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Beitragvon energieprojekt » 05.02.2019 15:10 Uhr

Hallo Tim, das ist richtig ärgerlich aber die Tatsache das du mit deinem Problem nicht alleine bist hilft dir auch nicht.
Hier sollte Stiebel evtl mal seine Hausaufgaben machen und Unternehmen welche deren Produkte planen und einsetzen besser schulen.
Auf der anderen Seite sollten die Kunden sich nicht blind auf den Heizungsbauer verlassen sondern eine Fachmann zur Planung hinzu ziehen.
Im Nachhinein etwas grundlegendes zu ändern ist immer sehr teuer und am ende auch nur ein behelf.
Ich hoffe es kommt bei dir zu einem guten Ende
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Beitragvon GESBB » 06.02.2019 16:00 Uhr

Tim3005 hat geschrieben:...Bin aktuell auch im HaustechnikDialog mit dem Thema unterwegs.

Von diesen selbsternannten "Fachexperten" und Wichtigtuern, ist wohl kaum anderes zu vermuten.
Tim3005 hat geschrieben:...,dass die Anlage ihren Job macht, allerdings nicht für unser Haus geeignet ist.

Wer ist dafür wohl vordergründig verantwortlich? :?

Um wirtschaftlich und CO2-arm zu sein, müssen Anlagen für Heizung und WW-Bereitung fachgerecht dimensioniert werden!
Ohne fachgerechte Anlagendimensionierung sind Energieausweise nicht rechtskonform.

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Beitragvon Tim3005 » 06.02.2019 17:21 Uhr

Ich als Laie habe mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt und die Jungs dort haben alles versucht um mir zu helfen! Welche Fachliche-Kompetenz dahinter steckt weiß ich leider nicht.

Wer ist für mein oder unser Problem verantwortlich? Gute Frage, aber wenn der HB einem diese Anlage vorschlägt, geht man in erster Linie davon aus, das er ein klein bisschen Ahnung hat.
Jetzt weiß ich auch etwas mehr und bin mir sicher das die Anlage 4,2 KW Verdichterleistung hat und ich aber ca 6KW Leistung in meinem Haus benötige, daher ist es ab 2-3° AT nur noch 18-19° im Haus.
Wenn wir den Bivalenzpunkt auf 1° stellen wird es komischerweise sofort warm.
Aber viel interessanter ist es doch, wie es jetzt weitergeht, da es erst mein erster Winter ist und ich es nicht früher entdeckt habe.
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Beitragvon GESBB » 07.02.2019 07:43 Uhr

Tim3005 hat geschrieben:Welche Fachliche-Kompetenz dahinter steckt weiß ich leider nicht.
Das kann man nachfragen.
Schon in den AGB des HTD steht, keinerlei Haftung!
Tim3005 hat geschrieben:Gute Frage, aber wenn der HB einem diese Anlage vorschlägt, geht man in erster Linie davon aus, das er ein klein bisschen Ahnung hat.
Die Heizung macht doch jetzt warm, nichts Anderes wirst Du beauftragt haben. Wenn im Auftrag keine Parameter für Energieeffizienz (JAZ, Anlagenaufwandszahl) vereinbart wurden, ist das Dein Versäumnis. Es sei denn, EnEV o.ä. werden verletzt.
Tim3005 hat geschrieben:Wenn wir den Bivalenzpunkt auf 1° stellen wird es komischerweise sofort warm.
Das ist nicht komisch, sondern völlig normal, da der Heizstab zeitiger mithilft.
Tim3005 hat geschrieben:Aber viel interessanter ist es doch, wie es jetzt weitergeht,....
Welche Erwartungshaltung hast Du?

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Beitragvon energieprojekt » 07.02.2019 08:27 Uhr

Nun Tim,
das zeigt dir einerseits "ein wenig Ahnung" nicht ausreicht um ein Heizsystem zu planen und funktionsfähig umzusetzen.
Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht wie man sein Glück für vielleicht 20 Jahre oder mehr (Lebezeit der Heiztechnik) in die Hand von jemandem geben der ein wenig Ahnung hat gibt, bei solch wichtigen Dingen nimmt man sich einen Fachmann zur Hand...
Bei der Statik verlässt man sich ja auch nicht auf jemandem der im Kindergarten Bauklötze gestapelt hat.

Wie es weitergeht ?
Nun das liegt an dir entweder heizt du mit diesem System so weiter, hast bedingst durch den Einsatz des Heizstabes auf Sicht extreme Kosten am Bein und das Gerät wird dir wegen Überlastung irgendwann ausfallen.
Oder du holst dir Hilfe in Planung und Umsetzung und lässt dir dann ein vernünftiges Gerät einbauen...

Geld kostet beides richtig, du kannst wählen ob am Stück oder Scheibchenweise

Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon Tim3005 » 07.02.2019 11:09 Uhr

Von Sarkasmus habt ihr anscheinend noch nichts gehört...

Euch sollte wohl klar sein, wenn ich schreibe das der HB "ein wenig Ahnung" hat, das ich nicht meine das er KEINE AHNUNG hat...

Dennoch ist es eine frechheit der Gesetzgebung das er machen kann was er will. Wenn so eine Anlage Energieeffizient arbeiten soll und sie das nicht tut, da sie anscheinent zu klein dimensioniert wurde, finde ich, ist das ein Mangel der abgestellt werden muss.

Ich kann ja auch nicht zu Media Markt fahren und mir eine der effizientesten Waschmaschinen kaufen die nur 5l pro Waschladung benötigt und nach genauer Messung benötigt sie 20l pro Ladung. Sagt dann der Verkäufer auch, ja pech, du wolltest eine Waschmaschine und hast sie auch bekommen. Im Vertrag steht nichts von Verbrauch...

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Beitragvon GESBB » 08.02.2019 08:14 Uhr

Tim3005 hat geschrieben:...Dennoch ist es eine frechheit der Gesetzgebung das er machen kann was er will.
Kann er nicht, hängt jedoch davon ab, was Du beauftragt hast.
Tim3005 hat geschrieben:...Wenn so eine Anlage Energieeffizient arbeiten soll und sie das nicht tut, da sie anscheinent zu klein dimensioniert wurde, finde ich, ist das ein Mangel der abgestellt werden muss.
Dann setze doch Deine Auffassung mittels einer Mangelrüge rechtlich durch. Niemand hindert Dich daran. Erfolgreich wird das vermutlich jedoch nur sein, wenn dem Heizungsbauer z.B. EnEV Verletzungen o.ä. nachzuweisen sind. Andernfalls hast Du schlechte Karten.
Seit 2011 ist zudem erheblich viel Zeit vergangen. :?
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Beitragvon Tim3005 » 08.02.2019 11:15 Uhr

GESBB hat geschrieben:Seit 2011 ist zudem erheblich viel Zeit vergangen.

worauf bezogen? Gab es neue Gesetze oder Richtlinien?

Unsere LWZ303 Sol wurde am 2.3.2018 in Betrieb genommen, daher ist das jetzt der erste Winter in dem wir das Problem überhaupt merken konnten.
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Beitragvon GESBB » 09.02.2019 09:20 Uhr

Tim3005 hat geschrieben:Unsere LWZ303 Sol wurde am 2.3.2018 in Betrieb genommen, daher ist das jetzt der erste Winter in dem wir das Problem überhaupt merken konnten.

Sorry, das nachträgliche Einhängen in vorhandene Ursprungsbeiträge ist für mich leider wenig übersichtlich :?
Vielleicht ein eigenes Thema eröffnen, womit sich nachfolgende Irritationen sicherlich vermeiden lassen.
Eine LWZ 303 Sol ist keine LWZ 303. Ich kritisiere seit Jahren die "SOL" Option von SE.
Inzwischen bekommst Du, durch Verschiebung des Bivalenzpunktes zu höheren AT, das Gebäude ja anscheinend warm genug.
Leider ist das mit deutlich überhöhten Verbrauchskosten verbunden, als eigentlich notwendig gewesen wäre, wie Du ja selbst leicht feststellen kannst/wirst.

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Beitragvon energieprojekt » 11.02.2019 09:29 Uhr

Meine Antwort sollte nichts mit Sarkasmus zu tun haben, ich bin halt nur der Meinung das man sich immer den richtigen Fachpartner aussucht der völlig hinter den vom ihm vertriebenen Produkten steht und diese aus dem FF kennt.
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