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EEWELT
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Beitragvon EEWELT » 11.07.2019 21:00 Uhr

Ein Dummkopf, sagt wenigstens, dass er die Frage nicht beantworten kann. Leute von EIKE und Co. sind dumm und dreist...

rosebud
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Beitragvon rosebud » 12.07.2019 06:36 Uhr

Es ist nicht ganz klar, in welche Schublade Leute wie EEWELT gehören. Jedenfalls nicht in die mit der Beschriftung "Sachliche Argumentation, persönliche Angriffe vermeiden, beherrscht den Dreisatz". Ich hätte viel lieber gelesen, wieviel WEA und Solarpanel für die Energiewende nötig und wieviel Jahrhunderte es dauert, bis sie in Betrieb sind.
Diese Zahlen haben mir bisher weder WEA-Betreiber, der Bürgerservice des BMWi, Umweltverbände, Energie"experten" ... genannt.
Die allermeiste Zeit stammen weniger als 10% des in DE erzeugten Stromes aus WEA. Dummerweise geben die WEA-Betreiber keine Produktionszahlen je Anlage bekannt. Warum wohl?
Der ärgste Gegner der erneuerbaren Energien ist die Dreisatzrechnung
Loloverde
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Beitragvon Loloverde » 07.09.2019 04:31 Uhr

rosebud hat geschrieben:Benutzen Sie in Ihrer Rechnung die Ertragszahlen von 2014. Warum? Von 2014 bis 2017 ist die Zahl der WEA in Deutschland um 11% gestiegen, ihre Erzeugung hat sich jedoch im gleichen Zeitraum glatt verdoppelt. Das bedeutet nichts anderes als daß die im genannten Zeitraum errichteten 3.000 Anlagen soviel Strom erzeugten wie die bis dahin betriebenen 26.000.
Niemand konnte mir bisher eine schlüssige nachvollziehbare Erklärung hierfür liefern.


Ich hab mich extra im Forum angemeldet um diese Frage zu beantworten:
Im Jahr 2014 waren insgesamt 38,61 GW an installierter Windenergieleistung (On- und Offshore) in Betrieb. Diese produzierten 58,5 TWh Strom.
2017 waren es 55,72 GW installiert mit 105,69 TWh erzeugten Strom. Davon waren ca. 5 GW Offshore.
Wieviel WEAs das sind, geben die Zahlen von energy-charts.de nicht her.
Dreisatz immer wieder gerne, aber mit den richtigen Zahlen und Kenntnis der Randbedingungen ;-)
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Beitragvon rosebud » 07.09.2019 13:25 Uhr

Zu den wundersamen Effekten gehört, daß der Nutzungsfaktor von 17% auf 21% gestiegen ist, d.h. die Anlagen stehen nur noch 79% sinnlos in der Landschft rum und nicht mehr zu 83%. Geht man von 1.000 Anlagen pro Jahr aus, ist die durchschnittliche Nennleistung aller Anlagen von 1,5 MW auf 1,9 MW gestiegen, wobei die zugebauten Anlagen alle an die durchschnittlich 6 MW Leistung haben. Man darf gespannt sein, ob sich die Stromerzeugung per WEA nunmehr alle drei Jahre verdoppeln wird.
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Beitragvon EEWELT » 08.12.2019 12:12 Uhr

Zu L:
Es geht weiter voran.

https://www.iwr.de/news.php?id=36459

Im Gesamtjahr 2019 könnte die Windstromerzeugung in Deutschland damit die Marke von 120 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) überschreiten.

Wind- und Solarstrom 2019 im Jahresvergleich bislang etwa 11 Prozent höher
Von Januar bis November 2019 haben Wind- und Solarenergieanlagen in Deutschland insgesamt ca. 150 Mrd. kWh Strom eingespeist. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von etwa 11 Prozent (Januar - November 2018: 134,8 Mrd. kWh). Der Großteil der von Januar bis November 2019 eingespeisten Strommenge entfällt mit etwa 109 Mrd. kWh auf die Windenergie. Damit liegt die Stromeinspeisung von Windstrom aktuell rd. 15 Prozent über dem Vorjahreswert (Januar - November 2018: 94,1 Mrd. kWh) und hat bereits Ende November fast den Wert des Gesamtjahres 2018 erreicht. Insgesamt könnte die Stromerzeugung aus Windenergie in Deutschland nach einer aktuellen IWR-Prognose 2019 auf eine Größenordnung von 120 bis 125 Mrd. kWh kommen.

Energietrend 2019
Wie in Europa, so zeigt sich auch in Deutschland, dass im Strommix auf Seiten der erneuerbaren Energien im Jahr 2019 insbesondere die Stromerzeugung aus Windenergie deutlich zugenommen hat. Bei den fossilen Energien ist zu beobachten, dass die Stromerzeugung aus Erdgas 2019 stark gestiegen ist, während die Stromerzeugung aus Stein- und Braunkohle deutlich zurückggeht.
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Beitragvon rosebud » 08.12.2019 20:13 Uhr

Hervorragend und sehr erfreulich. Dann brauchen wir nur noch zusätzliche 150.000 Windkraftanlagen, die in reichlich 200 Jahren in Betrieb sein werden. Bei all den Lobhudeleien auf die Erneuerbaren: Bisher ist der CO2-Ausstoß in der Vergangenheit um kein Gramm zurückgegangen. Bei 130 Mrd. kWh müßten es 130 Mio. t sein. Merkwürdig.


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