper) und riesige Reaktionszeiten wegen der zu temperierenden Massen, wenn eine T°erhöhung gewünscht ist, z.B. nach einer Nachtabsenkung.
Letztendlich hält eine WP-Heizung einen Raum dauernd auf T° mit einhergehenden Verlusten, weil eine Nachtabsenkung nicht realisierbar ist. Meine Radiatorenheizung (durchgehend zweilagig mit einer Frontfläche, die etwa 15% der Raumfläche entspricht) betreibe ich mit WasserT° um 45 °C bei 0 °C AT und kann ausgiebig eine Nachtabsenkung nutzen.

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