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Pfeilsucher0815
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Beitragvon Pfeilsucher0815 » 26.03.2014 12:52 Uhr

Hallo,
ich habe einige Fragen zur Fertigung von Rotorblättern von Windenergieanlagen und hoffe, dass Ihr die beantworten können:

1. Wird die Spitze eines Rotorblatts separat gefertigt und dann mit der Halbschale verbunden?

2. Ich habe gelesen, dass die Rotorblattschale in Sandwichbauweise hergestellt wird. Besteht die gesamte Rotorblattschale aus einem Verbund aus Balsaholz und Glasfasergelegen oder nur ein Teil davon? Wird das Balsaholz in die Glasfasern eingewickelt und vor dem Einbau in die Rotorblattnegativform bereits mit Harz vorgetränkt?

3. Wie werden die Fasergelege in die Halbschale, insbesondere an den steilen Innenwänden der Rotorblattnegativform fixiert, damit sie bis zum Tränken mit Harz nicht verrutschen?

4. Bestehen die Balsaholzstege im Inneren des Rotorblatts aus einem „langen Stück Holz“ oder werden diese aus mehreren Teilstücken zusammengeklebt, wie z.B. ein Dachträger eines Hauses? Ist das Holz in Fasergelege eingewickelt und vor dem Einbau in die Halbschale schon mit Harz getränkt?

Ich weiß, dass die Fragen zum Teil sehr speziell sind, aber vielleicht könnt Ihr einige davon beantworten. Ich würde mich sehr freuen.

Beste Grüße
Pfeilsucher0815

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Beitragvon energieprojekt » 29.04.2014 08:36 Uhr

hallo Pfeilsucher, wende dich doch mit deinen Fragen einfach mal an einen der Hersteller zb hier: http://www.schuetz.net/schuetz/SCH%C3%9 ... PANY/Home/
vielleicht können die dir weiterhelfen
Gruß Udo
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Beitragvon EEWELT » 08.12.2017 22:35 Uhr

Auch die Flügel entwickeln sich weiter:

Neues Rotorblatt passt sich an Windverhältnisse an
Durch die ungleichmäßige Windverteilung zwischen Bodennähe und dem oberen Teil der Anlage sind Rotorblätter einer stark schwankenden Windlast ausgesetzt. Dadurch entstehen hohe Belastungen für das Material des Rotorblatts, insbesondere bei Erreichen der Nennleistung der Anlage. Zudem müssen Anlagenbetreiber die Windräder bei starkem Wind drosseln und können die Energie der Luftströmung nicht optimal ausnutzen.
Rotorblätter mit einer Biege-Torsionskopplung sind in der Lage, ihre Geometrie selbstständig an die Windverhältnisse anzupassen. Bei höheren Windgeschwindigkeiten verwindet sich das Rotorblatt und bietet dem Wind somit weniger Angriffsfläche, wodurch die Belastungen auf die Anlage reduziert werden können.
www.iwr.de/news.php?id=34837

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