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okastein
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Beitragvon okastein » 07.09.2012 10:26 Uhr

Hallo,

beim letzten Unwetter habe ich dieses Foto eines abgeknickten Windrads nach einem Sturm gemacht.

Darf denn heutzutage soetwas überhaupt noch passieren? Windkraftanlagen gibts ja nicht erst seit "gestern".
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Beschädigtes Windrad nach Sturm
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Beitragvon EuRegEn » 07.09.2012 17:09 Uhr

Es ist doch nur ein Flügel ab, Dies kann bei einem heftigen Blitzschlag passieren.

Außerdem haben die WKAs sowieso zwei Flügel zuviel, jedenfalls wenn sie im Meer stehen:

Schwimmt vor Portugal:
http://video.vestas.com/video/6481618/windfloat

http://files.solidworks.com/casestudies ... ES_DEU.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Schwimmend ... lichkeiten

Optimierungsmöglichkeiten [Bearbeiten]

Neben dem wesentlich höheren Stromertrag gibt es eine Reihe von Optimierungsmöglichkeiten bei den wesentlichen Baugruppen des schwimmenden Windparks (Plattform, Turm, Rotor/Gondel), die auch die Wirtschaftlichkeit verbessern. In vollem Umfang treffen diese Möglichkeiten auf die MUFOW-Konzepte zu, teilweise auch auf die anderen Konzepte.

Rotor/Gondel [Bearbeiten]
Obwohl der Einflügler im Binnenland erfolgreich getestet wurde, nahm man die akustischen und optischen Belastungen zum Anlass, auf die weitere Entwicklung von Einflüglern (Monopteros (WEA)) zu verzichten. Auch für Zweiflügler trifft dies zu, obwohl diese häufiger gebaut wurden. Dabei hat der Einflügler Vorteile: Es werden nicht nur zwei Flügel eingespart, sondern durch die hohe Umdrehungszahl des Rotors genügt ein kleineres Getriebe – und bei getriebelosen Windkraftanlagen ein kleinerer Ringgenerator, was zu deutlichen Kupfereinsparungen führt. Durch den stärkeren Wind auf See fällt auch das schlechtere Anlaufverhalten von Einflüglern nicht ins Gewicht. Außerdem spielen auf dem Meer akustische und optische Faktoren keine Rolle.

Turm [Bearbeiten]
Bei der Verwendung von verbundenen Zwillingsrohren als Träger der Plattform sind wesentlich bessere Möglichkeiten der Abspannung/Abstützung gegeben, die die statischen Erfordernisse mit deutlich geringerem Materialaufwand gewährleisten. Da sich die gesamte Plattform in den Wind dreht, kann diese Abstützung wie bei einem Riesenrad, oder Dreibein auch nach vorne gebaut werden.
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Beitragvon Tilman » 11.10.2012 19:59 Uhr

Imemrhin zeigt sich, daß derlei passieren kann. Das ist ein Grund mehr dafür, ausreichend Abstand zu Strassen, Stromleitungen und Bahnstrecken zu halten. Aus meidner Sicht muß das mindestens die Anlagen-Gesamthöhe sein.
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Beitragvon EuRegEn » 12.10.2012 16:08 Uhr

So etwas ist ein sehr seltenes Ereignis. Trotzdem - Abstand zu Straßen und Bahnen ist o.k.

Zu Stromtrassen ist Quark.

Eher ist eine Kombilösung sinnvoll:

http://www.inside.izbm.de/insider/pages ... ynlift.htm

Synergien durch integrative Doppelnutzung
So bindet Synline, das Basismodul für dichtbesiedelte Gebiete, bereits bestehende Hochspannungsmasten intelligent ein, indem sie in die Turmkonstruktion der neuen Windkraftanlage integriert werden. Über den Zwischenschritt Umspannwerk erfolgt die Einspeisung des durch Windkraft erzeugten Stroms dann in die benachbarten Freileitungen. "Diese Form der Doppelnutzung ist für Trassenbetreiber äußerst interessant, da sich dadurch zusätzliche Einnahme- und Marketingpotentiale eröffnen", skizziert Joachim Käufler die Vorteile.

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Beitragvon Manuel » 07.01.2013 09:27 Uhr

Ich wusste nicht, dass soetwas möglich ist oder passieren konnte. Wichtig ist, dass besonders zu Häusern genug Abstand gehalten wird, damit den Menschen nichts passiert.
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Beitragvon Lehmann » 24.04.2013 09:53 Uhr

Das schaut ja schon böse aus. Hoffentlich ist da nichts weiteres passiert. Aber ich denke, dass sowas noch immer passieren kann und wird. Sollte aber nicht zum Alltag werden.


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