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poisontaxin
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Beitragvon poisontaxin » 26.06.2018 08:34 Uhr

Nach einem ausführlichem Gespräch mit unserem Ofenbauer hat uns dieser einen Tunnel Grundofen für unseren Neubau (KFW 55) empfohlen. Dieser soll Küche, Esszimmer und Wohnzimmer (zusammen 60 qm) beheizen. Hat von euch jemand mit so einem Ofen Erfahrung.
Wir hatten seither nur einen klassischen Kachelofen bei dem immer wieder nachgelegt werden musste. Dies würde beim Grundofen entfallen, da dieser mit einem Abbrand pro Tag auskommen würde.

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Beitragvon energieprojekt » 26.06.2018 09:07 Uhr

Hallo Poisontaxin,
es ist in der Tat so das bei einem vernünftig geplanten und gebauten Grundofen ein Abbrand am Tag ausreichen sollte. Allerdings je besser der Dämmstandard des Gebäudes um so geringer ist der Wärmebedarf. Da kann ein Grundofen schnell überhitzen.
Zum anderen wird der Anteil des Warmwasserbedarfs immer größer und den kannst du mit einem normalen Grundofen nicht abdecken.
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon GESBB » 27.06.2018 13:36 Uhr

Hallo,
poisontaxin hat geschrieben: Hat von euch jemand mit so einem Ofen Erfahrung.

Ich betreibe selbst einen selbstgebauten Grundofen, da mir Holz dauerhaft kostenlos zur Verfügung steht. 50...70% der Heizkosten werden damit bei mir abgedeckt.
Andernfalls wäre das für mich keine Option gewesen, da Holzverbrennung die unwirtschaftlichste Art der Heizenergieverwertung ist. Grundöfen sind hier zwar deutlich günstiger als z.B. Kaminöfen, ändert an der Grundtendenz jedoch wenig.
http://www.gesbb-energieberatung.de/images/gesbb/waermeerzeuger/stueckholzverbrennung1.p ng
Gebaut habe ich diesen als Raumteiler zwischen Kü/Essen und WoZi.
Da träge, kombiniert mit einer GBW Heizung und flinken Heizkörpern.
http://www.gesbb-energieberatung.de/images/gesbb/waermeerzeuger/waermeerzeuger5.png< br />
poisontaxin hat geschrieben:Dies würde beim Grundofen entfallen, da dieser mit einem Abbrand pro Tag auskommen würde.

In der Übergangszeit komme ich mit einem Abbrand bei unterschiedlicher, angepasster Beladung täglich aus (Erfahrungswerte, die man am eigenen Objekt lernen muß).
Bei tiefen AT sind zwei Abbrände mit jeweils angepasster Beladung erforderlich. Unter -16°C AT sogar drei.
Bei einem KfW55 nach gegenwärtiger EnEV dürften hier allerdings Probleme auftreten, da die Mindestleistung der Heizeinsätze nach unten deutlich begrenzt sind. => Überhitzung im Aufstellraum.

Um wirtschaftlich zu sein, müssen Anlagen für Heizung und WW-Bereitung fachgerecht dimensioniert werden!
Evtl. nachträglich eingefügte Werbung stammt nicht von mir!

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