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Pelletzentralheizungen, Holzpelletöfen, Hackgutheizungen, Pelletlagerung, Pelletbefüllung, wasserführende Pelletöfen
carlcarlsson
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Beitragvon carlcarlsson » 16.05.2016 16:52 Uhr

Hallo,

bin gerade dabei ein altes Haus (50er Jahre) zu renovieren. Vollwärmeschutz o.ä. sind nicht vorhanden. Die geziegelten Wände sind innen mit Rigipsplatten verkleidet. Demnächst werde ich die alten Holzfenster noch durch dreifach-verglaste Kunststofffenster ersetzen.

Da keine Zentralheizung vorhanden ist und ich eine "saubere" Alternative zu den zwei alten Ölöfen will, bin ich auf das Thema Pelletofen mit Raumluftverteilung gestoßen.

Nun stehe ich vor der Frage, wie dieser dimensioniert sein soll.

Es gibt zwei Stockwerke. Hab das Ganze mal im Anhang versucht zu skizzieren. (nicht Maßstabsgetreu)

Insgesamt sind ungefähr 90m² zu beheizen. Raumhöhe ca. 2m.
Das Bad verfügt zusätzlich über eine elektrische Fußbodenheizung. Ansonsten will ich die Temperaturen weitestgehend über offene Türen regeln, da der Flur/Treppe ja alle Zimmer verbindet.

Ich hätte nun zwei regelbare Pelletöfen mit den folgenden Leistungsbereichen ins Auge gefasst:

Thermorossi Slimquadro 9: 3,4 - 8,5 kW
Thermorossi Slimquadro 11: 4,5 - 10 kW

Zu meinen Fragen:
Der Preisunterschied beträgt etwas über 1000€ beim Händler. Würde der kleine ausreichen?
Oder wäre der Große denn überhaupt "groß genug" in anbetracht der wohl eher mäßigen Wärmedämmung?

Ich brauche jetzt nicht unbedingt 25°C in jedem Raum, um mich wohl zu fühlen. 18-20°C sind eher so mein Bereich :lol:

Hat jemand weiterhin Erfahrung mit dem Thema Warmluftverteilung oder der Marke Thermorossi?

Danke vorab.

VG
carlcarlsson
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energieprojekt
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Beitragvon energieprojekt » 17.05.2016 07:30 Uhr

guten Morgen carlcarlson, willkommen bei EP24.
Grundsätzlich ist es möglich mit einem Pelletofen mittels Luftverteilung ein Haus wie deines zu beheizen.
Ich habe in der Vergangenheit 3 oder 4 solcher Anlagen geplant und sie funktionieren. Wichtig ist hier natürlich ein vernünftiger Luftaustausch so das es nicht zur Überhitzung einzelner Räume kommt.
Von der Gebäudegeometrie her sollte es bei dir keine größeren Probleme darstellen.
Zu dem von dir Favorisierten Hersteller kann ich wenig sagen.
Ob deren Multiway Air System wirklich eine komplexe Luftheizung darstellt müsste man prüfen.
Mal sehen welche Erfahrungen andere User hier gemacht haben
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon jobas2 » 22.05.2016 15:39 Uhr

Hatte früher Warmluftverteilung es klappte aber nicht wirklich.

Ab 6kw dröhnte die Ascheschublade die Gebläse klapperten und der Kamin brummte.
Mehr als 6kw gingen auch nicht, da er mir nach einigen Stunden Dauerlauf dann fast brannte, Pelletbunker wurde zu heiß.
War auch stark abhängig von der Witterung.
Kaum war der Ofen aus, war es nach 5min auch schon wieder kalt.

Also musste ein Wassergerät mit 22kw und Activesystem her.
Es regelt alle Störungen und die Witterung heraus, nun war erst alles richtig warm, wie gewünscht!
Die Luftverteilung funktioniert bei anderen Hersteller aus Italien angeblich von Hörensagen besser.

Ohne ein Activesystem, eine leise starke Pelletschnecke, gescheite Lüfter zb. von ebm Pabst kommt mir kein Pelletschlucker mehr ins Haus.
Je kleiner die Leistung ist, desto mehr Dreck machen sie, und verbrennen nicht konstant, dann nicht elektronisch per Luftmengenmesser nachgeregelt, ist er nach einem Sack Pellets bereits voll.
Da entweder der Brenntopf zu und hochwächst, oder die Pellets unverbrannt in die Aschelade fliegen.
Je nach Modell und Betriebsart funktionieren 300-1000kg Pellets ohne zu reinigen, die Pelletqualität spielt kaum mehr eine Rolle.

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