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Beitragvon Heizmann » 22.10.2014 16:13 Uhr

Finde ich im allgemeinen eine sehr gute Entwicklung, auch wenn noch nicht solch eine enorme Investitionskraft seitens der Wirtschaftsunternehmen dahintersteckt.
Es wird einfach noch nicht zu 100% als DIE kommende Energieherstellung angesehen meiner Meinung nach.

Wie sieht es eigentlich mit den Unterwasserprojekten aus?

Ich meine gelesen zu haben, dass vermehrt versucht wird, die Kraft von Wellen mittels Unterwassergeneratoren in Energie umzuwandeln.
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Beitragvon EuRegEn » 31.10.2014 18:39 Uhr

Schwimmende Hybrid-Anlagen sind schon in der Testphase. Je nach Lage lassen sich sinnvoll folgende Kombination gestalten - idealerweise z.B. vor Marokko:
Windkraftanlagen
Photovoltaik
Wellenkraft
und an wenigen Standorten Strömungskraftanlagen wie z.B. Seagen
http://www.power-technology.com/project ... urbine.jpg
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Beitragvon EuRegEn » 20.12.2014 16:07 Uhr

Es gibt daneben noch mehrere Gründe! Offshorewindstrom kann locker unter 5 Cent/kWh erzeugt werden...

http://www.erneuerbareenergien.de/erste ... 469/80233/

Schwimmende Windkraft senkt Offshore-Kosten aus drei Gründen
Diese ersten europäischen MW-Pilotprojekte schwimmender Windenergieanlagen sowie zwei weitere Projekte namens Sway und Blue H, die allerdings nie über eine kleinere Vortestversion in Kilowattgröße hinausgekommen sind, stachen bereits ab 2009 in See. Schwimmende Windkraft, so die Hoffnung ihrer Akteure und Entwickler, soll einmal die Offshore-Windenergie billiger machen – und zwar aus drei Gründen: Sie kann erstens neue Meeresregionen mit mehreren hundert Meter Wassertiefe für die Windkraft erschließen. Damit würden auch an Meereswindkraft sehr interessierte Länder wie Norwegen oder Japan als Offshore-Windkraftländer erschlossen und den Absatzraum für die Anbieter der Technologie vergrößern. Die damit einhergehende Vergrößerung der Produktionsserien von Meereswindenergieanlagen wäre eine Voraussetzung für dringend notwendige Preissenkungen der noch teuren Offshore-Windkrafttechnologie.

Zweitens umgehen die See-Windparkbauer mit schwimmenden Fundamenten das teure und aufwändige Rammen der großen Verankerungen von traditionellen Offshore-Fundamenten. Auch zeitfressende Konflikte mit Tierschützern nähmen ab, wo jetzt noch für das laute Rammen die ausreichenden Lärmschutzmaßnahmen zum Schutz von Meerestieren gesucht werden. Drittens aber verkleinern schwimmende Windenergieanlagen die notwendigen Zeitfenster für ihren Bau: Denn sie lassen sich an Land komplett vormontieren und dann mit dem Schiff als fertige Kombination aus Fundament und Windenergieanlage schwimmend an ihren Standort schleppen.
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Beitragvon EEWELT » 30.12.2015 16:29 Uhr

Die Entwicklung geht weiter:
http://www.top-energy-news.de/groesster ... -weltweit/

Der deutsche Technologiekonzern Siemens liefert für das 30-Megawatt-Windparkprojekt Hywind Scotland 5 direkt angetriebene Offshore-Windturbinen mit einer Leistung von jeweils 6 Megawatt, teilte Siemens am 4. Dezember 2015. Wegen des geringen Gewichts ihrer Maschinenhäuser eignen sie sich besonders gut für die zylindrisch-geformten schwimmenden Fundamente, auf denen die Windkraft-Anlagen in Wassertiefen zwischen 90 bis 120 Metern 25 Kilometer vor der schottischen Nordostküste installiert werden sollen. Ankertrossen und ein Ballastkiel halten die Fundamente stabil. Vor einem Monat hatte das norwegische Unternehmen Statoil die finale Investitionsentscheidung getroffen, diesen weltweit größten schwimmenden Windpark zu bauen. Die Komponenten für das Hywind Scotland-Großprojekt sollen in der ersten Jahreshälfte 2017 an der Westküste Norwegens zusammengebaut werden. Geplant ist, dass der Windpark ab Ende 2017 jährlich rund 135 Gigawattstunden Strom für 20.000 Haushalte erzeugen kann. Nach Angaben von Statoil wird sich der Windpark auf eine Fläche von 4 Quadratkilometern erstrecken. Die Windgeschwindigkeit liegt in diesem Gebiet in der Nordsee im Schnitt bei 10 Meter je Sekunde.

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