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Nouvous
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Beitragvon Nouvous » 24.09.2017 18:22 Uhr

Hallo,
ich weiß gar nicht, ob das hier jetzt exakt der richtige Bereich ist.

Erstmal was vorhanden ist: Ein Heliotherm Erdwärmepumpe Web mit einen 560l (oder sogar 1000? bin mir bei der Literanzahl gerade unsicher) Pufferspeicher für Heizung plus Frischwassersystem, eine Wasserenthärtungsanlage, sowie eine Viessmann Lüftungsgerät Vitovent 300.
Die Lüftungsanlage ist bei meinem vorhaben zu vernachlässigen. Die Wärmepumpe läuft hauptsächlich Nachts (Wärmepumpentarif ist bei uns nachts preiswerter).
Der Stromverbrauch beträgt bei mir insgesamt 5500kwh pro Jahr, wovon 2500kwh auf die Wärmepumpe entfallen. Um es gleich vorwegzunehmen: Ich hab es gerne sehr warm und ich verbrauche viel Strom^^

Was geplant ist: Eine PV - Anlage mit Stromspeicher. Ich habe schon diverse Angebote eingeholt und alle landen so bei 6,9 bis 9,09 KWP plus entsprechenden Stromspeicher. Diese Firmen wollen alle die Wärmepumpe direkt ansteuern.

Da ich mich etwas in der Materie auskenne, also was Pumpen und Kompressoren und deren Lebensdauer und so angeht und ich weiß, wie Firmen arbeiten und ticken, war ich auch bei meinen Heizungsbauer und habe dort mal nachgefragt, was die denn empfehlen.

Rechnerisch ist die Sache ja eigentlich ganz einfach. Die Wärmepumpe macht aus 1kw Strom über 4kw Wärme. Ganz grob. Allerdings muss ich dann in die Steuerung der Pumpe eingreifen. Denn die WP soll ja bestenfalls nur dann laufen, wenn ein Überschuss an Strom da ist und nicht, wenn dieser gerade von anderen Geräten verbraucht wird und man welchen hinzukaufen muss. Der Nachteil dabei: Eine WP muss dann mit einen Zeitglied programmiert werden, da diese ja auch erst mal eine gewisse Anlaufzeit braucht, bis diese dann auch wirklich arbeitet. Dadurch kann es sein, dass die Pumpe mehrmals pro Tag anläuft und aus meinem Job weiß ich: Pumpen und Kompressoren, die oft an und ausgeschaltet werden, leben deutlich kürzer als Pumpen die durchlaufen.
Die Möglichkeit, die mein Heizungstechniker vorgeschlagen hat wäre, dass wir von der Möglichkeit gebraucht machen, meinem Kessel die Heizschlange oder Spindel oder Stab oder wie man das Ding auch nennt, einzubauen (ist derzeit nicht montiert, da ja eigentlich nicht benötigt). Dieser würde nur dann angesteuert werden, wenn genug Strom vorhanden wäre und das würde schon mit minimalen Strommengen gehen. Durch meine Enthärtungsanlage könnten wir dann den Kessel dann auf 80Grad Celsius setzen. Das Frischwassersystem kann ebenfalls über den Pufferspeicher mit aufgeheizt werden. Weil das natürlich etwas Warm wird, würde dann eine Mischbatterie gesetzt werden, um zu warmes Wasser aus dem Hahn zu verhindern.

Jetzt stellt sich mir natürlich folgende Frage:
Welche Methode ist denn jetzt sinnvoller: Heizschlange direkt am Kessel und die WP weiterhin auf Bedarfsanforderung in der Nacht laufen lassen oder die WP über die PV ansteuern lassen und ggf in die Steuerung eingreifen?

Bei der Methode mit der Heizschlange würde ich dann wahrscheinlich sogar einen kleineren Stromspeicher wählen bzw ein Modul weniger, da ja die Pufferspeicher als Energiespeicher dient.

Ich bin gespannt auf über eure Meinungen / auf eure Antworten und freue mich auf eure Ideen und Vorschläge sowie ggf Fragen. :)

Gruß
Dirk

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Beitragvon energieprojekt » 25.09.2017 15:59 Uhr

Hallo Dirk willkommen bei Energieportal24.de.
Es gibt schon Wärmepumpen die diese Steuerung übernehmen und du dich um nichts mehr kümmern musst. Falls du immer volle Leistung zur Verfügung stellen kannst reicht ein normaler Heizstab ansonsten gibt es welche die auch mit Teillast zurecht kommen. Die andere Variante wäre eben direkt auf die Pumpe zu gehen und hier mit der LZ von 4 mehr aus deinem Strom heraus holen.
In beiden Fällen sollte der Speicher so ausgelegt sein das du über Nacht keinen oder kaum noch Strom zukaufen musst.
Berücksichtigen musst du folgendes:
Was kosten dich der Tag- /Nachtstrom und wie sind die Entstehungskosten beim PV (incl Wartung, Versicherung Abschreibung usw) Beim gekauften sollten es so 17/ 22 ct/KWh sein beim PV irgendwo bei 7-10 ct/KWh, zuzügl Batteriekosten.
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon KerstinAA » 16.11.2017 09:53 Uhr

Hallo!

Ich bin ähnlich wie du noch ein absoluter Neuling auf dem Gebiet der Photovoltaik Anlagen und Energien.

Vielleicht schaust du dich ja für den Anfang auch mal ganz in Ruhe so wie ich unter http://www.photovoltaik-speicher.info/ um und liest dir die einzelnen Artikel durch. Dort erfährst du unter anderem auch etwas über die verschiedenen Modelle und worauf du beim Kauf exakt achten solltest.

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