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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
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Beitragvon gergendv » 20.06.2017 17:56 Uhr

von welchem Flächenbedarf für eine Erdwärmeheizung bist Du denn ausgegangen?
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Beitragvon energieprojekt » 20.06.2017 20:50 Uhr

Golrush hat geschrieben:Danke dir für deine klaren Aussagen.
Für Gas, kombiniert mit Solar für WW und Heizung wird es alleine keine Förderungen geben, wenn ich richtig liege. Wie verhält sich das allerdings bei der KWL evtl. Dem Kamin? Abgesehen von einer evtl. Bezuschussung bei KFW 55, was wir durch die monolytische Bauweise dann nicht schaffen werden.


Das stimmt so nicht, wenn du es im Neubau vernünftig anstellst bekommst du auch hier eine Förderung. Nicht einfach auf Zuruf sondern auf Nachweis. Gerne stehe ich die hier zur Seite.
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Beitragvon GESBB » 21.06.2017 05:06 Uhr

Golrush hat geschrieben:....Leider sind die Beiträge aufgrund der sich im letzten Jahr geänderten EnEV nicht mehr Brand aktuell bzw. die dortig hinterlegten Tipps nicht mehr auf dem neusten Stand, weshalb unsere Frage entstand.
Für die Einhaltung der EnEV bzw KfW Anforderungen ist der Nachweisersteller verantwortlich.
Golrush hat geschrieben:....Nehm es mir nicht übel, aber aus all deinen Zitaten erkenne ich nur eine Linie, dass keiner etwas sagen kann und das es keiner umsonst machen wird.

Das ist nicht korrekt. Die notwendige Heizungsdimensionierung kann Niemand umsonst machen. Zudem wurde ja bereits viel Gesagt. Inweit das belastbar bzw. rechtlich verwertbar ist (Garantie) musst Du selbst entscheiden.
Bsp.: Ein Fuhrunternehmer soll Material von A nach B tranportieren. Er kennt weder das Material (Volumen, Masse, Stückigkeit) noch die Entfernung. Frage an Dich, welches Fahrzeug soll er wählen?
Bei den entsprechend hohen Investitionen für die Heiztechnik, wäre mir eine Aussage bzgl. geeigneter Varianten oder gar Geräte, die auf Vermutungen bzw. Annahmen beruhen, zu schwammig bzw. zu riskant.
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Beitragvon gergendv » 21.06.2017 07:07 Uhr

Du könntest aber trotzdem die Frage beantworten, von welchen Flächen Du ausgehst.
Nur mal so als Beispiel: bei der Direktverdampfertechnik würdest du für eine WP mit 6,64 kW Heizleistung (Heizen incl. WW-Bereitung) mal gerade 150 bis 180 qm Fläche benötigen. Zuviel fürr Dein Grundstück?
Nochmal: ürr diese Technik bekommst Du eine bafa-Förderung von mind. € 4000,00
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Beitragvon Golrush » 21.06.2017 07:44 Uhr

gergendv hat geschrieben:von welchem Flächenbedarf für eine Erdwärmeheizung bist Du denn ausgegangen?


Wir sind zum damaligen Zeitpunkt von ca. 25m²-30m² pro benötigter KW ausgegangen. Letztendlich würde das natürlich die weitere Grundstücksgestaltung sehr einschränken bzw. auch die angesprochene Thematik Zisterne, Baumflächen usw.

energieprojekt hat geschrieben:
Golrush hat geschrieben:Danke dir für deine klaren Aussagen.
Für Gas, kombiniert mit Solar für WW und Heizung wird es alleine keine Förderungen geben, wenn ich richtig liege. Wie verhält sich das allerdings bei der KWL evtl. Dem Kamin? Abgesehen von einer evtl. Bezuschussung bei KFW 55, was wir durch die monolytische Bauweise dann nicht schaffen werden.


Das stimmt so nicht, wenn du es im Neubau vernünftig anstellst bekommst du auch hier eine Förderung. Nicht einfach auf Zuruf sondern auf Nachweis. Gerne stehe ich die hier zur Seite.
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Guten Morgen Udo, evtl. habe ich es etwas vermischt. Meinte einerseits natürlich eine Förderung, andererseits müsste man wirklich wohl über einen Energieberater die aktuell angedachten Komponenten mit ihren U-Werten errechnen und Gegenüberstellen. Was dann letztendlich auch für eine Haustechnik für Heizung und WW benötigt werden würde um die EnEV zu erfüllen.
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Beitragvon energieprojekt » 21.06.2017 09:09 Uhr

Guten Morgen Golrush, da du ja die Gewerke einzeln vergeben möchtest und dich nicht in die Fänge eines GU begeben willst (was ich gut finde) würde ich folgenden Weg gehen.
Suche dir einen ambitionierten Heizungsbauer, der auch Energieberater ist. Er sollte dann in der Lage sein dich richtig zu beraten, auf Fördermittel hinweisen und auch die Technik nach ENEV vorgaben zu planen.
Alternativ nimmst du dir ein Planungsbüro und hast dann eine Ausschreibung mit der du zu verschiedenen Heizungsbauer gehen kannst. Vorteil wäre dann das du gleiche Gebäudetechnik im Angebot vergleichen kannst und nicht "Äpfel mit Birnen".
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz

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Beitragvon GESBB » 21.06.2017 10:02 Uhr

Golrush hat geschrieben:...Wir sind zum damaligen Zeitpunkt von ca. 25m²-30m² pro benötigter KW ausgegangen.

Wie sind benötigte kW definiert? Woraus resultieren die Flächenangaben?
Alles Vermutungen, Annahmen und Ratschläge anonymer Ratgeber ohne rechtlich verwertbare Haftung, Garantie?
Bevor man in Details zur Anlagentechnik geht, sollte der tatsächliche Energie- und Leistungsbedarf für Heizung und WW bekannt sein, denn dieser ist von der Anlagentechnik unabhängig.

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