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bjoern07
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Beitragvon bjoern07 » 31.12.2013 16:01 Uhr

Hallo zusammen,

in unserem Neubau (Wohnfläche 190 qm, KfW 70, Heizlast 6,7 kW) werden wir eine Solewärmepumpe für die Fußbodenheizung sowie auf jeden Fall eine kontrollierte Wohnraumlüftung einbauen.

Nun stellen wir uns die Frage, ob es sinnvoller ist,
1) das Warmwasser über die Solewärmepumpe mit zu erwärmen oder
2) ob es besser ist, eine gesonderte Abluftwärmepumpe für die Warmwasserbereitung einzusetzen.

Bei Variante 2 könnten wir die Lüftungsanlage nur mit zentralem Abluftstrang ausführen und auf die Zuluftkanäle verzichten. Stattdessen würden wir dann Zuluftventile einbauen (Thema langfristige Hygiene). Außerdem wäre dieses System aus Lüftung und Warmwasserwärmepumpe in den Investitionskosten erheblich günstiger als die komplett zentrale KWL mit WRG. Zudem bestünde die Option, im Sommer die Solewärmepumpe auszuschalten (spart Strom).

Klar ist, bei Variante 1 würde letztendlich ein größerer Teil der Abluftwärme der Zuluft wieder zugeführt werden können, als bei Variante 2 an Energie in der Warmwasserbereitung umgesetzt werden kann.

Aber letztlich wären für uns die Investitionskosten entscheidend, wenn Variante 2 nicht ansonsten ganz gravierende Nachteile hat.

Was meint Ihr?

Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 31.12.2013 18:42 Uhr

Variante 1 ist die Richtige!

Gründe: Die Sole-/Wasser-Wärmepumpe kann in der Regel problemlos für die Warmwasser-Bereitstellung eingebunden werden.
Eine separate Luft-/Wasser-Wärmepumpe ist ein technischer Aufwand, der einerseits zusätzliches Geld kostet und andererseits den Systemaufbau unnötig erweitert.
Man sollte es auch generell vermeiden, dass System komplexer als notwendig zu gestalten, dass verursacht nur zusätzliche Kosten für Wartung, Ersatzinvestitionen, Reparaturen und Standby-Verbrauch.
Also gilt der Ansatz, so einfach wie auch effizient wie möglich.
Unter diesem Aspekt kann auch gegebenfalls die Installation einer thermischen Solaranlage hinterfragt werden.

Gruß

Thomas Heufers


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