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energieprojekt
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Beitragvon energieprojekt » 16.11.2019 16:24 Uhr

rosebud hat geschrieben:Weil die beiden Gebäude aus demselben Zeitraum stammen, gehe ich davon aus, daß sie der gleichen Wärmeschutzverordnung entsprechen. Zudem sind die Wohnflächen vergleichbar. Was jetzt völlig anders sein soll, ist mir nicht klar. Ein paar Erläuterungen wären nützlich.
Ich sehe das wesentliche Problem der WP-Heizung darin, daß sie nur mit niedrigen T° arbeitet und daher auf riesige Heizflächen angewiesen ist. Es müssen erst etliche Tonnen Beton temperiert werden, ehe was im Raum passiert. Aus diesem Grund scheidet eine Nachtabsenkung, mit der viel Energie einzusparen ist, aus. Auch weil WP-Heizungen praktisch keine Leistungsreserven haben, müssen sie nachts voll durchlaufen.


Nun das versuche ich dir ein wenig zu erklären:
Schon im ersten Satz gehst du von Annahmen aus und nicht von belegbaren Daten.
Das ist genau wie beim Auto, zwei unterschiedliche Fahrer können im identischen Auto unterschiedliche Verbräuche realisieren.
Dies wäre deiner Annnahme ja nicht möglich da gleiches Fahrzeug.

Was hier eine größere Rolle spielt sind Nutzerverhalten, Anzahl der Nutzer, Standort( ok der ist bei euch vergleichbar) usw

udo von www.energieprojekt.biz
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win24
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Beitragvon win24 » 21.11.2019 18:57 Uhr

Danke an alle nochmals für Eure Hilfe.

Vielleicht war ich zu ungeduldig mit den Einstellungen und habe nicht lange genug gewartet. Mittlerweile weiß ich dass es mehrere Tage dauern kann, bis sich was tut.

Ich habe nunmehr die Komforttemperatur auf 23 Grad stehen, die Eco-Temperatur auf 19 Grad und die Heizkurve bei 0,48. Nach ca. 2 bis 3 Tagen "schnellte" das Thermometer in die Höhe, sodass ich jetzt wieder meine Wohlfühltemperatur erreicht habe. Und dies, obwohl die Einstellwerte niedriger sind als vorher.

Mit einigen Wertern komme ich jedoch noch nicht klar, da diese mir zu krass unterschiedlich sind gegenüber der bisherigen Einstellung:

Wärmemenge: gemessen am 01.11.19 = 69.827 kwH,
Wärmemenge: gemessen am 21.11.19 = 0,120 kwH

Leistungsaufnahme: gemessen am 01.11.19 = 15.921 kwH,
Leistungsaufnahme: gemessen am 21.11.19 = 0,375 kwH.

Ich weiß nicht, was dieser krasse Unterschied zu bedeuten hat. Vielleicht kann mich jemand aufklären.

Vielen Dank.
win24
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Beitragvon GESBB » 22.11.2019 08:51 Uhr

win24 hat geschrieben:.....Mittlerweile weiß ich dass es mehrere Tage dauern kann, bis sich was tut.
Das ist vollkommen logisch und bedingt durch die Trägheit von FB-Heizflächen (Speichervermögen Estrrich). Man sollte sich daher davor hüten, aktionistisch bzw. übereilt, Regelungseinstellungen zu verändern. :wink:
Sinnvoll ist stets, die Einstellungen vom "Altzustand" zu registrieren und Veränderungen nur an einem Parameter vorzunehmen und deren Wirkung 2..3 Tage abzuwarten. Andernfalls endet das in einem Chaos. :wink:
win24 hat geschrieben:Ich habe nunmehr die Komforttemperatur auf 23 Grad stehen, die Eco-Temperatur auf 19 Grad und die Heizkurve bei 0,48.
Das ist der Anstieg der Heizkurve. Dieser richtet sich normalerweise nach der berechneten Normheizlast des Gebäudes nach DIN 12831.
http://www.gesbb-energieberatung.de/images/gesbb/regelung/regelung2.png
win24 hat geschrieben:Ich weiß nicht, was dieser krasse Unterschied zu bedeuten hat.
Ganz einfach: Hier gab es zwischenzeitlich ganz offensichtlich einen Reset, der die "Zähler" zurückgesetzt hat. Diese "Zähler" registrieren meist fortlaufend (kumulierend).

Um wirtschaftlich und CO2-arm zu sein, müssen Anlagen für Heizung und WW-Bereitung fachgerecht dimensioniert werden!
Ohne fachgerechte Anlagendimensionierung sind Energieausweise nicht rechtskonform.

Evtl. nachträglich eingefügte Werbung stammt nicht von mir!

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