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Sabba81
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Beitragvon Sabba81 » 05.07.2015 21:52 Uhr

Guten Abend allen!

Ich wollte meinerseits bzgl. meines Vorhabens noch einmal die Experten hier befragen.

In einem anderen Forum ging es mir bereits um die energetische Verbesserung der Heizung.

Nun geht es mir hierbei um mein zweites Sanierungsthema. Meine Dachdämmung.

Hierzu mal eine Info zu meinem Haus ( BJ 1983 ).

Das OG wurde zum Dachboden durch eine 10 cm Glaswoll-Dämmung gedämmt. Im Bereich der Dachschrägen, die unterhalb des Dachbodens weiter verlaufen, wurde diese Dämmung ebenfalls verwendet.

Der Dachboden an sich ist bei mir lediglich Lagerfläche und wird nicht bewohnt.
Über der Dämmung zwischen OG und DB liegen normale, vernagelte Holzlatten.

In diesen heißen Tagen merke ich hierbei natürlich folgendes:

Das EG ist angenehm kühl, wirklich kalt, wenn man von draußen nach innen geht, hier kann ich mich nicht beschweren, obwohl die Rolladen hierbei tagsüber nicht runter sind. Dies erfreut mich natürlich.
Das OG ziegt hierbei ein anderes Bild. Zwar werden glücklicherweise keine Außentemperaturen erreicht, jedoch heizt sich das OG durchaus auf bis zu 26 Grad hoch.

Nun kam mir also die Idee: Warum arbeite ich im Bereich des Dachbodens nicht zusätzlich mit Klemmfilz aus Mineralwolle zwischen den Sparren?


Eine Dampfsperre ist bereits unter den Ziegeln verlegt. Ich müsste daher lediglich das Dämmmaterial einfügen.

Meine Frage hierbei:

1.) Ein Teil des Daches kann ich hierdurch, wie gesagt, nicht zusätzlich dämmen. ca. 2-3 Meter des Daches ( in den Schrägen ) ist nicht zugänglich für die Dämmung, hier ist 10 cm Glaswolle verlegt. Bringt mir das eigentlich dennoch spürbar etwas hierbei?


Ich habe nicht vor das Dach gänzlich neu einzudecken.
Es handelt sich bei dem Dach um gute Tonziegel, das Dach an sich ist dicht und in gutem Zustand. Mir geht es um eine wirkungsvolle Dämmung im Sommer und Winter.

Daher eben die Frage, ob es Sinn macht, den DB zu dämmen? Hierbei unter genannten Gegebenheiten:

1.) OG zum DB ist gedämmt durch 10 cm Glaswolle.
2.) ca 2-3 Meter Dachschräge sind nicht neu dämmbar, ohne Bedachung aufzunehmen.

Genannte DB Fläche, die ich dämmen würde, beträgt ca.130 m².
Die Gesamtdachfläche beläuft sich auf ca. 170 m².


Danke Euch / Ihnen vorab für die Hilfestellung.

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Beitragvon energieprojekt » 06.07.2015 09:47 Uhr

Grüße dich Sabba, zum Thema Heizung hatte ich dir ,glaube ich zumindest) schonmal etwas geschrieben. Bei deinem Dachboden sieht die Sache etwas einfacher aus. Da du diesen ja nicht bewohnst sondern "nur" als Lagerfläche nutzt kannst du dort auch hergehen und die oberste Geschoßdecke dämmen. Sprich hier Dämmplatten auflegen. Da gibt es verschieden Möglichkeiten wobei ich eine feste Dämmung empfehle da diese begehbar ist.
Mittlerweile wird hierfür Material zb. von Knauf und Co angeboten.
Ich habe bei mir etwas anderes genommen und zwar PUR-Platten mit 0.027. Stärke 12cm, das ist schon eine Ansage.
Da ich dieses Material direkt ab Werk beziehe ist es auch bezahlbar (die 12 cm habe ich für 9€ brutto zuzügl Lieferung bekommen)
Gruß Udo von energieprojekt.biz
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Beitragvon daemmstoffhai » 15.10.2015 12:19 Uhr

Du hast auch die Möglichkeit das Dach zu belassen und stattdessen die oberste Decke zudämmen. Das ist möglicherweise effektiver und einfacher, denn du nutzt deinen Dachboden ja nocht als Wohnraum.
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Beitragvon daemmstoffhai » 09.02.2016 14:27 Uhr

Eine Anleitung bekommst du unter: http://daemmstoffeimnetz.de/verarbeitungs-hinweise-und-anleitungen/daemmung-holzbalkende cke-anleitung/

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