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Stromdieb
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Beitragvon Stromdieb » 03.12.2017 13:02 Uhr

Hallo zusammen,
in der Hoffnung ein wenig Klarheit über unsere derzeitige Wohnsituation bzw die Heizkosten zu erhalten habe ich mir gedacht ich melde mich hier mal an um die Experten um eine Einschätzung zu bitten.

Folgende Situation:
Ich lebe seit 16 Jahren in unserem Haus welches meine Mutter 2001 neu gebaut hatte (eine Doppelhaushälfte). Im Januar wird meine Mutter ausziehen und mir die Wohnung überlassen in welcher ich dann mit meiner Freundin wohnen werde.
Wir heizen derzeit auf ca 100qm mit einer Elektrofußbodenheizung und verbrauchen ca 14000 kWh im Jahr. Davon sind 10500 NT und 3500 HT. bisher haben wir ca 250€/Monat gezahlt an Innogy. Hinzu kommen noch Warmwasser über Durchlauferhitzer und Haushaltsstrom für 100€/Monat.

Ich finde das ist einfach viel zu viel Verbrauch. Die Raumtemperatur beträgt meistens 21-23 Grad bei einer Luftfeuchte von meist 30%.

Die Steuerung der EFH findet über eine Steuerung von Tekmar statt welche es nicht direkt erlaubt die Wärme in einem Raum ( wir haben 10 separate Heizzonen die verlegt sind) zu regeln. Die EFH ist einfach nur ätzend da man nie spontan heizen kann und es morgens meist viel zu warm ist und Abends dafür zu kalt.

Empfindet ihr 14000 kWh für zu viel? und an wen könnte ich mich wenden um Schwachstellen aufzufinden und mir ggf Tips zu holen für effizienteres Heizen?

Ein Umstieg auf Gas o.Ä. steht eigentlich nicht zur Debatte da zu teuer.

Gruß

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Beitragvon GESBB » 05.12.2017 05:59 Uhr

Stromdieb hat geschrieben:...
Wir heizen derzeit auf ca 100qm mit einer Elektrofußbodenheizung und verbrauchen ca 14000 kWh im Jahr....Ich finde das ist einfach viel zu viel Verbrauch.

Der Verbrauch hängt vom tatsächlichen Energiebedarf ab. Dieser wiederum vom AT Verlauf, Dämmung des Gebäudes und Nutzerverhalten ab.
Hier lässt sich ja wohl nur die Gebäudedämmung bzw. das Nutzerverhalten ändern, wenn man den Bedarf/Verbrauch verringern möchte.

Stromdieb hat geschrieben:...Die EFH ist einfach nur ätzend da man nie spontan heizen kann und es morgens meist viel zu warm ist und Abends dafür zu kalt.

Das kommt durch die Tarifwahl NT/HT. Vielleicht einen Normaltarif wählen, wobei die Kosten allerdings insgesamt höher werden.
Stromdieb hat geschrieben:...Empfindet ihr 14000 kWh für zu viel?
Das ist relativ. Moderne Gebäude verbrauchen /m² WF deutlich weniger, sicherlich durch die bessere Gebäudedämmung.
Zudem ist eine direkte Stromheizung von den Kosten her stets die teuerste Variante (€/kWh)
Stromdieb hat geschrieben:... und mir ggf Tips zu holen für effizienteres Heizen?

Was bedeutet effizienters Heizen? Eine E-direkt Heizung hat eine Anlagenaufwandszahl = 1! Da an der Effizienz wenig zu drehen.
Stromdieb hat geschrieben:...Ein Umstieg auf Gas o.Ä. steht eigentlich nicht zur Debatte da zu teuer.

Dann musst Du mit den Verbrauchskosten weiterhin leben. Man kann nicht Alles gleichzeitig haben.
Einsparungen an Verbrauchskosten sind meist nur durch Investitionen substituierbar.

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