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wunderwas
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Beitragvon wunderwas » 11.03.2016 22:55 Uhr

Es geht um ein Mehrparteienhaus mit 11 Gewerbemieteinheiten. Es wurde saniert und im Mai 2014 erstmalig bezogen.
Im Februar 2015 habe wir die Nebenkostenabrechnung für 2014 bekommen mit recht hohen Heizkosten.
Die von allen verbrauchten Einheiten betragen 6076, die Heizkosten für verbrauchte Einheiten betragen 3678,19 Euro (70%), das sind dann 0,60 Euro pro verbrauchter Heizeinheit. Die 30% Grundkosten betragen 1050 Euro für 593m² beheizbare Fläche. Das Haus wird mit einem Blockheizkraftwerk beheizt, der erzeugte Strom wird an uns Mieter verkauft.
Gegen die Nebenkostenabrechnung haben einige der Mieter Widerspruch eingelegt, da wir zwar eine Heizkostenabrechnung von der Techem, aber keine Aufstellung vom Vermieter über die Posten, die sich hinter den Heizkostensummen verbergen, bekommen haben.
Wir haben nun bereits zweimal um Einsicht in die Belege gebeten, woraufhin der Vermieter uns immer wieder nur auf die Techem-abrechnung verwies. In einem Treffen, worum wir dann baten, um die Abrechnung einzusehen, legte der Vermieter uns die Wirtschaftlichkeitsprüfung des Blockheizkraftwerkes vor und verweigerte die Einsicht in die Belege.
Meine Fragen dazu:
>>Ist eine Summe von 0,60 Euro für eine verbrauchte Heizeinheit erfahrungsgemäß realistisch bzw. gibt es Orientierungswerte, wieviel Euro eine Heizeinheit in einem mit Blockheizkraftwerk beheizten Haus kostet?
>> Wie muss die Heizkostenabrechnung eines Blockheizkraft-werkes bzw. die Aufschlüsselung der einzelnen Posten (Wärmeerzeugung, Gasverbrauch für die Wärmeerzeugung, Stromherstellung, Heiznebenkosten usw.) von einem Vermieter für uns Mieter konkret aussehen?
>> Wir möchten nach wie vor die Aufschlüsselung und auch die Belege einsehen. Wie wäre der nächste Schritt?
Ich freu mich über Tips. Danke.

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Beitragvon Deep » 25.11.2018 00:06 Uhr

Sehr interessant
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Beitragvon energieprojekt » 25.11.2018 11:26 Uhr

guten Morgen wunderwas,
nun um hier eine Aussage treffen zu können müsste man schon mehr Infos haben.
Was ist für die eine Heizeinheit ?
-KWh
-Wohnflächeneinheit
-oder oder oder
Bei der Abrechnung von BHKW's kommt es immer wieder zu Diskrepanzen.
Der Energieeinsatz (zb Gas) muss zum einen gesondert erfasst werden und "bedient ja für den Betreiber 2 Ertragsquellen, erstens den Strom den er verkauft und zweitens die Wärme die dann dem Haus zugeführt wird. Reellerweise dürfte er nur den Anteil für die Wärme in die Heizkosten fliessen lassen (was viele natürlich gerne anders machen das sie dann doppelt verdienen können.
Der Nächste Punkt sind die teilweise hohem Wartungskosten welche auch wieder nur anteilig berücksichtigt werden dürften.

Mit deinen Angaben kann man wenig anfangen ohne die Grundlagen zu kennen. Erfahrungsgemäß kann ich dir aber sagen das ein großteil der BHKW's falsch ausgelegt werden es deswegen zu einer wirtschaftlich unbefriedigenden Betriebsweise/Betriebsergebnis kommt das dann halt mit falschen Abrechnungsmodis "optimiert" wird.
Wiederspruch einlegen ist richtig und nichts zahlen bevor ihr alle Unterlagen habt prüfen lassen können. Falls es eng wird würde ich "Realistische Nebenkosten" auf ein Treuhandkonto einzahlen.
Gruß Udo von energieprojekt.biz

Wir haben die Welt von unseren Kindern geliehen und nicht von unseren Eltern geerbt. So sollten wir auch damit umgehen !

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