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SF Thermi II Dresden
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Beitragvon SF Thermi II Dresden » 26.10.2014 10:39 Uhr

Hallo Forengemeinde,

wie immer hab ich mal wieder eines meiner vielen Probleme, welches ich hiermit darstellen möchte.

Wie immer zuerst meine Fragen:

Wer beauftragt die jährliche Wartung bzw. mit wem stimmt Solarfocus den Wartungstermin ab?

Ist es zulässig und üblich, ohne Anfrage an den Kunden bzw. ohne Einverständnis des Kunden ca.1,5 Monate vor Ablauf der Jahresfrist seit Erstinbetriebnahme die Wartung durchzuführen?

Wenn man das Solarfocus-Powerpaket abgeschlossen hat, hat man dann auch Anrecht darauf, dass die Wartung vollständig entsprechend der Beschreibung des Pakets erfolgt? Oder dürfen Teile der Arbeiten weggelassen werden und muss der Kunde das hinnehmen?

Ist es üblich, dass am Folgetag der Wartung durch den gleichen Kundendienstler plötzlich diverse Probleme dokumentiert werden, die meiner Meinung nach am Vortag hätten bereits festgestellt werden müssen?

Ist es üblich, dass der Kunde den Kundendienstler auf Bauteil-, Steuerungs- und Einstellprobleme hinweisen muss oder ist der Kundendienstler im Normalfall pfiffiger als der Kunde und merkt es selbst?

Muss ich diese sogenannte Wartung bezahlen, obwohl die Wartung meiner Meinung nach nicht vollständig durchgeführt wurde und auch keiner von uns das Kundendienstprotokoll unterschrieben hat?

Darf der Preis für die Wartung ohne vorherige Ankündigung von 243,- auf 259,- Euro netto erhöht werden oder ist der Kunde über Preiserhöhungen vor der Leistungserbringung zu informieren?

Dürfen Mahngebühren erhoben werden, wenn das erste überhaupt erhaltene Schreiben die "Letzte Zahlungserinnerung" ist?

Habe ich das Recht auf eine erneute und kostenfreie Wartung, wenn Teile der Anlage zum Zeitpunkt der letzten Wartung nicht funktioniert haben bzw. zum Teil heute noch nicht bzw. nicht wieder funktionieren oder die Wartung nicht vollständig durchgeführt wurde?

Muss bei dem Wartungsprotokoll bei jeder Zeile ein Haken gesetzt werden bzw. müssen die Teile, die sich nicht durchführen lassen, gestrichen werden?

Falls ich noch Fragen vergessen habe, kann ich die ja später noch in diesem Thread schreiben.

So, jetzt zum Sachverhalt:

Ich habe dieser Tage per Post eine "Letzte Zahlungserinnerung" von Solarfocus über genau 320,74 Euro brutto erhalten. Da ich damit nichts anfangen konnte, habe ich Solarfocus angemailt und nachgehakt, worauf sich diese Mahnung bezieht.

Im Ergebnis meiner Anfrage kam eine Mail ohne jegliche einleitende Höflichkeitsfloskel, z.B. "Sehr geehrter Herr X" oder "Hallo") und ohne jegliche Erklärung.

Im Anhang befand sich aber eine Rechnung für einen Kesselservice entsprechend "Power Paket", der bei mir am 28.08.14 durchgeführt worden sein soll.

An dem 28.August 2014 war Folgendes: Die Heizungsbaufirma "Gebäudetechnik Ledwig Großharthau" war damit zugange, meine Speicher zu ersetzen, die Solaranlage umzubauen und etliche Kleinarbeiten durchzuführen bzw. durchführen zu wollen. Die Arbeiten wurden teils im Rahmen von Garantieleistungen (damals brandaktuelles Thema: Solarfokus Hyko-Speicher undicht) und teils im Rahmen von Nachbesserungen/Nacherfüllungen, die unser Anwalt zum Teil schon im letztem Jahr angemahnt hat, durchgeführt.

In diesem Zusammenhang war der Kundendienstler von Solarfocus, Herr Preuß, da, um verschiedene Komponenten inbetriebzunehmen und diverse Fehler/Probleme zu beseitigen bzw. zu prüfen. Und da hat er gleich mal ca. 1,5 Monate vor Ablauf der Jahresfrist (Erstinbetriebnahme der Anlage letztes Jahr im Oktober) die Jahreswartung mitgemacht.

Wie aus dem Wartungsprotokoll, welches mir in der Folgewoche per Mail von Solarfocus zugesandt wurde, hervorgeht, waren u.a.

"keine sichtbaren Schäden, die den ordentlichen Betrieb behindern"

vorhanden.

Hier mal das Wartungsprotokoll und die Wartungspunkte gemäß Power-Paket

Als ich am Abend nach Hause kam, habe ich sofort diverse Fehler und Probleme an der in meiner Abwesenheit umgebauten Anlage festgestellt (u.a. Sensoren falsch angeschlossen, Sensoren abweichend vom Solarfocus-Schaltschema montiert, Einstellungen der Differenzladung verändert ggü. den früheren Solarfocus-Einstellungen, bestimmte länger schon gemeldete Probleme nicht behoben und und und...).

Daraufhin habe ich am nächsten Morgen mal das Telefon geschwungen und den Kundendienstler gleich selbst kontaktiert. Ergebnis, er kam noch am gleichen Tag gegen 15:15 Uhr rum und war dann bis etwa 20:30 Uhr damit beschäftigt, Einstellungen und Sensorpositionen zu prüfen und zu korrigieren, einen Sensor zu tauschen, die Kesselleistung von 27-30 KW auf die gekauften 22 KW(siehe Wartungsprotokoll oben links) zurückzustellen, viele viele Probleme und Fragen teils neu und teils erneut aufzunehmen und und und.

Und all diese Arbeiten, obwohl doch am Vortag die Wartung gelaufen ist, wo laut Beschreibung des Powerpakets u.a.:

- Funktionsüberprüfung aller angeschlossenen Mess- und Regelgeräte
- Wirkungsgrad- und Einstellmessung

hätten durchgeführt werden müssen?

Den Haken für "Funktion der Gesamtanlage / Wirkungsgrad" hat der KD-Mann nicht gesetzt, hat er meiner Meinung nach daher nicht geprüft. Warum auch immer?

Die Funktionsüberprüfung aller angeschlossenen Mess- und Regelgeräte kann er meiner Meinung nach auch nicht bzw. zumindest nicht vollständig oder nicht fachkundig durchgeführt haben, sonst hätten wir ja nicht am nächsten Tag wieder dagestanden und zumindest Teile der Probleme behoben bzw. immerhin mal dokumentiert.

Und damit komme ich zu den eingangs gestellten Fragen...

Vielen Dank für das Lesen dieses Beitrags.

Ich hoffe auf Eure Unterstützung bei der Beantwortung meiner Fragen.

Viele Grüße

Gerald
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Beitragvon SF Thermi II Dresden » 27.10.2014 04:58 Uhr

Hallo Forengemeinde,

da hab ich doch gestern noch beim Zettelsortieren ein an uns gerichtetes Schreiben von Solarfocus vom 17.01.14 gefunden. Dies ist als

Garantiepass - Wartungsvertrag

deklariert.

In diesem Schreiben wird mitgeteilt, dass die Wartung ca. 12-14 Monate nach dem Inbetriebnahmedatum erfolgt.

Die Inbetriebnahme war bei mir am 09.10.2013, die erste Wartung ja laut Protokoll am 28.08.2014.

Was meint ihr dazu? Sind ca. 10,5 Monate zw. Inbetriebnahme und Wartung genauso gut wie ca. 12-14 Monate?

Oder machen wir über die Jahre miese, wenn die Wartung weiter in so knappen Intervallen abläuft?

Wäre es nicht auch besser, wenn die Wartung innerhalb der Heizsaison stattfinden würde?

Alle wieviel Monate kommt denn bei Euch unabhängig vom Kesselhersteller der Wartungsdienst?

Bzw. mal speziell die Frage an die Solarfocus-Kesselbesitzer: Alle wieviel Monate kommt bei Euch der Wartungsdienst von Solarfocus?

Noch was anderes ist mir am Garantiepass im Vergleich zur Rechnung aufgefallen.

Im Garantiepass vom 17.01.2014 wird mir die Wartung mit 243 Euro netto angezeigt, so wie im 2013 übergebenen Wartungsvertrag angezeigt. Im Widerspruch dazu wird mir mit Rechnung vom 01.09.2014 angezeigt, dass ab 01.01.2014 eine Preisanpassung erfolgt ist. Da reden wir dann mal von 259 Euro netto.

Was zählt denn nun für eine Preisansage für die Wartung im aktuellen Jahr?

Hier geht es zu den Unterlagen

Was mich auch wundert ist, dass ich ab und zu Post von Solarfocus mit deutscher Adresse und manchmal mit österreicher Adresse bekomme.

Wer ist denn nun mein Ansprech- bzw. Vertragspartner?

Fragen über Fragen, vielleicht hat ja jemand von den Forenlesern eine oder mehrere hilfreiche Antworten für mich.

Vielen Dank für Eure Bemühungen

Viele Grüße

Gerald
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Beitragvon SF Thermi II Dresden » 08.11.2014 22:43 Uhr

Hallo,

hier mal kurz als Feedback, wie es in dieser Sache weitergegangen ist.

Ich habe ja Solarfocus dahingehend mit meinen sinngemäß bereits im Forum gestellten Fragen und einem Tip zur Adressberichtigung angeschrieben, hier die Antwort einer Solarfocus-Mitarbeiterin:

----------------------------------------------------------------------
"Guten Morgen Herr.....!

Ich möchte mich für die Unannehmlichkeiten entschuldigen und darf Ihnen laut Herrn Postlmayr, Abteilungsleiter Service, wie folgt antworten.

Bezüglich der Hausnummer haben wir die Daten sofort geändert und bitten um Entschuldigung, jedoch kam die Rechnung bzw. die ersten beiden Mahnungen nicht zu uns retour, damit wir Kenntnis davon erhalten hätten, dass Ihnen die Rechnung gar nicht vorliegt und etwas nicht stimmt.

Bis zur Klärung des Sachverhaltes mit Firma Ledwig werden wir die Rechnung natürlich umgehend ruhig stellen und können Ihnen zusagen, dass die Wartung demnach auch wiederholt wird."
----------------------------------------------------------------------

So, das Ergebnis von vielen vielen Fragen an Solarfocus ist meiner Meinung nach, dass man keine wirklich ergiebigen Antworten (wenn ich richtig gezählt habe auf im Wesentlichen 11 Fragen) erhält.

Einzig positive Nachricht, ich muss erstmal nicht zahlen...

Und die Wartung wird wiederholt...Obwohl sich für mich natürlich die Frage stellt, ob ich Solarfocus-Mitarbeiter schon wieder hier im Hause haben möchte, die kennen sich auf Grund der Häufung der bisherigen Vororttermine meiner Meinung nach bald schon besser bei mir aus als ich.

Ach so, man entschuldigt sich bzw. bittet um Entschuldigung...Das ist aber nichts Neues für mich, sowas habe ich von Solarfocus schon das ein oder andere Mal geschrieben bzw. mündlich gesagt bekommen.

Hilft uns halt nur nicht so richtig, wenn man mit den ganzen Störungen, Mängeln und Problemen seit nunmehr teilweise über einem Jahr seit Neukauf dasitzt und sich meiner Meinung nach nichts so richtig bewegt.

Wenn überhaupt kommt mal ein Versuch, Teile der Probleme zu lösen. Häufig blieb es bisher beim Versuch, was man ja aus dem ein oder anderen meiner bisherigen Beiträge auch herauslesen kann.

Ich bin mal gespannt, wie es weitergeht.

Ich kann auf Grund meiner bisherigen Erfahrungen nur jedem empfehlen, äußerst wachsam zu sein.

Viele Grüße

Gerald


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Beitragvon SF Thermi II Dresden » 17.12.2015 23:39 Uhr

Hallo Forengemeinde,

hier mal wieder ein Nachtrag zum Thema Jahreswartung durch SOLARFOCUS-"FACHPERSONAL".

Die diesjährige Wartung war am 19.11.2015, diesmal waren der Solarfocus-Kundendienstler und der Leiter vom Solarfocus-Service, Herr Postlmayr (höchstpersönlich aus Österreich angereist), also gleich zwei "Experten" bei mir zugange.

Was dabei rausgekommen ist, wenn sich das geeignete Fachpersonal (wer soll es können, wenn nicht die Mitarbeiter des Herstellers?) mal wieder an meiner Anlage vergeht, ist auszugsweise hier

topic,11 620,-solarfocus-therminator-ii-2-probleme-stoerungen-25.html
zu lesen.

Das Pikante ist natürlich wieder einmal, dass man im gleichen Atemzuge mit den paar Reparaturversuchen die Jahreswartung, die laut Wartungsvertrag u.a. eine "Funktionsüberprüfung aller angeschlossenen Mess- und Regelgeräte" enthält, mit durchgeführt hat.

Klar, dass man dabei zwar die Überprüfung der Sensoren bestätigt, aber offensichtlich wie auch im Jahr 2014 (siehe Eingangsbeitrag) diese eher nicht oder zumindest nicht fachgerecht geprüft hat. Ansonsten hätte wohl auffallen müssen, dass u.a. bei dem selbst soeben frisch gewechselten Sensor X44 ein falscher Sensortyp eingestellt ist und irgendwelche Kabelverbindungen nicht so wirklich in Ordnung sind. Na gut, ist der Herr Postlmayr halt in seiner Funktion als Leiter vom Solarfocus-Service abend 20:40 Uhr nach meiner Störungsmeldung nochmal angetrabt, die Zeit von 08:20 bis 14:45 Uhr des gleichen Tages hat scheinbar für eine ordentliche Bearbeitung des Auftrags nicht gereicht. Ich kenne so ein Verhalten der Solarfocus-Truppen schon aus den letzten Jahren, insbesondere, dass man gern wegen ein und der gleichen Sache mehrfach erscheint, und es dann, wie auch hier mit dem X44-Sensor immer noch nicht funktioniert. Vielleicht gefällt es denen auch bei mir im Heizungsraum, nach den vielen Tagen der versuchten Reparatur und Nachbesserung der letzten beiden Jahre kennen die meinen Heizungsraum besser als ich?
Super ist natürlich, dass die Mängel diesmal gleich von zwei Solarfocus-Mannen nicht bemerkt worden sind, der Solarfocus-KDler im letzten Jahr ist ja wenigstens noch allein, wenn auch scheinbar gern mehrfach erschienen. Sind es also in gut zwei Jahren schon drei Solarfocus-Männer, die offensichtlich gern mal einen schlechten Tag haben? Andere Solarfocus-KDler hab ich noch nicht kennengelernt, wieviel Leute haben die im Außendienst? Gibt es noch bessere bzw. einfach welche, die einmal kommen und so lange arbeiten, bis der Krempel geht? Oder kann man das bei Solarfocus nicht erwarten, was ich ehrlich gesagt innerlich befürchte? Oder kann ich nicht erwarten, dass meine Solarfocus-Komplettanlage jemals ordentlich funktioniert?

Auch wurden bei den Arbeiten im November andere Mängel, die schon teils etwa 2 Jahre bekannt sind, und teils seit über einem Jahr von Solarfocus zur Reparatur zugesagt worden sind, natürlich nicht in Ordnung gebracht. Teils hat man es, soweit für mich erkennbar, nichtmal im Ansatz versucht bzw. möglicherweise das ein oder andere auf Grund der über 80 Punkte umfassenden Liste beim Gericht schlichtweg übersehen.

Jetzt kommt aber das wirklich Fetzige, ich würde fast das Dreiste dazu sagen. Vorgestern, sprich Dienstag, den 15.12.15 liegt bei mir eine Solarfocus-Rechnung über 308,21 Euro im Kasten. Ratet mal, wofür? Richtig, für die Jahreswartung!


Respekt, man doktert meiner Meinung nach nur rum, muss aufgrund eigener über den Tag begangener Fehler dem Kunden auch noch den kompletten Abend vermiesen, bekommt den Kram dann immer noch nicht in Griff, hat dann offensichtlich auch Tage später keine Mauke zur nochmaligen Nachbesserung und schickt für die "bombastisch fachgerecht erbrachte Leistung" auch noch eine fette Rechnung!

Das ist mir dann doch etwas zu arg.

Irgendwie kommt mir da so in den Sinn, dass einem nur Geld zusteht, wenn man die vertraglich vereinbarte Leistung erbracht hat? Sehe ich das falsch?
Nur ich bin damals so verschattet gewesen, die Gesamtrechnung, wenn auch unter Vorbehalt, zu bezahlen, obwohl noch Mängel und Restleistungen offen waren. Was nach dem Kauf einer Solarfocus-Komplettanlage passiert, wenn man bezahlt, könnt Ihr in meinen anderen Beiträgen lesen.
Doof ist man doch erst, wenn man den gleichen Fehler zweimal macht, oder?

Auch interessant ist, dass die Rechnung bereits auf den 04.12.15 datiert ist, eine Zahlung innerhalb von 8 Tagen vorsieht und natürlich erst nach 11 Tagen im Kasten liegt.
Braucht ein Brief aus Österreich wirklich so lange nach Deutschland? Oder liegt es vielleicht daran, dass man zuerst meinen Nachnamen und dann ohne Nutzung eines Kommas (Kommasetzung kann Leben retten) meinen Vornamen im Adressblock dahintersetzt? Vielleicht hat die Post auch länger gebraucht, den Herrn Gerald zu finden...Hmmh, für Solarfocus wäre das meiner Meinung nach möglicherweise eine plausible Erklärung, gern sind dort, von mir gefühlt, ja mal die anderen schuld...Oder ist die Geschichte mit dem deutlichen Versatz zw. Rechnungsdatum und Posteingang irgendeiner juristischen Garstigkeit zu verdanken?
Und wie kann es sein, dass auf dem Briefkopf eine deutsche Solarfocus-Adresse steht und der Ort, an dem die Rechnung ausgestellt worden sein soll, "Heppenheim" heißt? Heißt für mich, Rechnung wurde erstellt in Deutschland und verschickt aus Österreich und von dort ist die dann wieder zurück nach Deutschland und zu mir...Die Sachbearbeiterin hat natürlich wiederum eine "at"-Email-Endung. Was ist das für ein Geschäftsgebilde? Oder gibt es in Heppenheim keine Briefkästen?

Auch kann ich mich noch gut daran erinnern, dass die Wartung aus dem Jahr 2014 laut Ansage von Solarfocus wiederholt werden sollte, was dann wohl diese heute dargestellte Wartung vor wenigen Wochen war. Auch wurde mir zugesagt, dass die Wartungsrechnung wohl ruhiggestellt würde, bis der Sachverhalt (also der Rechtsstreit mit meinem Heizungsbauer - und mittlererweile auch mit Solarfocus selbst) geklärt wäre. Komisch, irgendwas habe ich da wohl falsch verstanden, das Gerichtsverfahren ist vor dem Landgericht so richtig im vollen Gange, aber leider, und da kommt meine Ungeduld ins Spiel, immer noch nicht geklärt. Aber die Rechnung kommt trotzdem? Hab ich vielleicht das Ende des Verfahrens verpasst? Haben der Handwerker und Solarfocus das Verfahren möglicherweise längst verloren und versuchen nun, meine rechtlich fixierten Ansprüche wenigstens noch im Promillebereich zu schmälern?

Was meint Ihr, ist das legitim, wenn ich den Rechnungsbetrag bis zur Klärung des Rechtsstreits bzw. einer endlich mal ordentlich bzw. dann gern auch ausnahmsweise vollständig erbrachten Leistung zurückbehalte?

Vielen Dank für das Lesen des nun doch mal wieder längeren Textes.

Viele Grüße aus Dresden

Gerald

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Beitragvon energieprojekt » 18.12.2015 09:20 Uhr

Hallo Gerald einen regenerativen Gruß nach Dresden......
Ob du die Rechnung bis zur Klärung nicht bezahlen brauchst oder sollst muss dir dein Anwalt beantworten. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen Mängelrüge, RE zurückhalten mit dem beliebten Hinweis auf ein schwebendes Verfahren......
Zum Thema Arbeitsweise und Arbeitsleistung kann ich dir nur sagen es ist halt Solarfocus (dies mag nun jeder bewerten wie er möchte)
Eine Lösung hatte ich dir ja auch schon genannt
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon kanarenfrost » 18.12.2015 12:33 Uhr

Mensch Gerald,
Deiner Auflistung nach scheinst du ja ein gesamtes Anwaltsbüro für dich zu benötigen.
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Beitragvon SF Thermi II Dresden » 24.01.2016 11:44 Uhr

Hallo Leute,

hier mal kurz der aktuelle Status zum Thema Wartung und Wartungsrechnung.

Mein Anwalt hat Ende 2015 darauf hingewiesen, dass wir den Ausgleich der Rechnung aus diversen Gründen (Details dazu hatte ich schon vorangehend beschrieben) zunächst nicht vornehmen werden.

Als Reaktion kam Anfang 2016 vom Solarfocus-Anwalt ein Schreiben, in dem der ein oder andere Sachverhalt zumindest in meinen Augen etwas tatsachenverdreht dargestellt wurde. Naja, ich persönlich gehe mal davon aus, dass ihn seine Mandanten auch nicht ausreichend informieren oder er einfach, und das ist sicher in dieser Aktion nicht schwer, den Überblick darüber, was seine Mandanten schon alles verbockt haben, verloren hat.
Auch scheint es mir irgendwie, als ob er unsere Argumentationsführung überlesen hat...

Naja, er teilt weiterhin mit, dass, wenn wir nicht zahlen, er sich Klageauftrag erteilen lassen müsste.

Hmmh, lässt mich irgendwie nicht erzittern, zumal ich das auch irgendwie nicht mag, wenn man in meinen Augen versucht, mich einzuschüchtern bzw. mich zu bedrohen oder mir irgendwas anzudrohen. Ich zahle weiterhin erstmal nicht, meine Argumente bzgl. Zurückbehaltung der Rechnungssumme müsste dann halt ein unparteiischer Dritter beurteilen.
Auf ein juristisches Verfahren mehr oder weniger (Zwei laufen ja schon wegen der Solarfocus-Heizung --- einmal Zivil- und einmal Strafverfahren) kommt es mir nun auch nicht mehr an.

Zumal ich mich frage, wie Solarfocus belegen möchte, dass die Wartung vom Tage fachgerecht und ordnungsgemäß durchgeführt wurde, wenn man am späten Abend des gleichen Tages erneut erscheinen musste, um zu versuchen, die Sachen, die am Tage offensichtlich doch nicht so ganz ordnungsgemäß durchgeführt worden sind, in Ordnung zu bringen und bestimmte Dinge immer noch nicht ordentlich funktionieren.

Nun bin ich mal gespannt, wann das Klageschreiben kommt.

Vielleicht bluffen die auch? Was meint Ihr? Wagen die es bei der Vorgeschichte?

Kennt jemand jemanden, der schon von Solarfocus verklagt wurde oder kennt Ihr nur Leute, die Solarfocus verklagen bzw. verklagen wollen? Vielleicht bin ich ja der erste Endkunde, den Solarfocus jemals versucht hat, zu verklagen? Gehe ich dann in die Geschichtsbücher ein?

Naja, wir werden sehen. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Viele Grüße

Gerald

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Beitragvon energieprojekt » 24.01.2016 14:03 Uhr

Hallo Gerald, du wirst hier wohl wenig Hilfe zum "schwebenden Verfahren " bekommen. Ich rate dir einfach einen Rechtsbeistand hin zu zuziehen. Das "breittreten" hier führt am Ende nur dazu das sich die Fronten weiter verhärten, ob dir das hilft wage ich zu bezweifeln
Udo
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Beitragvon SF Thermi II Dresden » 14.08.2016 16:03 Uhr

Hallo Forengemeinde,

hier mal wieder eine kleine Neuigkeit zum Thema Wartungsrechnung.

Hab ich doch tatsächlich Post vom Amtsgericht bekommen, Solarfocus verklagt mich wegen der von uns nicht bezahlten letzten Rechnung zur Wartung im November 2015.

Dass wir die Summe aus bestimmten Gründen zurückhalten, scheint, soweit ich das verstehe, uninteressant.

Nun bin ich ja mal gespannt, wie sie belegen wollen, dass Ihnen bei der Vorgeschichte zur Wartung die vollständige Rechnungssumme zusteht.

Meiner Meinung nach ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass man u.a. für zumindest in meinen Augen nicht fachgerecht und unvollständig durchgeführte Arbeiten die volle Rechnungssumme fordern kann. Aber das wird dann wohl ein unparteiischer Dritter entscheiden müssen...

Was meint Ihr? Steht Solarfocus bei der Vorgeschichte die volle Rechnungssumme für die Wartung zu?

Ich untermauere die Frage mal mit einem Beispiel: Ihr liefert Euer Auto zum Jahresservice/zur Jahreswartung während der Garantiezeit ab, viele Defekte wurden bereits vor längerer Zeit und mehrfach angesagt, da das als Neuwagen gekaufte Auto einen Haufen Macken und ständige Störungen hat, die auch bei vielen vorangehenden Reparaturarbeiten nicht abgestellt worden sind. Im Zuge dieser Wartung werden auch gleich mehrere Reparaturen durchgeführt, das dauert auch gleich mal etliche Stunden mehr als eine normale Wartung. Ein paar Stunden nach Rückgabe meldet Euch das Auto schon wieder Störungen und bleibt einfach stehen, obwohl ihr es eigentlich gerade dringend braucht. Zu unchristlicher abendlicher Tageszeit werden dann weitere Reparaturen am Auto und Teilarbeiten durchgeführt, die bei den vorangehenden Arbeiten des gleichen Tages vergessen wurden (Fahrzeug vollständig überprüfen, Zündkerzen festschrauben, Öldeckel zuschrauben, neu verbaute Teile im Steuergerät richtig anlernen). Ihr hattet durch diese ungeplante Zusatzaktion Ärger und Zeitverlust und habt das Gefühl, dass das Auto immer noch nicht ordentlich geht, da u.a. bestimmte bereits seit längerem angesagte Fehler gar nicht repariert worden sind und scheinbar neue Fehler vorliegen, wofür sich aber keiner verantwortlich zu fühlen scheint.

Was würdet Ihr machen? Die anschließend aufgerufene Wartungsrechnung vollständig begleichen? Oder lieber zurückhalten und auf Klärung des Sachverhalts warten?

Spannend finde ich ja, dass die Klage wegen der Wartungsrechnung kurz nach Eingang des Sachverständigengutachtens aus unserem Zivilverfahren gegen Handwerker und Solarfocus eingereicht wurde und nicht schon ein halbes Jahr vorher, wo uns die Klage angedroht wurde. Ist das als Retourekutsche dafür zu bewerten, dass ich Missstände offen anspreche und nun etliches schwarz auf weiß bestätigt wurde?
Oder ist das Gutachten nicht klar genug? In meinen Augen sollte sich Solarfocus bei dem meiner Meinung nach eineindeutigen Gutachtenergebnis schämen, überhaupt nur den Gedanken zu haben, noch Geld zu verlangen. Meiner Meinung nach angemessener und cleverer wäre es doch, den Geldbeutel aufzumachen, die Anlage zurückzukaufen und zu hoffen, dass kein weiterer Mitmensch erfährt, welche Unmengen an Baugruppen an Solarfocus-Anlagen über Jahre Probleme machen können? Oder will man einfach einen Part schaffen, um die Rückkaufsumme zu schmälern?

Ich frag mich immer wieder, von wem Solarfocus beraten wird. Eins ist Fakt, Anwälte verdienen an der Aktion, ein ggf. zu Rate gezogener gerichtlicher Sachverständiger auch. Aber wird Solarfocus dadurch erfolgreich sein oder bekommen sie durch unser Rechtssystem Grenzen aufgezeigt? Für mich bestätigt sich durch diese Aktion nur mein Bild von Solarfocus, was ich schon seit Jahren habe...

Naja, schauen wir mal, was die Rechtssprechung dazu sagt.

Ich werde bei Neuigkeiten wieder dazu berichten.

Viele Grüße

Gerald

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