Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik
energieportal24 Startseite Aktuelle News Förderkonditionen 2013 energieffiziente Gebäudesanierung Grundlagenwissen nach Thema Veranstaltungen: Messen, Seminare, Kongresstermine Tools, Onlinerechner und Newsletter Marktplatz Diskussionsforum B2B Branchenmarktplatz forum
Erdgas, Flüssiggas, Autoumrüstung, Elektroautos, Hybridfahrzeuge, Wasserstofffahrzeuge, Boote, Schiffe, Fahrräder, Motorräder, Elektroroller...
EEWELT
Aktivität: durchschnittlich
Beiträge: 97
Registriert: 29.09.2015 16:06
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 2 Mal
Kontotyp: Verbraucher
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Windenergie
Land: Deutschland

Beitragvon EEWELT » 15.01.2017 17:09 Uhr

Die E-Trucks sind daher als Hybrid-Fahrzeuge konzipiert, die während der Fahrt von der Oberleitung an- und abkoppeln können, um etwa ein Überholmanöver durchzuführen oder überhaupt auf Straßen zu fahren, auf denen keine Oberleitung existiert.
Hoher Wirkungsgrad
Als Vorteil weisen die Projektverantwortlichen auf den hohen Wirkungsgrad von Elektromotoren hin. „Im Gegensatz zu Benzinmotoren stellen Elektromotoren ihr maximales Drehmoment aus dem Stand zur Verfügung, was gerade beim Anfahren mit schwerer Ladung eine Rolle spielt“, erklärt Siemens-Sprecherin Silke Reh. „Der Wirkungsgrad von Elektromotoren liegt zudem bei etwa 80 Prozent, während Verbrennungskraftmaschinen nur rund 40 Prozent der aufgewendeten Energie in Bewegung umsetzen.“

https://futurezone.at/science/e-lkw-mit ... 24.590.836

energieprojekt
EXPERTE
Aktivität:sehr hoch
Benutzeravatar
Beiträge: 1213
Registriert: 23.04.2014 10:17
Wohnort: Westerwald
Lob gegeben: 5 Mal
Lob erhalten: 165 Mal
Kontotyp: Dienstleister
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Sanitär-/ Heizungs-/ Klimatechnik
Land: Deutschland

Beitragvon energieprojekt » 15.01.2017 17:46 Uhr

und wie sieht es auf der anderen Seite mit der Stromgewinnung aus ? Der miserable Wirkungsgrad und die (dann doppelten) Leitungsverluste werden den Gesamtwirkungsgrad deutlich verschlechtern. (Zur Erinnerung die besten Kraftwerke haben mindestens 50% Verlust und weitere 20% im Leitungsnetz).
Die Lüge von "wir fahren nur mit Ökostrom", so wie die Bahn, zieht hier auch nicht denn soviel wird nicht produziert......
Nur mal zum Nachdenken,
Udo
Wir haben die Welt von unseren Kindern geliehen und nicht von unseren Eltern geerbt. So sollten wir auch damit umgehen !
Dan21
Aktivität: neu
Beiträge: 11
Registriert: 28.02.2017 19:35
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 1 Mal
Kontotyp: Verbraucher
Erfahrung: 1-3 Jahre
Interessensgebiet: Solartechnik (Photovoltaik)
Land: Deutschland

Beitragvon Dan21 » 01.03.2017 20:10 Uhr

Genau das ist das Problem. Klar sind E-Motoren vom Wirkungsgrad her Klasse. Aber was alles verloren geht, bis der Strom beim Motor ankommt rechnet keiner mit. Wenn irgendwo in 100km Entfernung ein Kraftwerk steht, das den Strom produziert für ein Elektro Motor, dann ist unter dem Strich der Wirkungsgrad auch nicht besser als bei einem Modernen Diesel Motor. So lange nicht der meiste elektrische Strom mit erneuerbaren Energien gewonnen wird, ist das E-Fahrzeug nichts weiter als eine Lüge...
EEWELT
Aktivität: durchschnittlich
Beiträge: 97
Registriert: 29.09.2015 16:06
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 2 Mal
Kontotyp: Verbraucher
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Windenergie
Land: Deutschland

Beitragvon EEWELT » 01.03.2017 21:53 Uhr

Wie hoch ist denn dann der Verlust bei 100 Km genau?
Dan21
Aktivität: neu
Beiträge: 11
Registriert: 28.02.2017 19:35
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 1 Mal
Kontotyp: Verbraucher
Erfahrung: 1-3 Jahre
Interessensgebiet: Solartechnik (Photovoltaik)
Land: Deutschland

Beitragvon Dan21 » 02.03.2017 20:08 Uhr

Pauschal kann man das so nicht sagen. Aber man kann es ausrechnen. Einige Punkte die zu beachten sind:
Durchmesser der Stromleitung
Temperatur (also vergrabene Leitung oder Trassen)
Material der Leitung
Welche Spannung liegt an (Wie viel Volt)
EEWELT
Aktivität: durchschnittlich
Beiträge: 97
Registriert: 29.09.2015 16:06
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 2 Mal
Kontotyp: Verbraucher
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Windenergie
Land: Deutschland

Beitragvon EEWELT » 10.05.2017 17:10 Uhr

Darfst hier auch einfach nur nachlesen - als ein Beispiel:
Die leistungsabhängigen Verluste über HGÜ-Leitungen sind für große elektrische Kapazitäten bei einem Abstand von 3500 km auf weniger als 15 % in Vollast beschränkt. Bei einer so langen Leitung belaufen sich die gesamten Übertragungskosten (Infrastruktur und Verluste) auf weniger als 2 €ct/kWh.
http://www.saharawind.com/de/transfert-d-energie

Sterty
Aktivität: neu
Beiträge: 5
Registriert: 17.10.2017 16:48
Lob gegeben: 1 Mal
Lob erhalten: 0 Mal
Kontotyp: Verbraucher
Erfahrung: 0 Jahre
Interessensgebiet: Elektromobilität
Land: Deutschland

Beitragvon Sterty » 17.10.2017 16:59 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:und wie sieht es auf der anderen Seite mit der Stromgewinnung aus ? Der miserable Wirkungsgrad und die (dann doppelten) Leitungsverluste werden den Gesamtwirkungsgrad deutlich verschlechtern. (Zur Erinnerung die besten Kraftwerke haben mindestens 50% Verlust und weitere 20% im Leitungsnetz).
Die Lüge von "wir fahren nur mit Ökostrom", so wie die Bahn, zieht hier auch nicht denn soviel wird nicht produziert......
Nur mal zum Nachdenken,
Udo


Darüber denken leider viel zu wenige nach. Das erinnert mich immer an diese "Der Strom kommt doch aus der Steckdose"-Einstellung

Zurück zu Mobilität & Verkehr & Kraftstoffe



Seit 2001 online, über 35.000 Beiträge
a n z e i g e n



Sie lesen gerade die Forendiskussion: Effizienter als alles andere: O-LKW