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Pernox
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Beitragvon Pernox » 03.02.2018 23:38 Uhr

Hallo zusammen,

wir stürzen uns gerade in das Abenteuer Hausbau und zunächst bin ich mit Recherchen zur Außenwand beschäftigt. Der von uns ausgewählte Hausbauer bietet unter anderem ein EPS-Schalungssystem im Standard an mit einer Außenwand-Dicke von 25 cm. Das soll einen U-Wert von 0,31 ergeben.
Nach allem, was ich bisher gelesen habe, ist dieser Wert fast schon indiskutabel.

Nun verstehe ich es so, dass sich die Hausbaufirma ja an die aktuelle Enev halten muss. Dort (in der Enev) habe ich einen U-Wert von wenigstens 0,28 für die Außenwand gefunden, andere Quellen schreiben sogar etwas von 0,24.

Nun lese ich aber nicht genau heraus, ob wirklich der U-Wert konkret vorgeschrieben wird (so die Aussage auf anderen Webseiten) oder ob insgesamt ein bestimmter Gesamt-Energieverbrauch unterboten werden muss und die Angaben in der Enev eine Modellrechnung sind, die dann zu einem bestimmten Energieverbrauch führen.

Ich hoffe, mir kann das hier beantwortet werden: geht aus der EneV ein konkreter U-Wert für die Außenwand hervor und wenn ja, wie hoch ist dieser?

Vielen Dank im Voraus.
Micha

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Beitragvon GESBB » 05.02.2018 08:48 Uhr

Hallo,
Pernox hat geschrieben:Nun lese ich aber nicht genau heraus, ob wirklich der U-Wert konkret vorgeschrieben wird (so die Aussage auf anderen Webseiten)….

Es zählt in Nachweisverfahren (EnEV, KfW) der Gesamtwert für das Gebäude (Ht´). Dabei dürfen gewisse Mindestwerte für einzelne Außenbauteile nicht unterschritten werden (Mindestwärmeschutz).
EnEV Nachweise dienen lediglich bzw. ausschließlich nur primärenergetischen Vergleichen unter normierten Randbedingungen!
Daher ist es unzulässig, Heizungsanlagen nach EnEV Ergebnissen auszulegen oder danach Aussagen zum tatsächlichen Energieverbrauch zu tätigen.

[url]http://www.gesbb-energieberatung.de/images/gesbb/gebaeude/energetische-gebaeude-optimierung.png
[/url]
Der U-Wert =0,28 (W/m² K) für AW stammt aus dem zu vergleichenden Referenzgebäude und kann beim betreffenden Objekt durchaus höher werden, wenn an anderer Stelle die Wirkung kompensiert wird.

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