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Lichtbruno
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Beitragvon Lichtbruno » 09.06.2019 20:03 Uhr

Zum Verständnis habe ich einige Fragen, ich finde das nämlich alles etwas verwirrend. Zunächst möchte ich einfach mal beschreiben, wie ich das verstanden habe. Bitte korrigiert mich, falls das so nicht korrekt ist.

Also, die Regierung legt über die Bundesnetzagentur fest, wie viel erneuerbare Energien aus bestimmten Bereichen (PV Freiflächen, Wind onshore, offshore, Wasserkraftanlagen, Biogasanlagen) zugebaut werden sollen. Diese Mengen werden dann ausgeschrieben, sodass ein Wettbewerb entsteht und die günstigsten Projekte gefördert werden. Diese Projekte bekommen dann eine Preisgarantie, nehme ich an. Doch, wie lange gilt die und wer zahlt die?

Bei der Direktvermarktung wird nach dem Merit-Order Prinzip gezahlt: auf dem Terminmarkt wird Strom zu den Grenzkosten angeboten, der letzte Abschluss bestimmt den "Market clearing price", der dann im Endeffekt für alle Transaktionen gilt. Dieser Aufschlag (Marktprämie) ist dann quasi ein Bonus, der zur Deckung der Fixkosten verwendet werden kann. Doch wie verträgt sich das mit dem Ausschreibungsverfahren? Bekommt man als Projektierer von EE jetzt den Preis der im Ausschreibungsverfahren festgelegt wurde, oder den "Market clearing price" aus der Direktvermarktung?

Wenn mir das jemand ein bisschen erklären könnte, das wäre super. Werde leider nur immer noch mehr verwirrt, desto mehr ich lese :)


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