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Aeon2k
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Beitragvon Aeon2k » 22.12.2019 13:13 Uhr

Hallo Zusammen,

habe da eine Frage zum Thema Fußbodenheizung im Altbau Baujahr 1957. Meine FRau und ich haben ein Haus BJ57 gekauft und überlegen uns ob wir in nur drei Räumen: Wohnzimmer, Flur, Esszimmer eine Fußbodenheizung verlegen.
Das Haus hat eine Gasheizung.
Der Flurboden ist derzeit mit alten Fließen verlegt, die wir ausbauen und das gesamte Haus mit Laminat verlegen wollen.

Die Verkäuer haben uns den Hinweis gegeben, dass wir berücksichtigen müssen, dass die Türen notfalls gekürzt bzw. der Boden dazu abgefräst werden müste. Deren Meinung ist, der Aufwand sei dafür zu groß.

Nun wollt ich hie rim Forum nach Meinung und Hanldungsempfehlung fragen.

Unsere Idee war die alten Heizkörper abzubauen und die vorhandenen Anschlüsse für Fußbodenheizung mit Gas verwenden.
Die Wohnraumfläche im Haus beträgt ca. 147m2. Der untere Etage des Hauses hat ca. 70m2.
Habt ihr Ideen wie wir eine Fußbodenheizung unten realisieren könnten oder würdet ihr uns davon abraten?

Schon mal vielen Dank für eure Tipps und frohe Weihnachtsfeiertage!

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Beitragvon rosebud » 22.12.2019 14:23 Uhr

Gibt es Erfahrungswerte, wie hoch der jährliche Gasverbrauch in dem Albau ist? Wie steht es um die thermische Isolierung des Gebäudes? Ist mit einer NiederT°heizung überhaupt genug Wärme beizuschaffen? Lassen Sie das Projekt durchplanen, damit nicht die Socken qualmen, wenn es im Haus warm sein soll.
Der ärgste Gegner der erneuerbaren Energien ist die Dreisatzrechnung
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Beitragvon energieprojekt » 22.12.2019 18:18 Uhr

Hallo und herzlich willkommen Aeon2K,
Grundsätzlich ist es möglich im Altbau FB nachzurüsten.
Natürlich gibt es einiges zu beachten, zum einen wie rosebud schon fragte die Heizlast und dann wie man dir schon sagte as kürzen der Türen wegen der größeren Aufbauhöhe.
Zu den Möglichkeiten, es gibt einerseits spezielle Aufbauvarianten die nur ca 20 mm Aufbauhöhe haben.
Falls du wie gesagt die vorhandenen Anschlüsse verwenden möchtest macht du dies mit sogenannten RTL-Boxen.
Eine andere Möglichkeit wäre das einfräsen der Rohrleitungen, dann verlierst du keinen Platz.
Eine dritte Möglichkeit ist ggf eine Wandheizung, hier bekommst du keinen Ärger mit "qualmenden Füßen" und änderst auch nichts an der Aufbauhöhe.
Auf jeden Fall solltest du es aber im Vorfeld vernüftig planen lassen.
Bei einer zentrale Lösung für die Fußboden-/ Wandheizung brauchst du einen eigenen Regelkreis (evtl Festwertregelung im Verteiler)
Gruß udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon GESBB » 23.12.2019 07:12 Uhr

Hallo,
Einiges haben @energieprojekt und @rosebud ja schon berichtet. Gemischte Heizkreise (Heizkörper + Fb- und/oder Wandheizflächen) sind nicht besonders empfehlenswert. Hier ist ein gesonderter Mischerkreis, besser gleitend und nicht Festwert, erforderlich.
Heizungsanlagen sind besonders energieeffizient und Co2 arm, wenn sie mit niedriger VLT betrieben werden können (Anlagendimensionierung). Warmen Füße hat man dabei nicht, denn ausschlaggebend ist, ob die gewünschte RT erreicht wird. :wink:
Dabei sicherlich überlegenswert, die Anlage wärmepumpenfreundlich zu gestalten, da der Betrieb von Verbrennungswärmeerzeugern zukünftig mit steigender CO2 Bepreisung verbunden ist.

Um wirtschaftlich und CO2-arm zu sein, müssen Anlagen für Heizung und WW-Bereitung fachgerecht dimensioniert werden!
Ohne fachgerechte Anlagendimensionierung sind Energieausweise nicht rechtskonform.

Evtl. nachträglich eingefügte Werbung stammt nicht von mir!
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Beitragvon Katharina Meinrad » 03.01.2020 18:47 Uhr

Ist halt auf Grund des Alters des Altbaus sehr riskant. Würde mich auf jeden Fall gut zuvor informieren.

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