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Beitragvon jobas2 » 11.06.2016 19:48 Uhr

Guggst du einfach ob auf deinem Solar MAG 3bar draufsteht und wenn das Druckmanometer ebenfalls nur 3bar anzeigt hat dein Fachmann viele Jahre gepennt. 8)

Lösung einfach Solarflüssigkeit nachfüllen!
Zur Not tut es auch Leitungswasser wenn die Brühe eh getauscht werden soll, bei mir schon 16Jahre drinnen, wird aber jetzt Zeit.
Zuletzt geändert von jobas2 am 11.06.2016 19:55, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon energieprojekt » 11.06.2016 19:54 Uhr

Hallo WP-Fan ich muss dich leider verbessern. Am Ausdehnungsgefäß ist zwar kein Kappenventil verbaut allerdings eine Schnellverschraubung mit Verschlußventil welches die gleiche Funktion hat. In dem Moment wo du die Verschraubung des Ausdehnungsgefäßes löst kannst du dieses nach unten wegnehmen und ein integriertes Ventil schließt.
Was mir allerdings noch aufgefallen ist sind die Pressfittings wenn hier nicht die richtigen Dichtungen verwendet wurden hätte ich eine Erklärung für den Lufteintritt.
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon WP Fan » 11.06.2016 20:03 Uhr

Hallo Udo,
ja, hab ich nicht gesehen...dann ist dies zumindest schon mal positiv ;)
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Beitragvon jobas2 » 11.06.2016 20:13 Uhr

Habe auch eine baulich bedingt Problematisch zu entlüftende Solaranlage.
Hatte sie daher selbstentlüftend aufgebaut, früher 30-150Watt Pumpe und einen Solar-Spirovent für Wartung und Inbetriebnahme.

Nun war aber mal die Pumpe hinüber, also neue Hocheffpumpe rein, seither hat sie es im Sommer schon einpaarmal nicht mehr gepackt die heiße Wassersäule mit nur noch 10-20Watt anzuschieben.

Bei dem EU Spielzeug stelle ich den ganzen Sommer die Pumpe nun auf 40Watt Höchstleistung.

Die alte Elektronische 150Watt hatte viel mehr Druck beim Anlaufen und reduzierte dann auch die Leistung auf 30Watt.
Mit ihr kam es in 16Jahren nicht einmal vor, das sie eine stagnierte Anlage nicht mehr anschieben konnte.

Luft ist in meiner Solaranlage immer vorhanden wenn sie einmal stagniert hatte, das ist für diese Art Normal.
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Beitragvon energieprojekt » 12.06.2016 10:49 Uhr

Hallo Jobas, ich habe sowohl Kleinanlagen als auch Großanlagen gebaut (100- 4000m²) und kann dir sagen das Luft in einem geschlossenen System nichts zu suchen hat.
Die bei der Befüllung zwangsläufig enthaltene Luft wird bein spülen entfernt oder mittels geeigneter Entlüfter ausgeschieden. Bei einem geschlossenen System sollte kein Lufteintritt im laufenden Betrieb mehr erfolgen (wenn doch ist es kein geschlossenes System !)
In vielen Fällen liegt die Problematik an nicht geeigneten Materialien (zb nicht Glykolbeständigen Dichtungen),falsche Auslegung des Membranausdehnungsgefäßes, bzw falsche Druckeinstellung. Ein weiteres Problem können falsch eingebaute Pumpen sein (Kavitation). Die vom Hersteller gelieferten Produkte (Kollektoren, Rohrleitungen, Speicher, Wärmetauscher usw) sollten annähernd sauerstoffdicht sein. Der Fehler liegt meist in nicht fachgerechter Montage oder Planung
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon WP Fan » 16.06.2016 21:45 Uhr

wenn ein geschlossenes System so dicht sein sollte, das gar keine Luft mehr eintreten kann und man beim spülen bereits die Luft aus den Rohren entfernt, benötigt man doch eigentlich gar keine Luftabscheider mehr, oder? :wink:

ich denke eher, das Du, Udo, bei Deinen Anlagen ab 100qm-Kollektorfläche immer mit Pufferspeichern gearbeitet hast, welche mit ca. 85°C beladen wurden und die Anlagenschutzfunktionen Kollektorkühlung und Speicherkühlung im Regler eingestellt hatten.
Hier hat man dann eben wesentlich kürzere, mit sehr hohen Kollektortemperaturen einhergehenden Anlagenstillstandzeiten.
Bei einer kleinen Brauchwasseranlage mit Speicher-max.Sollwert von 60°C ist das schon anders. Da hat man sehr oft und lange dann 160-170°C Stillstandstemperatur oben am Kollektor und selbst mit korrekt ausgelegtem und eingestelltem AG gast die Solaranlage an den üblicherweise flachdichtenden Verschraubungen am Kollektor aus. Sicherlich nur ein bischen jedesmal, aber beim Abkühlen der Kollektortemperatur wird dann ein bischen Luft mit in den Solarkreis eingesaugt
Das ist jedesmal eher minimal, aber nach 2-3Jahren kann sich eben soviel Luft oben im Solarkreis angesammelt haben, das der Volumenstrom im Solarkreis sinkt und wenig bis kein Wärmeeintrag im Speicher mehr erfolgt.

kann mich aber auch täuschen und es ist doch nur ein Mangel bei der Ausführung... :wink:

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Beitragvon energieprojekt » 17.06.2016 07:58 Uhr

Hallo Jürgen dies ist es was ich sage.....
Ein Hersteller schnürt irgendwelche Pakete die dann ein Unternehmen verbaut. In 90% der Fälle werden die Anlagen weder auf den tatsächlichen Bedarf hin gebaut noch vernünftig geplant...
Ich habe letztens noch eine Anlage gesehen 6m² Röhre an 200ltr Boiler spätestens um 10.00h geht das System in den Stillstand.
Am Kollektor oben dann noch Automatiklüfter ohne Absperrung.
Wenn ich eine Anlage mit dem nötigen Sachverstand plane und baue geht diese kaum in den Stillstand und ich habe die Probleme nicht.
Im vorliegenden Fall bin ich mir fast sicher das die Pressverbindungen nicht für Solar gedacht sind.
Aber davon leben eben viele Handwerker.
Gleiches gilt doch auch für das Heizungswasser, da erklärt der Heizungsbauer dem Kunden jährliche Reinigung der Wärmetauscherflächen auf der Brennerseite seien wichtig aber auf der Wasserseite ist schwarze Brühe gut..... Warum behindert Dreck auf der einen Seite und auf der anderen nicht????
Der gleiche Handwerker erzählt dann dem Kunden das ein festklemmendes Thermostatventil normal und verhinderbar ist, zu lösen mit einem Schlag aufs Gehäuse zu beheben.
Der Heizungsbauer der seinem Kunden das plausibel macht kämmt entweder sich oder den Kunden mit einem Vorschlaghammer.
Nur weil man zu faul ist es richtig zu machen werden solche Ammenmärchen erzählt
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz

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