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Myrchen
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Beitragvon Myrchen » 22.03.2015 14:34 Uhr

Hallo Zusammen,

ich stehe kurz vor einem Umzug in eine Wohnung, die komplett mit Fußbodenheizung ausgestattet ist, und weiß nicht, welchen Verbrauch ich bei der Anmeldung des Stromzählers angeben soll.

Ich möchte vermeiden, dass er zu hoch angesetzt und somit auch der Abschlag zu hoch ist, aber natürlich soll auch keine horrende Nachzahlung anstehen.

Die Wohnung hat 85 m² und wird von 2 Personen bewohnt. Baujahr der Wohnung ist 1991. Energieverbrauchskennwert laut Energieausweis 60,8 kWh/m²*a. Warmwasser läuft über einen Durchlauferhitzer.

Gibt es jemanden, der mir mit ein paar Erfahrungswerten, Richtwerten ö.ä. helfen kann? Ich habe schon mit Gas und Zentralheizung geheizt, aber noch nie mit Strom...

Das wäre wirklich super. Danke schon mal!

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Beitragvon WP Fan » 22.03.2015 19:07 Uhr

Hi,
ich würde, wenn ich die Vormieter nicht kenne, diesbezügl. mal die Wohnungsverwaltung oder den Vermieter fragen. Die müßten Anhaltswerte haben.
Auch die Kundenberatung des Energieversorgers kann da ungefähre Angaben machen.

So aus dem Bauch raus würde ich von 12.000kWh Jahresverbrauch an Strom ausgehen, wenn man 85qm Wohnfläche Bj.91 zu 100% mit einer elektrischen Fussbodenheizung beheizt. Plus Durchlauferhitzer und dem normalen Haushaltsstrom.

Genauer kann man es sagen, wenn bekannt ist, wieviel qm dieser elektrischen Heizmatten verlegt wurden und wieviel Watt ein qm dieser Matte hat.
Grüße
Jürgen
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Beitragvon Myrchen » 22.03.2015 19:26 Uhr

Hallo Jürgen,

vielen Dank für deine Antwort.

Ich versuche mal, ein paar Anhaltspunkte rauszubekommen und würde sie dann ggf. hier posten.

Grüße
Myriam
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Beitragvon WP Fan » 22.03.2015 19:47 Uhr

Hallo Myriam,
überlege Dir gut in diese Wohnung zu ziehen.
Die Stromabschläge können gut 300-400€ pro Monat sein.
Da muß die Kaltmiete schon ein Schnäppchen sein.

Sind aber nur Bauchgefühlaussagen. :wink:

Grüße
Jürgen
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Beitragvon Myrchen » 22.03.2015 20:12 Uhr

Hallo Jürgen,

dafür ist es schon zu spät, der Mietvertrag ist unterschrieben... ;)

Aber danke für den Hinweis.

P.s.: Die Vormieter haben wohl 200 € im Monat für den Strom der Fußbodenheizung bezahlt...
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Beitragvon WP Fan » 22.03.2015 21:05 Uhr

Myriam, immer schön die eingestellten Temperaturen an den Raumreglern im Auge behalten und Im Winter nicht mit Kippfenstern lüften, lieber kurz Fenster ganz öffnen und quer lüften.
Dann mindert sich die Wahrscheinlichkeit einer saftigen Nachzahlung am Jahresende. :wink:
Grüße
Jürgen

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Beitragvon KTT » 24.03.2015 09:19 Uhr

Hallo Myriam,

die relevanten Daten hast du ja schon geliefert.
85 qm Wohnnutzfläche entsprechen ca. 106 qm Bruttogeschoßfläche.
60,8 kWh/qm a ist der spezifische Heizwärmebedarf nach Energieausweis.
Somit ergibt sich ein Jahresheizwärmebedarf von 6500 kWh bei 20°C Raumtemperatur. Bei jedem Grad mehr Raumtemperatur erhöht sich der Jahresheizwärmebedarf um ca. 6%.
Geht man von 22°C Raumtemperatur und einem Strompreis von 28 Cts/kWh aus erhält man Jahresheizkosten von ca. 2026,- bzw. ca. 168,- pro Monat.

Grüße Josef
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Beitragvon energieprojekt » 24.03.2015 10:24 Uhr

Hallo Myriam, hinzu kommen dann noch die Kosten für Warmwasser (rechne mal grob mit 1€/duschen) und natürlich dem normalen Stromverbrauch.....
Als Gegenbeispiel:
bei mir im Mietshaus zahlt der Mieter 65€/ Monat für Heizung und Warmwasser, Wohnfläche 92m².
Grundsätzlich würde ich mir immer überlegen in eine Wohnung mit Stromheizung und DLH einzuziehen, das heißt nein ich bräuchte nicht überlegen ich würde es nicht tun !
Gruß Udo vom Energieprojekt

Wir haben die Welt von unseren Kindern geliehen und nicht von unseren Eltern geerbt. So sollten wir auch damit umgehen !

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