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Sparflamme
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Beitragvon Sparflamme » 24.02.2016 11:28 Uhr

Hallo Paul,
folgende Infos zu vorhandenen Daten finden Beachtung:

Zum Gebäude:
Baujahr: 1981
Wohnfläche: ca. 180m2
Geschosse: 1 1/2 + Begehbarer Dachboden, Teilunterkellert
Heizung: Elektroheizungen in jedem Raum mit separatem Stromkreis und Holzkamin im Wohnzimmer
Dämmung: Keller ungedämmt, Mauerwerk hat wohl eine Kerndämmung Baujahr 1981, Dach wurde auch im Baujahr 1981 wohl mit 8cm Glaswolle gedämmt, Fenster sind 2 Fach Holz ISO verglast
Besonderheit: Eine Galerie im Treppenhaus, somit dort ca. 5m Deckenhöhe, sehr guter Klinker
8kw PV Anlage von 2006
Geschätzter Energiebedarf: 11kw, mit Kellerdämmung etwa 9kw

Zu Dämmung / Fensteraustausch wurde bereits etwas geschrieben.

Folgende Anregung: Sieh Dir genau die Einspeisevergütung, Laufzeit etc. für die bestehende PV-Anlage an. Momentan sollte die Volleinspeisung (Kappung dürfte es bei dem Altvertrag auch nicht geben) sicher beibehalten werden.
Falls Deine noch zu erstellende Heizlastberechnung in die Richtung der Schätzung kommt, würde ich auch unter Berücksichtigung der Gegebenheiten über ein LW-WP-System nachdenken. Mit Vitocall 343 hast Du zumindest nicht die billigen Airwell-Kisten aus der 200-Serie von Viessmann. Trotzdem sind leistungsfähigere und sinnvoll aufeinander abgestimmte Systeme erhältlich.

Es ist ein Rechenexempel, ob die Investition in eine zusätzliche Solarthermie sinnvoll ist, wenn die WP später mit PV-Strom angetrieben werden kann, nachdem die Einspeisevergütung geringer ausfällt als der Strombezugspreis. Ebenso kannst Du einen Holzofen mit Wasserregister sehr gut einbinden, um an wirklich kalten Tagen die WP zu entlasten. So kommst Du schon einen grossen Schritt in Richtung Energieautarkie.

Aus folgenden Gründen empfehle ich, über das direktkondensierende LW-WP-System von Panarotto nachzudenken:
- Kamin entfällt
- Gasanschluss entfällt
- Vorhandener PV-Strom kann in absehbarer Zeit eingebunden werden
- Direktkondensation bedeutet verlustfreie Nutzung der von der WP erzeugten Wärme
- Trinkwassererwärmung hygienisch integriert und ohne den Wirkungsgrad der WP einzuschränken = während der Heizperiode ist warmes Wasser ein Nebenprodukt
- Speichergröße wird bedarfsgerecht ausgewählt
- Die WP kann zur wärmeren Tageszeit arbeiten und den Thermoschichtenspeicher beladen
- KEIN Elektroheizstab, trotzdem konstante Heizleistung bis -15° Aussentemperatur (wieviele Stunden im Jahr liegt die Tagestemperatur tiefer als -15°?)

Dies sind nur einige Details, gute Installationsbetriebe gibt es in NRW, die diese Technik beherrschen.
Diese gerne per pn.
Eine Beispielgrafik zur PV-Nutzung hänge ich mal an. Rot ist der zugekaufte Strom, grün ist der produzierte und blau der selbst genutzte Strom. Die WP ist nachrangig geschaltet, ein grösserer Speicher würde den Zukauf verringern.
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Die Galerie-Funktion scheint nicht mehr aktiv zu sein, hier der Link sicherheitshalber ergänzt: gallery/image_page.php?alb um_id=10&image_id=26

Grüsse von der Sparflamme


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