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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
GESBB
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Beitragvon GESBB » 18.12.2017 06:43 Uhr

Hallo,
Nassy hat geschrieben:Eine eierlegende Wollmilchsau gibt es im Moment wohl leider nicht.

Korrekt! Allerdings gibt es für jedes Bauvorhaben eine spezifische, optimale Lösung.
Nassy hat geschrieben:Aufgrund dieser Punkte tendiere ich aktuell zu der Kombination aus Gasbrennwerttherme und Solar für Warmwasser. Beheizung durch FBH. Belüftung durch dezentrale Systeme, z.B. Viesmann Vitovent.

STA ist in EFH meist unwirtschaftlich. Dezentrale Belüftung eher nicht sinnvoll, falls KWL m WRG überhaupt notwendig.
Nassy hat geschrieben:- niedrigere Anschaffungskosten

Wenn man das Gesamtpaket betrachtet, dürfte das wohl nicht stimmen.
Nassy hat geschrieben:- keine Abhängigkeit von der Außentemperatur

Der tatsächliche Heizenergiebedarf ist stets von der AT abhängig!
Nassy hat geschrieben:Allerdings bin ich auch einer Wasser-Luft-Wärmepumpe mit zentraler Belüftung nicht abgeneigt. Dagegen spricht:
- höhere Anschaffungskosten
Das stimmt pauschal so nicht!
Auch darf man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Zumindest sollte in beiden Fällen eine gleichartige Lüftung betrachtet werden, sofern überhaupt notwendig.
Nassy hat geschrieben:- hohe Stromkosten bei niedrigen Temperaturen (Heizstäbe)

Ein weit verbreiteter Irrtum. Bei fachgerechter Anlagendimensionierung beträgt der Heizstabanteil innerhalb einer Jahresbilanz << 1% des Jahresheizenergiebedarfs. Also kaum wesentlich.
Nassy hat geschrieben:Bin über jede Meinung, die die Entscheidung erleichtert, dankbar!

Ich plane seit > 15 Jahren bundesweit Heizungsanlagen insbesondere für EFH/ZFH.
Tendenziell hat sich dabei aus wirtschaftlichen, energetischen und ökologischen Gründen entwickelt:

- LW-WP – vollmodulierende Splittgeräte
- GBW + STA
- SWP

Dabei ist zu beachten, dass bei GBW die STA zwangsweise notwendig ist (Nachweisverfahren EnEV, EEWG).
SWP sind nur bei hohen, tatsächlichen Leistungs- und Energiebedarfen bzw. extrem kalten Standorten sinnvoll.
Selbstverständlich ist jedes Bauvorhaben spezifisch, weshalb dessen jeweilige Besonderheiten und insbesondere das Nutzerverhalten zu berücksichtigen sind.

NB:
Strom wird es immer geben, Gas auch?
Such Dir einen verkaufsunabhängigen TGA Planer.

Um wirtschaftlich zu sein, müssen Anlagen für Heizung und WW-Bereitung fachgerecht dimensioniert werden!



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