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solar88
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Beitragvon solar88 » 05.08.2016 11:46 Uhr

Ich sehe da aus elektrotechnischer Sicht keine Nachteile drin. Der Punkt ist nur, dass der Strom dorthin transportiert werden muss wo er gebraucht wird und von dort, wo er erzeugt wird. Ob da die Flüsse immer die richtige Wahl sind?

energieprojekt
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Beitragvon energieprojekt » 05.08.2016 13:49 Uhr

Diese Diskussion hätten wir nicht wenn man auf dezentrale Energieversorgung setzen würde. Ob es Sinn macht das zB Bayern den Strom in der Nordsee produziert und dann mit großen Verlusten durchs ganze Land transportiert. Die erhöhten Netzdurchleitungsgebühren zahlen aber die durch deren Land der Strom geschickt wird. Finde dieses Verhalten etwas Krank und vorallem unsolidarisch.
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Beitragvon GESBB » 07.08.2016 06:16 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:Diese Diskussion hätten wir nicht wenn man auf dezentrale Energieversorgung setzen würde.

Ursache ist ganz einfach politisches Versagen in Vergangenheit und Gegenwart.
Man hat zugelassen, dass Großkonzerne Systemrelevanz besitzen und somit, getrieben durch die Gier der Aktionäre, politische Entscheidungen bestimmend beeinflussen.
Die ansonsten hochgejubelte Freie Marktwirtschaft wird damit vollständig ausgehebelt!
Daher:
https://www.lobbycontrol.de/
Es werden offshore Windparks im Norden mit Steuergeldern installiert, ohne sich Gedanken über die tatsächliche Stromnutzung zu machen. Daher müssen Windräder sogar abgeschaltet werden! Neue Inlandstandorte von Windrädern werden durchgepeitscht, weil u.a. Kommunalpolitiker hiervon profitieren, obwohl die wirtschaftlichen Ertragsaussichten negativ sind.
Schildbürgertum in Hochpotenz :!:
Bei meiner Stromrechnung sind inzwischen > 60%, Steuern, Gebühren und Abgaben.
Ein Schelm, Wer hierbei Böses vermutet :wink:
Eine Wesentliche Ursache ist die fachliche Inkompetenz der Minister!
Eine Kinderärztin wird zum Verteidigungsminister.
Der Verkehrsminister baut Autobahnen zu Lasten der Steuerzahler aus, statt Geschwindigkeitsbegrenzungen durchzusetzen, Flugverkehr steuerlich zu belasten und Lastverkehr auf die Schiene zu verlagern.
Die Umweltministerin übernimmt die Patenschaft über zwei Schneeleoparden, was sicherlich sehr löblich ist, während der Rechenschaftsbericht zum Klima fachlich eine absolute Katastrophe ist.
Hierüber könnte man fast schon ein Buch schreiben.

v.g.
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Beitragvon energieprojekt » 07.08.2016 09:23 Uhr

Ich würde es nicht politisches Versagen nennen sondern Geldgier und Korruptheit unserer Politiker, verbunden mit einem schon fast perversem Geltungsbedürfnis.......
- während ihrer Arbeitszeit, Nebenjobs mit Stundenlöhnen von 20.000 € annehmen
- Schmiergelder in Millionenhöhe bekommen
- von der Arbeit fernbleiben sich aber als Anwesend melden lassen
-ihren Lebenslauf so basteln wie es ihnen gefällt und damit ihren Arbeitgeber belügen
-Kinderarbeit fördern und dies auch noch öffentlich bekanntmachen dürfen und dafür Steuergelder einstreichen
-all dies mit der Ausrede "so sind halt die Gesetze" (welche sie einfach selbst passend schreiben)
-in einem selbst geschaffenen, rechtsfreien Raum leben
dies könnte man noch Seitenlang fortführen.
Aber hier zeigen sich die Gründe warum nichts voran geht und jeder Fortschritt ausgebremst wird
Udo
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Beitragvon EEWELT » 18.08.2016 17:15 Uhr

Ziemlich offtopic!
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Beitragvon EEWELT » 18.08.2016 17:27 Uhr

Zum Thema:
Arbeiten für den nächsten Bauabschnitt beginnen
Das Netzanschlussvorhaben „Ostwind 1“ vom Netzbetreiber 50Hertz für das Windpark Cluster „Westlicher Adlergrund“ gut 40 Kilometer vor Rügen kommt planmäßig voran. Bereits im Juni 2016 hat das englische Spezialschiff „Cable Enterprise“ einen 27 Kilometer langen Bauabschnitt des 90 Kilometer langen Seekabels bis zur Umspannplattform „Andalucía“ verlegt. Nun wird ein weiteres Segment mit einer Länge von 25 Kilometern in den Ostseegrund gelegt. Pro Tag werden mindestens zwei Kilometer Seekabel in die geforderte Legetiefe von 1,50 Metern platziert. Der dritte Bauabschnitt ist rd. 40 Kilometer lang und verläuft durch Flachwasser.
http://www.iwr.de/news.php?id=31904

Warum sollte dies also in Flüssen nicht funktionieren?

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Beitragvon EEWELT » 23.09.2016 14:25 Uhr

So wie es aussieht sind die Erdkabel auch nicht der große Wurf. Unbestritten bleibt aber die Notwendigkeit von starken Netzen. Dann bleibt wohl nur noch die Variante "Stromleitungen in den Flüssen übrig!
http://www.onetz.de/konnersreuth/vermis ... 98267.html

Quer durch alle Fraktionen äußerten Konnersreuther Markträte Kritik an der geplanten Verlegung von Stromtrassen unter der Erde. Genannt wurden hohe Kosten und negative Folgen für die Landwirtschaft.

Einigkeit herrschte im Marktrat, dass eine offizielle Stellungnahme erst abgegeben wird, wenn die Trassenführung bekannt ist. Wichtig sei ein "bevölkerungsverträglicher Ausbau", so die Forderung des Gremiums. Edgar Wenisch (SPD) gab zu bedenken, dass Stromleitungen unter der Erde bis zu zehnmal mehr kosteten als Überlandleitungen. Seiner Meinung nach seien Erdkabel deshalb kein Allheilmittel. Uwe Rosner (CSU) warf ein, dass der Bauernverband Widerstand gegen eine umfassende unterirdische Trassenverlegung ankündigt habe. Rosner plädierte dafür, mit Einwendungen aber noch abzuwarten. Siegfried Schiml (Freie Wähler) befürchtete einen enormen Flächenverbrauch. "Diese Flächen gehen der Landwirtschaft verloren." Sein Fraktionskollege Reinhard Wurm ergänzte, dass für die neuen Leitungen eine Breite von mindestens 40 Metern nötig sei. Allerdings erinnerte er daran, dass auch Gasleitungen unter Feldern verliefen - also sei dies womöglich auch bei Stromleitungen möglich.
Verlauf abwarten

Bürgermeister Max Bindl forderte Edgar Wenisch auf, seine Stellungnahme schriftlich einzureichen, so dass sie für das Anhörungsverfahren berücksichtigt werden kann. Peter Andritzky (CSU) bat abschließend darum, doch erst einmal den möglichen Trassenverlauf abzuwarten, was auf allgemeine Zustimmung stieß.
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Beitragvon EEWELT » 12.10.2016 17:02 Uhr

Ach, da haben sich auch andere darüber Gedanken gemacht:

http://www.sonnenenergie.de/sonnenenerg ... legung.pdf

Besonders bemerkenswert:

Welche Strecken/Trassen kämen für eine solche Onshore-OffshoreVerlegung in Frage? Erstens der nördliche Teil der A-Trasse: Sie stimmt in diesem Verlauf weitgehend mit der Ems, dem Dortmund-Ems-Kanal und dem Rhein-Herne-Kanal überein. Zweitens lässt sich ein Teil der südlichen D-Trasse im Main-Donau-Kanal verlegen. Drittens wäre es bei einer gewissen Umplanung möglich, die C-Trasse „SuedLink“ durch den Elbe-Seiten- und den Mittelland-Kanal nach Süden zumindest bis Salzgitter zu führen.
Insgesamt lassen sich durch die Onshore-Offshore-Verlegung erhebliche Ressourcen, insbesondere zeitliche und finanzielle einsparen, ganz gleich, wie das künftige Stromnetz Deutschlands 2030 einmal aussehen wird. Schließlich ist es nicht „in Stein gemeißelt“, dass der Strom in Zukunft immer von Nord nach Süd fließt: in windschwachen Zeiten wird auch die norddeutsche Industrie für den Solarstrom aus dem Süden dankbar sein.

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