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Beitragvon rosebud » 20.07.2019 08:30 Uhr

Man muß bedenken, daß bei DV-Anlagen wesentlich größere Mengen des Kältemittels im Einsatz sind als bei WT-Anlagen und es wegen der riesigen Geometrie, der zahlreichen Verbindungstellen und der Bewegungen infolge großer T°hübe viel eher zu unauffindbaren Undichtigkeiten kommen kann, wobei das Kältemittel treibhauseffektiv entweicht. Die Anlage ist dann tot. Sorgfalt bei der Errichtung steht an oberster Stelle.
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Beitragvon gergen-dv » 20.07.2019 10:01 Uhr

was glaubst Du denn, wieviel Kältemittel sich in einer 6-kW-Anlage befindet?
Ich kann Dir's sagen: genau 4 Kilo!!!! Und das auch noch mit einem der umweltfreundlichsten Kältemittel: R 32
Das führt dazu, dass KEINE jährliche KM-Prüfung erforderlich ist!
Und was Du von den
riesigen Geometrie, der zahlreichen Verbindungstellen und der Bewegungen infolge großer T°hübe viel eher zu unauffindbaren Undichtigkeiten kommen kann,

schreibst stimmt auch nicht. Schau Dir mal die Originalunterlagen an dann stellst Du fest, alle Verbindungen sind gelötet und absolut dicht. Da ist nix mit treibhausschädlichem Entweichen. Und von welchen großen Temp.-hüben sprichst Du?
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Beitragvon rosebud » 20.07.2019 20:13 Uhr

4 kg Kältemittel in einer Anlage mit 6 kW Kälteleistung sind bezogen auf die Leistung eine gewaltige Menge. Professionelle Wasser/Wasser-Kältemaschinen für Klimaanlagen machen mit 25 kg Ammoniak locker an die 500 kW Kälteleistung. Dummerweise ist Ammoniak nicht für kleinere Anlagen mit Buntmetallrohren geeignet.
Die T°hübe treten auf zwischen Betrieb und Stillstand der Anlage. Aufgrund der hohen Drücke (> 20 bar) sind Kunststoffrohre nicht verwendbar.
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Beitragvon GESBB » 21.07.2019 08:51 Uhr

gergen-dv hat geschrieben:Ansonsten müsstest Du eigentlich wissen, dass die DV-Anlagen wirtschaftlicher als Sole-WP laufen.

Ich möchte nicht unbedingt streiten, da bei modernen EFH Neubauten ohnehin vollmodulierende Splitt-LWP meist das Rennen gewinnen.
Gründe muß es jedoch geben, dass DV-WP bei den SWP nur ein Schattendasein führen. :wink:

Um wirtschaftlich und CO2-arm zu sein, müssen Anlagen für Heizung und WW-Bereitung fachgerecht dimensioniert werden!
Ohne fachgerechte Anlagendimensionierung sind Energieausweise nicht rechtskonform.

Evtl. nachträglich eingefügte Werbung stammt nicht von mir!
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Beitragvon gergen-dv » 21.07.2019 09:02 Uhr

rosebud: wir reden hier von WÄRMEPUMPEN und nicht über 500-kW-Kältemaschinen.
Bei den DV-WP von Nextherm sind ZEITRELAIS eingebaut. Die verhindern, dass nach Stillstand der Kompressor wieder kurzfristig gegen hohe Drücke anlaufen muss. Dein Argument betrifft also Nextherm NICHT.
Besorg Dir mal ORIGINALUNTERLAGEN über die DV-Technik. Dann wirst Du feststellen, dass nirgendwo KUNSTOFFROHR verbaut ist. Alles ist in Kälte-Kupfermaterial ausgeführt. Verbindungsstellen werden mit Silberlot gelötet. Die Hersteller machen sich schon Gedanken über die Standfestigkeit ihrer Anlagen (immerhin laufen alleine in D mehr als 5000 französische DV-WP-Anlagen - z.T. über 25 Jahre OHNE JEGLICHE WARTUNG oder STÖRUNG)
Soviel auch zur Anmerkung von GESBB: nur weil er keine DV-Anlagen kennt heißt es noch lange nicht, dass nicht tausende dieser Anlagen laufen.

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